Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Fertig lustig: Für den angreifenden Spieler setzt es einen Fusstritt. bild: youtube/no comment tv

Unvergessen

Schiedsrichter reicht es – jetzt wird zurückgeschlagen!

24. Oktober 2013: Irgendwann platzt wohl selbst dem geduldigsten Schiedsrichter der Kragen. Saad Kamil Al-Fadhli aus Kuwait lässt nicht nur die Karten sprechen, sondern auch Faust und Fuss.



Es sind ungewohnte Bilder, die aus dem kleinen Kuwait um die Welt gehen. Erst ist alles wie so oft: In der Nachspielzeit gibt der Schiedsrichter einen Penalty und wird umgehend von den Spielern der bestraften Mannschaften bestürmt.

Doch diese Rudelbildung endet anders. Der Unparteiische lässt es sich nicht gefallen, dass er angegangen wird, angeschrien und geschubst. Saad Al-Fadhli setzt zum Konter an:

Der Schiedsrichter schickt den überraschten Abdulaziz Farraj von Al-Nasr mit einem Fausthieb zu Boden. Kurz windet er sich, um danach erneut den Ref ins Visier zu nehmen.

Aber der wehrt sich weiter und tritt nun auch nach ihm. Um dem Spieler klipp und klar zu sagen, wer Chef auf dem Platz ist, zeigt ihm Al-Fadhli auch noch Rot.

Insgesamt zückt der WM-Schiedsrichter von 2002 – unter anderem leitete er das Bronzespiel Türkei gegen Südkorea (3:2) – fünf Mal seine rote Karte. Al-Arabi gewinnt mit 4:1. Von Konsequenzen gegen den prügelnden Unparteiischen ist nichts bekannt.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
Um nichts zu verpassen, like uns auch auf Facebook!

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

53 Beweise, dass sich die Statuen gegen die Menschheit erhoben haben

Schiedsrichter rettet Leben

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Vier Jahre vor dem grossen Desaster wird der EHC Arosa ein letztes Mal Meister

23. Februar 1982: Der Titel 1980 kam überraschend, der 2. Rang 1981 war dann die Bestätigung und mit der neunten Schweizer Meisterschaft meldet sich Arosa definitiv im Konzert der ganz Grossen zurück. Der Klub wird als gesundes, erfolgreiches Unternehmen gelobt – doch vier Jahre später folgt der überraschende Abschied aus dem Profisport.

Die Poltera-Brüder hatten den EHC Arosa in den 1950er Jahren berühmt gemacht. Von 1951 bis 1957 spielten Ueli und Gebi Poltera, Hansmartin Trepp und ihre Teamkollegen die Gegner schwindlig. In der Nationalmannschaft war der «Aroser Sturm» legendär. Die Schweiz holte 1948 Olympia- und 1950 und 1951 WM-Bronze. Im Klub konnte sie niemand stoppen. Sieben Meistertitel in Serie, die Dominanz war erdrückend. Die Sturmlinie eine der besten Europas.

Verletzungen beendeten die Übermacht. 1960 stieg Arosa …

Artikel lesen
Link zum Artikel