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Djokovic und Berdych eine Runde weiter – Asarenka strauchelt als erste Topspielerin 

Wimbledon, 2. Runde
S. Stachowski – E. Gulbis 6:3 6:3 7:6
A. Murray – B. Rola 6:1 6:1 6:0
N. Djokovic – R. Stepanek 6:4 6:3 6:7 7:6
T. Berdy – B. Tomic 4:6 7:6 7:6 6:1
B. Jovanovski – V. Azarenka 6:3 3:6 7:5
Einer muss den Anfang machen: Ernests Gulbis verabschiedet sich als erster Top-10-Spieler aus dem Turnier.
Einer muss den Anfang machen: Ernests Gulbis verabschiedet sich als erster Top-10-Spieler aus dem Turnier.Bild: Ben Curtis/AP/KEYSTONE
Wimbledon

Djokovic und Berdych eine Runde weiter – Asarenka strauchelt als erste Topspielerin 

In jeweils vier Sätzen setzen sich Novak Djokovic (gegen Radek Stepanek) und Tomas Berdych (gegen Bernard Tomic) durch. Bei den Damen fliegt Victoria Asarenka als erste Mitfavoritin aus dem Turnier.
25.06.2014, 15:1926.06.2014, 11:09

Einzig den dritten Satz musste Novak Djokovic dem Tschechen Radek Stepanek zugestehen: 6:7. Eine harzige Angelegenheit war allerdings auch der vierte Durchgang, wo der Serbe ebenfalls erst im Tiebreak den Satz- und Matchgewinn sicherstellte. 

Eine Umarmung für den Verlierer: Djokovic herzt Stepanek.
Eine Umarmung für den Verlierer: Djokovic herzt Stepanek.Bild: AFP

Berdych seines Zeichens zog gegen Tomic einen Fehlstart ein (4:6) und korrigierte diesen mit zwei Hauchdünn-Satzgewinnen (7:6, 7:6) und einem Durchmarsch im entscheidenden Durchgang (6:1).

Am dritten Tag hat es in Wimbledon das erste Opfer aus den Top 10 erwischt. French-Open-Halbfinalist Ernests Gulbis muss bereits wieder aus London abreisen. Der «Täter» ist ein alter Bekannter: Sergej Stachowski (ATP 90).

Ernests Gulbis muss in Wimbledon vorzeitig die Segel streichen.
Ernests Gulbis muss in Wimbledon vorzeitig die Segel streichen.Bild: Getty Images Europe

Der Ukrainer hatte im vergangenen Jahr ebenfalls in der zweiten Runde sensationell Roger Federer aus dem Turnier geworfen - und damit die unglaubliche Serie von 36 Grand-Slam-Viertelfinals des Schweizers in Folge beendet. 

Diesmal setzte sich der Angriffsspezialist 6:4, 6:3, 7:6 (7:5) gegen Gulbis durch. Lohn ist nun ein Drittrundenduell gegen den Franzosen Jérémy Chardy (ATP 42) oder den Australier Marinko Matosevic (ATP 58), in dem Stachowski nicht unbedingt der Aussenseiter ist. 

Andy Murray schlicht tadellos

Was ist eigentlich die Steigerung von: «Andy Murray präsentiert sich in der zweiten Runde ohne Fehl und Tadel und zieht so was von souverän in Runde 3 ein»? Das träfe dann auf die Begegnung des Briten mit dem Slowenen Blaz Rola zu. Der Slowene, der erst im Mai erstmals in die Top 100 des ATP-Rankings vorstiess, blieb ohne jede Chance: 1:6, 1:6 und 0:6 – so das vernichtende Verdikt. 

Bei den Frauen ist am dritten Tag mit der ehemaligen Nummer 1 Viktoria Asarenka die bisher prominenteste Spielerin ausgeschieden. Sie unterlag der Serbin Bojana Jovanovski in drei Sätzen. Eine riesige Überraschung ist das Aus der Weissrussin nicht. 

Asarenka hatte seit März wegen einer Fussverletzung nicht mehr gespielt und war erst vergangene Woche in Eastbourne auf die Tour zurückgekehrt. Das reichte nicht, um sich für Wimbledon in Form zu bringen. Die Australian-Open-Siegerin von 2012 und 2013 unterlag Jovanovski (WTA 45) nach grossem Kampf 3:6, 6:3, 5:7. (tom/pre/si)

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