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epa08443514 Serbian tennis player Novak Djokovic poses for photographers during a press conference on the upcoming Adria Tour tennis tournament in Belgrade, Serbia, 25 May 2020. Novak Djokovic presented the Adria Tour tennis tournaments to be played in Serbia, Croatia, Montenegro, and Bosnia and Hercegovina.  EPA/ANDREJ CUKIC

Tennis-Spieler Novak Djokovic hat mit seiner Adria-Tour in der Region um die kroatische Küstenstadt Zadar eine Krise ausgelöst. Bild: EPA

Djokovic löst in Serbiens Nachbarland Kroatien eine Staatskrise aus

Mehrere Spieler und Betreuer, die an der von Novak Djokovic initiierten Adria-Tour spielten, wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Nun weitet sich der Skandal zu einer Staatskrise in Kroatien aus.

Simon Häring und alexandra pavlovic / ch media



Andrej Plenkovic ist ein viel beschäftigter Mann. Am Sonntag besuchte er in der kroatischen Küstenstadt Sibenik ein internationales Kinderfest. Am Tag darauf legte er zu Ehren des 1970 heilig gesprochenen Nikola Tavelic einen Kranz nieder, nahm wie Tausende Schaulustige an einer Prozession zu dessen Ehre und danach an einem Gottesdienst in der weltberühmten Kathedrale des Heiligen Jakob teil.

Am Tag davor mischte sich der kroatische Premierminister unter die Bevölkerung, in Zadar, eine gute Autostunde von Sibenik entfernt, wo die von Novak Djokovic initiierte Adria-Tour Halt machte. Natürlich kam es zum Treffen zwischen dem Staatsmann und dem Tennis-Spieler. Natürlich posierte man für ein gemeinsames Bild. Nur Hände geschüttelt – das habe man nicht.

Ob Händedruck oder nicht, längst ist aus dem Treffen eine Staatsaffäre geworden. Denn mit Grigor Dimitrov und Borna Coric wurden zwei Spieler, die bei der Adria-Tour spielten, positiv auf das Coronavirus getestet. Ebenfalls betroffen sind der Trainer von Dimitrov sowie der Fitnesstrainer von Novak Djokovic. Es dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. Denn die Spieler kamen in den letzten Wochen mit Tausenden von Menschen in Kontakt – Kollegen, Helfern, Zuschauern, Politikern und Kindern. Djokovic liess erst ausrichten, er zeige keine Symptome und lasse sich deshalb nicht testen. Er reiste am Montag mit seiner Familie nach Belgrad – wo er sich dann doch einem Test unterzog. Das Ergebnis ist noch offen.

Bürgermeister und Kinder in Quarantäne

Djokovic ist ein Kind des Balkans, aufgewachsen in Kopaonik, einem Dorf an der serbisch-kosovarischen Grenze. Mit der Adria-Tour, geplant in seiner Heimat Serbien, Kroatien, Montenegro und Bosnien & Herzegowina wollte er der Region während der Corona-Pandemie ein Geschenk machen. Der Erlös floss karitativen Zwecken zu.

Doch nun erntet Djokovic nur noch Kritik. Der Bürgermeister von Zadar, Branko Dukic, und Bozidar Longin, Präfekt der Provinz, wurden in Quarantäne versetzt. Sie hatten dem positiv getesteten Borna Coric die Hand geschüttelt. Über 100 Menschen wurde Selbstisolation verordnet, darunter Kindern, die in der letzten Woche mit Novak Djokovic in Kroatien auf dem Platz gestanden waren.

epa08485671 Novak Djokovic (C) of Serbia reacts with staff after the final match at the Adria Tour tennis tournament in Belgrade, Serbia, 14 June 2020. The Adria Tour will be held until 05 July in a number of Balkan countries.  EPA/ANDREJ CUKIC

Djokovic umringt von Kindern und Jugendlichen in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Bild: keystone

Musterschüler Kroatien

Kroatien galt bisher dank frühen und sehr strengen Massnahmen sowie guter Früherkennung als Europas Musterschüler in der Eindämmung der Corona-Pandemie. Zu diesem Schluss kam die Oxford University Ende März. Nun wurden innerhalb eines Tages 19 neue positive Fälle registriert, so viele wie seit Ende April nicht mehr. Die Adria-Tour liess verlauten, man habe die epidemiologischen Empfehlungen und die Auflagen der Behörden immer befolgt.

Das dem nicht so ist, beweisen die Bilder aus Belgrad und Zadar. Es wird umarmt, es wird geküsst, es werden Hände geschüttelt, es wird getanzt, getrunken, gefeiert. Seit Anfang Juni sind die Restriktionen für Veranstaltungen zwar aufgehoben, allerdings muss ein Schutzkonzept vorgelegt werden, das die Einhaltung der Abstandsregel beinhaltet.

Thiem spielt bereits wieder – in Frankreich

Die Teilnehmer der Adria-Tour hatten in den letzten Wochen Kontakt zu tausenden Menschen. Die Inkubationszeit, die Zeit zwischen Infektion und Ausbruch einer Krankheit, beträgt im Fall von Covid-19 bis zu 14 Tage. Ein negativer Test bei Novak Djokovic und seinen Kollegen wäre deshalb noch längst keine Garantie dafür, dass sie nicht bereits Träger des Virus und damit für ihre Mitmenschen ansteckend sind.

Die Teilnehmer der Adria-Tour müssten theoretisch in eine 14-tägige Quarantäne versetzt werden. Doch auch hier werden die Regeln frei interpretiert. Dominic Thiem weilt bereits in Frankreich. Der am Montag vorgenommene dritte Covid-19-Test innerhalb von acht Tagen sei negativ ausgefallen, teilte Thiems Manager mit. Im Juli veranstaltet er in Kitzbühel ein Turnier mit acht Spielern. Gemeldet sind auch Grigor Dimitrov und Borna Coric.

SBR, Tennis, Adria Tour / 12.06.2020, , Belgrad, SBR, Tennis, Adria Tour , im Bild v.l. Alexander Zverev, Dominic Thiem,Grigor Dimitrov, Novak Djokovic, Jelena Jankovic *** SBR, Tennis, Adriatic Tour 12 06 2020, , Belgrade, SBR, Tennis, Adriatic Tour, in the picture from Alexander Zverev, Dominic Thiem, Grigor Dimitrov, Novak Djokovic, Jelena Jankovic nordphotoxBratic nph00250

Sorgloses Quintett: Alexander Zverev, Dominic Thiem, Grigor Dimitrov, Novak Djokovic und Jelena Jankovic. Bild: www.imago-images.de

Glück gehabt hat Alexander Zverev. Der Deutsche meldete am Montagnachmittag: «Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass mein Team und ich negativ auf Covid-19 getestet wurden.»

Kein leuchtendes Beispiel, sondern Symbol der Ignoranz

Novak Djokovic, der sich auch dezidiert gegen eine mögliche Impfpflicht für Sportler ausgesprochen hat und damit die Kritik von Epidemiologen und Virologen in seiner Heimat Serbien provoziert hat, äusserte sich bisher noch nicht zu den positiven Befunden bei der Adria-Tour.

Diese ist nun nicht wie erhofft zu einem leuchtenden Beispiel für die Schönheit und Innovationskraft der Balkanregion geworden, sondern zu einem Symbol für die Ignoranz einer Sportelite gegenüber einer globalen Krise und den Gefahren der Überhöhung von Volkshelden wie Djokovic, der die Kritik unter den Generalverdacht der Xenophobie stellte, in dem er insinuierte, sie sei «vor allem aus dem Westen» gekommen.

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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yorik2010 23.06.2020 11:34
    Highlight Highlight Djokovic scheint die kleinere Ausgabe von Trump zu sein, ein absoluter Selbstdarsteller ohne viel Sozialkompetenz, aber wie sollt er auch eine gelernt haben bei einem solchen Vater? Der Senior Djokovic zeigt ja auch bei seinen Aussagen über andere Tennisspieler welch Geistes Kind er ist!
  • Weeman12 23.06.2020 09:49
    Highlight Highlight Deshalb, genau deshalb wird Djoker nie "GOAT". Statistik hin oder her.
  • Glaedr 22.06.2020 21:20
    Highlight Highlight Das ist ja nur einer von vielen berichten, also über Corona.
    Ich Frage mich wie viel auf der Welt noch passieren muss bis die Bevölkerung in diesem Land begreift das eben der Virus noch nicht besiegt ist.
    Ja man kann jetzt über Djokovic herziehen und das auch zu recht aber Watson die Berichte wie weshalb man jetzt Ferien im Ausland machen muss, alle Demonstranten, alle die sich jetzt so verhalten als sei Corona vorbei, die alle sind genau so schlimm wie der Serbe.
    Geschäfte unter Auflagen öffnen ja aber sich so verhalten als hätte es Corona nie gegeben nein
  • Ryponagar 22.06.2020 20:35
    Highlight Highlight Djokovic hat auf der ganzen Linie verkackt. Aber wenn man von Staatskrise spricht, sollte man die Mitverantwortung von denen nicht vergessen, die sowas bewilligt oder sogar noch unterstützt haben.
  • Dr. Unwichtig 22.06.2020 19:20
    Highlight Highlight Na, ja - zumindest hat Djokovic nun seinen Platz in den "grossen Drei" gefunden:

    Federer - der Magier
    Nadal - der Kämpfer
    Djokovic - der Ignorant
    • Pafeld 22.06.2020 20:05
      Highlight Highlight Magier, Krieger, Schurke. Fantasy-Fans hätten ihre wahre Freude.
    • Hank Moody 22.06.2020 20:05
      Highlight Highlight Nur bei Federer hast du einen Fehler gemacht, es müsste eher heissen:
      Federer - der alles-fürs-Geld-tun-würde-auch-wenn-er-schon-längst-genug-davon-hat
    • Raembe 23.06.2020 06:05
      Highlight Highlight Hank scheint neidisch zu sein😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • En chliine Schuss Anarchie 22.06.2020 19:13
    Highlight Highlight Wenn der Djoker der Region ein Geschenk machen wollte, dann hätte er auch seinen Geldbeutel öffnen können und direkt spenden, anstatt tausende Menschen in Gefahr zu bringen. Dimitrov, Zverev und Coric dasselbe.
    Berechtigte Kritik als Xenophobie abzustempeln ist ein Hohn für alle, die wirklich davon betroffen sind, ohne etwas dafür zu können.
  • MGPC 22.06.2020 19:03
    Highlight Highlight Wenn er ein Kind des Balkans wäre hätte er alles in Bewegung gesetzt und auch im Kosovo halt gemacht. Nicht möglich? Kein Platz? Lass ich nicht gelten, die haben genug Geld um in einer Woche einen Platz aus dem Boden zu stampfen. Nebst dem egoistischen Verhalten wegen Corona ist das ein weiterer Beweis für den Hass gegenüber den Kosovaren. Wir sollen Rassisten sein? Haben denn alle vergessen was anderswo abläuft. Ah nein, alle Kriege und Unterdrückungen haben urplötzlich aufgehört seit es Corona gibt. Ich möchte nicht wissen wieviele Menschen im Schatten niedergemetzelt wurden.
    • JASY 22.06.2020 20:48
      Highlight Highlight PS: Welcher Hass gegen Kosovo, wenn Djokovics Familie aus dem Kosovo stammt?
    • JASY 22.06.2020 22:29
      Highlight Highlight Darf man als Serbe etwa in den Kosovo einreisen oder nicht?
    • Hoci 23.06.2020 02:18
      Highlight Highlight Er ist Serbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolk 22.06.2020 19:00
    Highlight Highlight Schade für Kroatien.
  • Faktenchecker 22.06.2020 18:52
    Highlight Highlight 4 Fälle.
    Und die Medien reden eine Staatskrise daher.
    • lilie 22.06.2020 20:08
      Highlight Highlight @Faktenchecker: Kriäoatien hatte bis zum 17. Juni noch 1 bis 2 Fälle am Tag.

      Nun sind es 10 bis 20 täglich.

      Dasselbe in Grün in Serbien und Bosnien.

      Und wie viele neue Fälle noch dazukommen, wissen wir ja auch noch nicht.
      Benutzer Bild
    • JASY 22.06.2020 20:49
      Highlight Highlight Nicht wegen den 4 Fällen, nur weil es der ‚böse‘ Serbe war.
    • ninolino 23.06.2020 01:16
      Highlight Highlight @JASY:
      Böse? Vielleicht.

      Weil Serbe? Irrelevant!

      Dumm und ignorant? Ohne jeglichen Zweifel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • easy skanking 22.06.2020 18:52
    Highlight Highlight panikmache 2.0
    • Martel 22.06.2020 22:16
      Highlight Highlight Was du machst ist Ignoranz 3.0
  • The oder ich 22.06.2020 18:37
    Highlight Highlight So beliebt, wie Verschwörungstheorien im Balkan sind, wird wohl bald kroatischerseits behauptet werden, der Djoker habe absichtlich möglichst viele Kroaten krankmachen wollen …
    • [Nickname] 22.06.2020 18:49
      Highlight Highlight Für den serbischen Geheimdienst ist alles vorstellbar.
    • Wolk 22.06.2020 19:01
      Highlight Highlight Kroatien hat sich bisher vorbildlich verhalten in dieser Krise.
  • MaPhiA 22.06.2020 18:36
    Highlight Highlight Wenn es einer versteht die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dann sicherlich ''er''...
  • TanookiStormtrooper 22.06.2020 18:32
    Highlight Highlight Vor vielen Jahren fand ich den "Djoker" noch ganz lustig, inzwischen bleibt einem das Lachen, je mehr man über ihn liest, im Halse stecken.
    Vom lustigen Djoker zum Impfgegner No-Vax DjoCOVID, das war rein menschlich gesehen ein ganz schön brutaler Absturz...
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 23.06.2020 00:35
      Highlight Highlight Ja ich auch.. das Roland Garros Karaoke (auf youtube zu finden) war sehr lustig mit ihm..
    • Grubinho 23.06.2020 07:39
      Highlight Highlight DjoCOVID, ich kann nicht mehr! :'D
  • SJ_California 22.06.2020 18:31
    Highlight Highlight Djokovic ist sowas von arrogant. Man hätte ja auf das Händeschütteln, Umarmen und v.a. auch auf die Treffen mit den Teenagern verzichten können.
    Aber sein Stolz und Grössenwahn lassen dies wohl nicht zu.. 🤮
  • pascii 22.06.2020 18:28
    Highlight Highlight Der hat nicht alle Bälle am Rack.
  • lilie 22.06.2020 18:26
    Highlight Highlight Djokovic wollte der Region ein Geschenk machen? Tja, "die händ jetzt s Gschänk". 😒

    Da sieht man einfach, wie heikel solche internationalen Veranstaltungen immer noch sind, wo Teilnehmer den Virus in alle Winde tragen können.

    Es ist alles möglich, auch mit dem Coronavirus - aber eben nur mit strikter Disziplin und Verantwortungsgefühl.

    Behauptet Djokovic nicht, er meditiere? Mehr Achtsamkeit und Bewusstsein im Alltag wäre wohl nützlicher...
  • CaptainLonestarr 22.06.2020 18:21
    Highlight Highlight Es sind Tennisprofis und keine Epidemiologen, alle Fachleute warnten vor diesem Tournier, Joker dachte er wisse es besser. Tennisspieler bleib bei deinen Bällen. Djokovic sollte darauf verzichten seinen Fans Ratschläge ausserhalb seines Fachgebietes zu erteilen.
    Ich bin gespannt darauf wie seine Eltern es schaffen, Roger die Schuld für die ganze Miesere zu geben.
  • code-e 22.06.2020 18:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • What’s Up, Doc? 22.06.2020 18:41
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

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