Bears mit Monster-Touchdown, der doch nicht reicht – Rams und Patriots sind weiter
Die LA Rams setzten sich in einem dramatischen Duell im Schneetreiben bei den Chicago Bears 20:17 nach Verlängerung durch.
«Es war verrückt. Es ging hin und her. Wir haben in der Offensive nicht so überragend gespielt. Unsere Abwehr war sensationell», sagte Rams-Quarterback Matthew Stafford. «Das ist Playoff-Football. Wir haben viel, was wir besser hätten machen können, aber wir haben zusammengehalten und einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen.»
Williams erzwingt Overtime
Staffords Gegenüber Caleb Williams hatte mit einem irren Wurf für einen Touchdown Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung erzwungen. Vor dem Pass war er fast bis zum Logo in der Mitte des Spielfelds vor den Rams-Verteidigern geflohen und war dann bei seinem erfolgreichen Abschlussversuch nach hinten abgesprungen.
NO WAY. CALEB WILLIAMS HEAVES IT ON 4TH DOWN.
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Weil beide Teams ihren ersten Ballbesitz in der Verlängerung nicht nutzen konnten, entschied am Ende ein Field Goal aus 42 Yards die Partie.
Maye wie einst Brady?
Deutlicher fiel das Verdikt zugunsten der New England Patriots aus. Sie bezwangen die Houston Texans 28:16. Die Patriots schafften erstmals seit dem Abschied von Tom Brady wieder den Einzug in die Halbfinals.
«Ich bin stolz auf die Jungs. Wir haben uns gegen die Witterung gestemmt», sagte Quarterback Drake Maye, der als ein Nachfolger Bradys die so lange von Erfolgen verwöhnten Patriots in seiner zweiten NFL-Saison wieder zu einem Titelkandidaten gemacht hat. Mit Brady hatte das Team von 2002 bis 2019 neun Mal die Super Bowl erreicht und sie sechs Mal gewonnen.
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Halbfinal-Gegner der Rams sind die Seattle Seahawks. Die Patriots bekommen es mit den Denver Broncos zu tun. (ram/sda)
