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Serbia's Novak Djokovic carries the Norman Brookes Challenge Cup around Rod Laver Arena after defeating Austria's Dominic Thiem in the men's singles final of the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, early Monday, Feb. 3, 2020. (AP Photo/Dita Alangkara)
Novak Djokovic

Novak Djokovic schlägt versöhnliche Töne an. Bild: AP

Novak Djokovic und die Eifersucht: «Weshalb sollte ich noch Öl ins Feuer giessen?»

Vater Srdjan und Mutter Dijana bringen ihren Sohn Novak Djokovic mit unbedachten Äusserungen in Erklärungsnot. Nun äussert sich der Serbe zur ewigen Debatte, wonach er im Schatten seiner Rivalen stehe.

Simon Häring / ch media



Wenn Novak Djokovic auf dem Tennisplatz steht, dann hat er immer zwei Gegner: jenen auf der anderen Seite des Netzes, und die Geschichte. Sie ist der Grund, weshalb er spielt. Es interessiert ihn nur, der Beste zu sein – der Beste der Gegenwart, der Beste der Epoche, und der Beste, der je ein Tennisracket in die Hand genommen hat.

Schon im letzten Sommer sagte er: «Ich habe genug erreicht, um von einem Moment auf den anderen aufzuhören. Doch ich tue es aus zwei Gründen nicht: Erstens macht es mir Spass, und zweitens möchte ich Geschichte schreiben. Ich möchte so viele Grand-Slam-Titel holen wie möglich, und ich möchte auch den Rekord für die meisten Wochen an der Spitze der Weltrangliste.» Beide Bestwerte hält derzeit noch Roger Federer, der 20 Grand-Slam-Titel auf sich vereinigt und die Weltrangliste während 310 Wochen anführte.

Srdan Djokovic, the father of Novak Djokovic of Serbia, wears a t-shirt with the likeness of his son as he and his wife Dijana (L) watch the match against Roger Federer of Switzerland during the U.S. Open tennis tournament in New York, September 11, 2010.         REUTERS/Kevin Lamarque (UNITED STATES - Tags: SPORT TENNIS)

Srdjan Djokovic bezeichnete Roger Federer und Rafael Nadal wiederholt als schlechte Verlierer. Bild: X00157

Novak Djokovic ist längst der Beste der Gegenwart, wahrscheinlich sogar der Geschichte. Doch die Wahrnehmung ist eine andere. Das hat viel mit seinen Eltern zu tun, die sich immer wieder unbedarft äussern. Jüngst war es Vater Srdjan, der sich in der serbischen Zeitung «Novosti» abschätzig über Roger Federer äusserte, als er sagte. «Er ist ein herausragender Tennisspieler, aber das könnte ich über seine Menschlichkeit nicht sagen.»

Federer gönne niemandem ausser sich selbst Erfolge. «Er ist neidisch auf Novak, weil er wusste, dass mein Sohn besser ist als er und ihn überragen wird.» Es sei unglaublich, was alles über seinen Sohn geschrieben werde. Dass ihm ständig die Rolle des Bösewichts zufalle, mache ihn nur noch stärker. Djokovic werde zum grössten Tennisspieler der Geschichte.

Die Leiden der Familie Djokovic

Versöhnlichere Worte schlägt Novak Djokovic selber an. Gegenüber serbischen Medien äusserte er sich in Belgrad ausführlich zur unendlichen Geschichte. Wenn er gegen Federer oder Nadal spiele, würden die Zuschauer seine Gegner unterstützen, «das heisst aber nicht, dass ich gehasst werde.» Er wolle sich nicht mit negativen Emotionen wie Hass und Wut beschäftigen und möge die Haltung «Serbien gegen die Welt» nicht, die einige seiner Anhänger kultivieren.

«Und selbst wenn mich die Leute nicht lieben, weshalb sollte ich noch Öl ins Feuer giessen?» Er sei auch nur ein Mensch, der manchmal ausraste. «Ich bin nicht stolz darauf, aber ich bin ein Mensch, der Fehler macht.» Er wolle diese Negativität nicht. «Das sind nicht die Blumen, die in meinem Garten wachsen sollen.»

Bild

«Serbien gegen die Welt»: Ein Bild, das Novak Djokovic missfällt. Bild: keystone

Seine Familie leidet indes unter der Wahrnehmung. Djokovics Frau Jelena entzieht sich der Öffentlichkeit inzwischen fast gänzlich und blieb auch den Australian Open fern. Und Mutter Dijana beklagte im letzten Herbst den Umgang mit ihrem Sohn im Männermagazin «GQ», als sie sagte: «Er ist so nett, höflich und arbeitet hart. Aber die Leute schätzen Novak nicht, weil er in der gleichen Ära wie Federer und Nadal spielt», sagt die 55-Jährige.

«Ich leide auch darunter. Das Publikum respektiert zwar Novaks Erfolg. Aber sobald er gegen Federer spielt, jubeln die Fans Federer zu.» Djokovics Vater Srdjan glaubt, die mangelnde Wertschätzung hänge mit der Herkunft zusammen. «Tennis ist ein Sport für reiche Menschen. Und diese können nicht akzeptieren, dass jemand aus dem armen und kleinen Serbien zum besten Tennisspieler der letzten zehn Jahre wurde.»

FILE - In this Feb. 6, 2013 file photo Serbia's tennis player Novak Djokovic, left, and his girlfriend Jelena Ristic arrive for a visit to a school for mentally challenged children in Belgrade, Serbia.  Djokovic said during a TV show Monday Feb. 3, 2014, that he will soon marry his fiance and long-time girlfriend Jelena Ristic. On Monday, the world No. 2-ranked tennis player and six-time major champion told Ristic during a Serbian television talk show: “Jelena, enjoy it while you can. In a couple of months you will be changing your last name to Djokovic.” and Jelena was shown smiling. (AP Photo/Darko Vojinovic, FILE)

Djokovics Frau Jelena meidet die Öffentlichkeit. Bild: AP/AP

Er betreibt in Serbiens Hauptstadt Belgrad das Restaurant «Novak», in dem die Trophäen des 17-fachen Grand-Slam-Siegers ausgestellt sind und erzählte vom Telefonat nach dem achten Erfolg in Melbourne. «Novak hat mich angerufen und gesagt: ‹Papa, bau einen neue Vitrine, in die alle vier Grand-Slam-Pokale dieses Jahres passen.›» Er hatte damit wieder einen Brand gelegt, den sein Sohn bei nächster Gelegenheit löschen muss.

Dass der 32-Jährige aus dieser Konstellation durchaus auch Kraft schöpft, zeigt der Wimbledon-Final vom letzten Jahr. Das Publikum hatte sich Federer als Sieger gewünscht. Es hatte ihn angetrieben bis zum letzten Ballwechsel. Djokovic sagte später, er habe die «Roger-Roger»-Rufe in seinem Kopf in «Novak-Novak»-Rufe umgedeutet.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bababobo 19.02.2020 22:42
    Highlight Highlight Schlussendlich sind sie alle Millionäre, die fernab jeglicher Realität Bälle hin und her schlagen.
  • Eau Rouge 19.02.2020 22:35
    Highlight Highlight Oh doch Herr Djokovic, die (meisten) Menschen mögen es gerade eben ärmeren Ländern gönnen... Auch das ist jedoch sekundär. Leute mögen Sportler, weil sie sich so geben, wie sie sind. Da gibt es unzählige, die werden Könige der Herzen, obwohl sie nicht unzählige Titel oder Pokale vorweisen. Ihr Sohn wird einzig und allein durch seine Siege in die Geschichte eingehen. Jedoch werden nur noch wenige von ihm schwärmen. Er löst keine Emotionen aus!Wenn er doppelt so viele Turniere wie Federer gewinnt, er wird immer Novak Djokovic bleiben. RF und RN spielen diesbezüglich in einer anderen Liga!
  • P.Kiesel 19.02.2020 19:55
    Highlight Highlight Auch eine Art Zickenkrieg 🤣
    Haben wir sonst noch Probleme?
  • Pitefli 19.02.2020 19:49
    Highlight Highlight Warum kommt mir als erstes der Balkan-Spruch "mir ist lieber meine Kuh stirbt als dass die Kuh des Nachbarns ein Junges kriegt" in den Sinn.....
  • Jol Bear 19.02.2020 18:40
    Highlight Highlight Djokovic hat im Gegensatz zu Nadal und Federer ein unspektakuläres Gesamtpaket: Federer ist klar der talentierteste, sein Spiel elegant, wirkt leicht. Nadal startete als Sandspieler, hatte sich dann durchgekämpft und auf allen Belägen gewonnen. Ein kraftgetriebener Arbeiter, dessen Talent weniger sichtbar ist. Das mögen die Leute, zollen ihm Respekt, seine Beliebtheit stieg mit zunehmender Karrieredauer. Djokovic hat Talent, arbeitet, antizipiert am besten und ist mental sehr stark. Unspektakulärer als die andern zwei und weniger eindeutig einzuordnen. Von Ehrgeiz getrieben sind sie alle.
    • FrancoL 19.02.2020 19:56
      Highlight Highlight Ich würde, wenn Du von Talent sprichst einmal die Siege gegen die Topspieler betrachten, die gewinnt man vor allem mit Talent und zwar mit viel Talent denn gerade wer unterschiedliche Spieler wie es zb RF und Nadal schlägt muss mehr als nur ein wenig Talent haben.
  • goschi 19.02.2020 18:29
    Highlight Highlight Ach, wieder mal der ewige lächerliche Opferkomplex zelebriert, wie er auf dem Balkan so oft anzutreffen ist (und den Balkan auch immer zurückhält)

    Einfach mal weniger den anderen die Schuld zuschieben und sich als Opfer stilisieren oder gar auf seine angeblich ach so verachtete Herkunft verweisen, das ergibt nur eine selbsterfüllende Prophezeiung, niemand mag Opferkomplexe...

    Daher prima von Novak, dass er dazu schweigt, ein vehementes Dementi wäre noch sympathischer, aber gegenüber der eigenen Familie sicher immer schwer.
  • FrancoL 19.02.2020 17:41
    Highlight Highlight Das Problem ist doch sehr einfach. Solange RF klar mit seien Rekorden in Front war, sprach man immer von Sport, dem besten Tennisspieler aller Zeiten.
    Jetzt wo es enger wird und wenn man die Statistik der letzten 10 Jahre betrachtet RF eben nicht an erster Stelle steht, wird nun die andere Karte die der Sympathie ausgespielt und das kann einen Nole durchaus "ärgern", vor allem wenn die sportliche Seite so schnell hinter der Sympathie-Ebene verschwindet. Aus sportlicher Sicht ein Unding, aber Menschen haben eben immer ihre Präferenzen, auch wenn sie manchmal weniger mit dem Sport zu tun haben.
    • Now 19.02.2020 18:34
      Highlight Highlight Sport ist eben auch Unterhaltung und Ästhetik, Federer ist da meiner Meinung nach vor Djokovic, unabhängig der Resultate.
  • Sam Regarde 19.02.2020 17:24
    Highlight Highlight Kann es ganz einfach am Stil liegen? Stil im Alltag, Stil auf dem Tennisplatz, Stil im Umgang mit Sieg und Niederlage?

    A propos Stil auf dem Tennisplatz : der "immer-zurückschlagende" Djokovic ist halt schon weniger attraktiv als der offensive Nadal und der Schläge und Rhythmus wechselnde Federer!
  • Leslie Now 19.02.2020 17:05
    Highlight Highlight Wenn beide ehrlich wären :-)
    Benutzer Bild
    • Team Insomnia 19.02.2020 18:47
      Highlight Highlight Rosche het kei Meinig dezue😑😂
    • Normal 19.02.2020 19:50
      Highlight Highlight Federer will Sympathie, denn das ist sein Markenzeichen und damit macht er in der Werbebranche sein Geld. Ohne Sympathie wäre Federer kein sehr guter Werbebotschafter und hätte vermutlich nicjt fie Hälfte seines Vermögens. Auf die Preisgelder kann Federer problemlos verzichten.
  • John Henry Eden 19.02.2020 16:46
    Highlight Highlight Er sollte seinen Eltern einen Maulkorb geben. Doch als Slawe ist das natürlich schwierig.

    Als Typ ist Novak voll in Ordnung. Er hat Humor und ist viel geerdeter als Federer.

    Genau auf diese menschliche Komponente sollte Djokovic in Zukunft auch setzen. Mit ihm kann man spontan ein Bier trinken gehen. Party und Saufen kennt er. Safin und Roddick waren auch solche Typen.

    Bei Federer ist das unverstellbar. Ich denke, King Roger war in seinem ganzen Leben noch nie betrunken.
    • Hockeyaddict 19.02.2020 17:21
      Highlight Highlight Mhmm Der "einzige" Unterschied zi Safin und Roddick... Mit ihnen konnte man auch nach einer Niederlage ein Bier trinken...
    • Pitefli 19.02.2020 19:43
      Highlight Highlight Also ist man nur als Betrunkener humorvoll und geerdet?
    • Buzz Van Care 19.02.2020 23:07
      Highlight Highlight Selbstverständlich weiss auch ein Roger Federer, die Feste so zu feiern, wie sie fallen; nach dem gewonnenen Final gegen André Agassi an den US Open im Jahre 2005 hat er sich beispielsweise eigenen Aussagen zufolge erst am nächsten Donnerstag wieder einigermassen normal gefühlt.
      Vielleicht besteht eine geringe Chance, Novak Djokovic für ein glutenfreies Biergetränk der Marke Estrella Damm zu begeistern: dass er aber als Ehemann & zweifacher Vater immer noch in der Art & Weise über die Stränge schlagen soll wie anno dazumal ein Marat Safin oder ein gewisser Marc Rosset, wage ich zu bezweifeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TWilli 19.02.2020 16:45
    Highlight Highlight Ein wichtiger Grund ist sicher auch die defensive Spielweise und dass er jünger ist. Bevor Novaks Stern aufging, gab es schon epische Duelle zwischen Federer und Nadal, die beide eher offensiv spielen. Novak hat diese öfters verhindert und denn Sport trotz des entstandenen Dreikampfs "langweiliger" gemacht.
  • Hierbabuena 19.02.2020 16:41
    Highlight Highlight Federer steht für Eleganz und technische Perfektion, Nadal steht für Kraft und unbändiger Kampf. Beides ist faszinierend.
    Djokovic wird zwar wahrscheinlich der bis anhin erfolgreichste Tennisspieler aller Zeiten werden. Aber sorry, mich fasziniert sein Spiel in etwa so, wie eine perfekt gestrichene Ballwand. Das hat gar nix mit seiner Herkunft zu tun, daddy Djokovic!
  • Octavius 19.02.2020 16:38
    Highlight Highlight Es gibt, für das einen Begriff .
    Man nennt es Minderwertigkeitskomplexe.
  • BratmirnenStorch 19.02.2020 16:37
    Highlight Highlight Jeder Sportler, der soviel erreicht hat wie Novak oder Roger, ist ein Champion. Irgendwann einmal wird die Statistik zeigen, welches der beste Spieler ist oder war. Die Art und Weise, wie Novaks Vater über die Konkurrenten seines Sohnes herzieht, schadet letztlich seinem Sohn, der es im Schatten von Roger immer schwer haben wird, weil der einfach ein genialer Typ ist. Und ich glaube nicht, dass Roger eifersüchtig auf Novak ist. Dazu hat er schlicht keinen Grund.
  • Leachim 19.02.2020 16:25
    Highlight Highlight Sympathie ist weder gegen Geld, noch gegen Erfolg erwerbbar.
    Novak ist mir jedenfalls definitiv sympathischer als seine Eltern, die einfach schweigen sollten. Jedes Mal, wenn sie sich zu diesem Thema äussern, machen sie das Ganze nur noch schlimmer. Im Moment würde nicht einmal eine Lobrede auf Federer oder Nadal helfen. Das würde ihnen niemand mehr abnehmen.
  • Herr Ole 19.02.2020 16:20
    Highlight Highlight Ein grossartiger und anständiger Sportler, dessen Ruf darunter leidet, dass sein Vater offensichtlich ein echter Vollpfosten ist. Wieso er selber so unbeliebt ist, werde ich aber wohl nie verstehen.
    • FrancoL 19.02.2020 16:42
      Highlight Highlight Vielleicht hängt es tatsächlich an seiner Herkunft und das wäre dann bedenklich.
    • Ferd Blu 19.02.2020 17:25
      Highlight Highlight Naja Serben werden ja öfters mal für ihre Herkunft gehated. Jedesmal wenn es über Ex Jugoslawen im Allgemeinen geht, dann muss man immer die Kriege erwähnen als wäre jedes Balkanland nur über Krieg...
    • Apfel Birne 19.02.2020 17:38
      Highlight Highlight Schau mal wie er sich auf dem Platz verhält dann weisst du wieso er nicht beliebt ist. Ausserdem ist es einfach nur langweilig ihm zuzuschauen, weil er wie eine Maschine Tennis spielt.
  • pfffffffff 19.02.2020 16:20
    Highlight Highlight Novak ist ok, aber sein Umfeld strahlt eben mit.
  • Shikoba 19.02.2020 16:13
    Highlight Highlight Ja genau, man mag ihn nicht, weil er aus einem nicht so reichen Land kommt 🙄
  • Der Buchstabe I 19.02.2020 16:13
    Highlight Highlight "Wenn er gegen Federer oder Nadal spiele, würden die Zuschauer seine Gegner unterstützen (...)"

    Hmm, woran das wohl liegen könnte 🤔
    • el_chef 19.02.2020 16:32
      Highlight Highlight ich denke auch das es an federer selber liegt. wenn federer in australien gegen einen einheimischen spielt wird vom puplikum trotzdem federer unterstütz. klar, es hat auch viele asiaten in molbourne die fast ausschliesslich federer fans sind. trotzdem stelle ich mir das noch härter vor als wenn man in einem "neutralen" land gegen einen anderen auswärtigen spielt.
    • FrancoL 19.02.2020 16:45
      Highlight Highlight Ja als Sportler frage ich Sie, woran liegt das?
      Woran liegt es dass man Nole bei Fehlern auspfeift und RF nicht?
      War übrigens bei Raffa auch so, man braucht nur einige Jahr zurück zu gehen, da war Raffa beim Publikum alles andere als beliebt.
    • Walser 19.02.2020 17:32
      Highlight Highlight Wenn man vom Publikum geliebt werden will, muss man es umgarnen. IMMER anständig, jovial und zuvorkommend gegenüber dem Gegner, Schiedsrichter, Publikum, Fans, Ballboys, Journalisten usw. sein. Auch wenns einem nicht leicht fällt. RF kann das alles. ND und viele andere nicht.

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