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Eishockey: Daniela Milanese wechselt von SRF Sport zu MySports

Nach 23 Jahren bei SRF wechselt Daniela Milanese zur Konkurrenz.
Nach 23 Jahren bei SRF wechselt Daniela Milanese zur Konkurrenz.bild: mysports

SRF Sport verliert das nächste Aushängeschild – Daniela Milanese wechselt zu MySports

16.06.2022, 11:2016.06.2022, 13:36

SRF Sport verzeichnet den nächsten gewichtigen Abgang: Nach Jann Billeter und Stefan Bürer verlässt die nächste Eishockey-Expertin das Leutschenbach. Die 47-jährige Bernerin wird ab der kommenden Saison Moderatorin bei MySports, wo sie neben Billeter und Lars Nay die Studiosendungen zu den National-League-Runden leiten wird. Zuvor arbeitete Milanese seit 1999 in verschiedenen Funktionen für SRF Sport.

Der Abgang von Milanese steht wohl im Zusammenhang mit dem Verlust der Hockeyrechte des Schweizer Fernsehens. Ab der kommenden Saison darf das SRF keine Hockey-Live-Spiele mehr zeigen und auch die Zusammenfassungen, die jeweils in der Sendung «Eishockey aktuell» gezeigt wurden, gibt es nicht mehr in dieser Form.

«Ich freue mich unheimlich auf die kommende Eishockeysaison und die Möglichkeit, diese faszinierende Sportart wieder in all ihren Facetten mitzuerleben und die Begeisterung dafür mit dem Publikum zu teilen», sagt Milanese in einer Medienmitteilung. Doch auch ein bisschen Wehmut ist bei ihrem Abgang dabei: «Als Sportjournalistin durfte ich in den letzten 23 Jahren bei unzähligen Höhepunkten mitwirken. Dank und mit SRF Sport habe ich viel erlebt und in all meinen Funktionen auch viel gelernt. Für diese Zeit mit aussergewöhnlichen Menschen an meiner Seite bin ich enorm dankbar.»

Bei MySports freut man sich über den neusten Transfer-Coup: «Daniela verfügt über eine sehr umfassende Expertise, was Live-Sport und die Moderationskunst angeht. Sie ist ein absoluter TV-Profi. Mit ihrer sympathischen und professionellen Art und ihrem fundierten Wissen zum nationalen und internationalen Eishockey wird sie eine grosse Bereicherung sein für unser Moderationsteam und das MySports-Team insgesamt», erklärt Chefredaktor Toby Stüssi. (pre)

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