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Hopman Cup, Gruppenphase

Schweiz vs. Grossbritannien 3:0

Federer – Evans 6:3, 6:4
Bencic – Watson 7:5, 3:6, 6:2
Federer/Bencic – Evans/Watson 4:0, 4:1

epa05695008 Roger Federer of Switzerland in action against Dan Evans of Britain during their men's singles match of the Hopman Cup at the Arena in Perth, Australia, 02 January 2017.  EPA/TONY MCDONOUGH  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Roger Federer spielte so, als wäre er nie weg gewesen.  Bild: EPA/AAP

Roger Federer mit bärenstarkem Comeback – spassiges Doppel mit Bencic

Roger Federer kehrt in alter Stärke und mit einem Erfolg auf die Tennis-Tour zurück. Der 35-jährige Baselbieter siegt bei seinem Comeback am Hopman Cup gegen den Briten Daniel Evans 6:3, 6:4. Insgesamt setzte es einen 3:0-Sweep für die Schweizer ab: Belinda Bencic gewann ihr Einzel ebenfalls und so verkam das Mixed-Doppel zur Show.



» Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen.

In der mit 13'500 Zuschauern ausverkauften Perth Arena trat Federer auf, als wäre er nie weg gewesen. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger, von den Fans mit einer Standing Ovation empfangen, sprühte gegen die Nummer 66 der Welt vor Spielfreude. Mit einem Ass und einem erfolgreichen Volley legte Federer gleich fulminant los, und auch in der Folge packte der Schweizer sein ganzes Schlagrepertoire aus. Am Ende standen für Federer 24 Winner zu Buche.

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Der Start mit einem Ass. Video: streamable

Vor allem die Vorhand funktionierte bereits wieder ausgezeichnet, auch am Netz vermochte Federer überzeugen. Am meisten Probleme bekundete der Baselbieter mit dem Return, vor allem auf der Rückhandseite besitzt er in den weiteren Partien in dieser Woche gegen Alexander Zverev und Richard Gasquet Steigerungspotenzial.

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Kabinettstückchen im zweiten Satz. Video: streamable

Er könne nicht glücklicher sein, die Schuhe wieder zu binden, auf den Centre Court zu treten und dabei so empfangen zu werden, sagte Federer nach seinem 61-minütigen Auftritt. «Die Schmerzen in den letzten Monaten haben sich gelohnt.» Es sei eine lange Zeit gewesen, die er aufgrund seiner Verletzung genutzt habe, um diese mit seiner Familie, seinen Freunden und den Eltern zu verbringen. «Aber mit der Zeit begann ich das Tennis zu vermissen.»

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Der Matchball. Video: streamable

Seine zuvor letzte Partie hatte Federer am 8. Juli 2016 im verlorenen Wimbledon-Halbfinal gegen den Kanadier Milos Raonic bestritten, ehe er wegen Problemen mit seinem im Februar 2016 operierten Knie die Saison abbrach. Als Folge der langen Pause fiel Federer im Ranking auf Position 16 zurück, womit er erstmals seit 2002 eine Saison nicht in den Top Ten in Angriff nimmt.

Kämpft sich Roger Federer nochmals zurück in die Top Ten?

Für Federer ist es die dritte Teilnahme am Hopman Cup. 2001 hatte er den Teamwettbewerb an der Seite von Martina Hingis gewonnen, 2002 trat er an der australischen Westküste zusammen mit seiner heutigen Frau Mirka an.

Federers Partnerin in diesem Jahr ist Belinda Bencic und diese stand dem Erfolg des prominenten Rückkehrers in nichts nach. Die 19-jährige Ostschweizerin spielte gegen Heather Watson ebenfalls erfreulich und setzte sich trotz eines Hängers im zweiten Satz alles in allem souverän durch.

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Der Matchball von Bencic. Video: streamable

Angesprochen auf ihre Erfahrung im Doppel wurde sie im Platzinterview gefragt, ob sie im anstehenden Mixed Roger Federer Tipps geben könne: «Ja, klar. Ich werde ihm sagen, wohin er jeweils servieren soll», antwortete die Teenagerin keck.

Diese Unbeschwertheit war Bencic dann im abschliessenden Match anzusehen – aber auch Federer und die beiden Briten hatten im Kehrausspiel sichtlich Spass. Und sie produzierten solche Highlights:

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Video: streamable

Das Fast4-Tennis machte seinem Namen alle Ehre. Die Schweizer hatten den ersten Satz nach lediglich elf Minuten mit 4:0 für sich entschieden.

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Belinda Bencic verwandelt den Satzball. Video: streamable

Auch im zweiten Umgang war das Schweizer Doppel stärker und hatte bald den dritten Sieg in der Tasche. Im zweiten Gruppenspiel treffen Roger Federer und Belinda Bencic am Mittwoch auf Deutschland, das gegen Frankreich 1:2 unterlag. (sda/drd)

Die vielen Gesichter des «Maestros»: So hat sich Roger Federer über die Jahre verändert

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