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Valentin Vacherot (ATP 204) gewinnt sensationell das Turnier in Shanghai

Valentin Vacherot of Monaco celebrates after winning the final of the Shanghai Masters tennis tournament, defeating Arthur Rinderknech of France at Qizhong Forest Sports City Tennis Center, in Shangha ...
Das kann er selber kaum glauben: Valentin Vacherot.Bild: keystone

Riesen-Ding! Vacherot, die Nummer 204 der Welt, gewinnt das Turnier von Shanghai

Valentin Vacherot schreibt ein Sport-Märchen. Der Monegasse gewinnt sensationell das ATP-1000-Turnier von Shanghai – nach einem Finalsieg über seinen Cousin. Sachen gibts!
12.10.2025, 13:3012.10.2025, 15:19

Sensationell erreicht die Weltnummer 204 Valentin Vacherot den Final des Masters-1000-Turniers in Schanghai – und lässt sich nicht stoppen. Er gewinnt als erster Monegasse einen ATP-Titel.

Im Final behielt Vacherot in einem Familienduell die Oberhand. Bei erneut sehr herausfordernden Bedingungen mit grosser Hitze und Luftfeuchtigkeit besiegte er seinen französischen Cousin Arthur Rinderknech (ATP 54) 4:6, 6:3, 6:3.

Der 26-jährige Monegasse, der in der Weltrangliste auf Platz 40, vorrücken wird, kam in der chinesischen Metropole vor den Augen von Roger Federer zu seinem neunten Sieg – inklusive Qualifikation. Im Halbfinal hatte er den Rekordsieger Novak Djokovic ausgeschaltet.

Vacherot ist der am tiefsten platzierte Spieler, der ein Masters-1000-Turnier, die höchste Stufe der Männertour nach den Grand Slams, gewinnt. Er war bereits der erste aus dem Fürstentum Monaco, der die Viertelfinals irgendeines ATP-Turniers erreicht hatte.

Der 30-jährige Rinderknech hatte seinen zuvor einzigen Final vor dreieinhalb Jahren in Adelaide ebenfalls verloren. Die Cousins verbringen seit ihrer Kindheit viele Ferien gemeinsam, trainieren und essen oft zusammen. «Die WhatsApp-Gruppe unserer Familie ist gerade on fire. Das liegt daran, dass alle unseren kleinen Traum miterleben», hatte Rinderknech vor dem Final berichtet.

Die Siegerehrung wurde zum ergreifenden Moment: Beide Finalisten konnten ihre Tränen kaum zurückhalten, mehrfach mussten sie ihre Reden unterbrechen. Valentin Vacherot sagte: «Heute gibt es zwei Gewinner und eine Familie, die gewonnen hat. Es ist nicht real. Ich habe keine Ahnung, was hier passiert. Es ist wie in einem Traum.» (ram/sda/t-online)

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