Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

WTA-Turnier in Toronto, Viertelfinals

B. Bencic – A. Ivanovic 6:4 6:2

S. Williams – R. Vinci 6:4 6:3

S. Errani – L. Tsurenko 6:4 6:4

S. Halep – A. Radwanska 0:6 6:3 6:1

epa04884359 Belinda Bencic of Switzerland in action against Ana Ivanovic of Serbia in their quarterfinal match at the Rogers Cup women's tennis tournament in Toronto, Canada, 14 August 2015.  EPA/WARREN TODA

Bencic auf einem Höhenflug. Bild: WARREN TODA/EPA/KEYSTONE

«Heute habe ich wahnsinnig gespielt»: Bencic deklassiert Ivanovic und steht im Halbfinal gegen Serena Williams

Belinda Bencic steht beim Premier-Turnier in Toronto im Halbfinal. Die 18-jährige Ostschweizerin liess der Weltnummer 6 Ana Ivanovic in 89 Minuten mit 6:4, 6:2 keine Chance. Nun fordert sie die Weltranglistenerste Serena Williams heraus.



Bencic startete nahezu perfekt und führte innert kürzester Zeit 2:0, In den folgenden drei Games konnte sie jedoch ihre Chancen nicht nützen. Trotz Spielbällen in jedem Game – insgesamt neun – wendete Ivanovic das Blatt und ging 3:2 in Führung. Der Teenager aus dem Kanton St.Gallen blieb jedoch ruhig und konterte auf eindrückliche Weise. Einen erneuten Breakvorsprung zum 4:3 musste sie nochmals hergeben, ein zweites Mal liess sie sich jedoch nicht bitten. Bei 5:4 servierte sie ganz cool zum Satzgewinn aus.

Danach war Bencic nicht mehr zu stoppen. Mit Ivanovic, der Turniersiegerin 2006 (im Final gegen Martina Hingis, die aktuelle Mentorin von Bencic), bezwang sie im vierten Spiel in der kanadischen Metropole nach Eugenie Bouchard, Caroline Wozniacki und Sabine Lisicki die vierte Spielerin, die bereits mindestens einmal in einem Grand-Slam-Final stand.

abspielen

Die Highlights der Partie. YouTube/Sports Tv

Bencic zog im zweiten Satz schnell auf 4:0 davon, und obwohl sie sogar drei Chancen zum 5:0 ausliess, zeigte sie keinerlei Anzeichen von Nervosität. Nach nicht einmal ganz eineinhalb Stunden verwertete sie ihren zweiten Matchball zum 6:4, 6:2.

«Das war der vierte super Match hier»

Die Schweizerin überzeugte auf der ganzen Linie. Sie schlug 27 Winner und beging nur 14 unerzwungene Fehler. Am Netz gewann sie beeindruckende zehn von zwölf Punkten. Erst beim bereits fast aussichtslosen Stand von 4:6, 1:5 kam die Serbin erstmals zu einem Aufschlagspiel, in dem Bencic keine Breakmöglichkeit hatte. Selber wehrte diese fünf von sieben Möglichkeiten Ivanovics ab.

«Das war der vierte super Match hier», sagte die Aufsteigerin des letzten Jahres strahlend. «Heute habe ich wahnsinnig gespielt.» Im Halbfinal wird die Hürde nochmals höher. Bencic trifft in der Nacht auf Sonntag auf Serena Williams, die Dominatorin der Frauentour. «Ich werde mit Martina sicher eine gute Taktik ausarbeiten», versprach sie.

Dies wird auch nötig sein. In der bisher einzigen Begegnung gegen Williams gewann Bencic vergangenes Jahr in Madrid nur drei Games. Das war allerdings gegen Ivanovic im zuvor einzigen Duell genauso. (pre/si)

Belinda Bencic bei Instagram

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trotz Hummer-Zwicker – «Benderer» wollen am Hopman Cup ihren Titel verteidigen

Am Samstag beginnt in Perth das Tennisjahr 2019 mit dem Hopman Cup. Das Schweizer Duo Roger Federer/Belinda Bencic geht als Titelverteidiger und Mitfavorit an den Start.

Zum dritten Mal in Folge steigen Roger Federer und Belinda Bencic an der Westküste Australiens in die Saison. Zumindest im Fall des 37-jährigen Baslers funktionierte dieser Einstieg jeweils formidabel. 2017 stand er am Hopman Cup im Final, vor einem Jahr gewann er das Mixed-Turnier zum zweiten Mal nach 2001 (mit Martina Hingis). Und beide Male triumphierte er drei Wochen später auch am Australian Open.

Dank des Modus mit drei garantierten Gruppenspielen ist der Hopman Cup ideal, um sich in Form …

Artikel lesen
Link zum Artikel