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Das ist unsere Top-Elf der WM in Katar – bist du einverstanden?

epa10366288 Kylian Mbappe (L) of France and Achraf Hakimi (R) of Morocco react after the FIFA World Cup 2022 semi final between France and Morocco at Al Bayt Stadium in Al Khor, Qatar, 14 December 202 ...
Kylian Mbappé tröstet nach dem Halbfinal seinen PSG-Kumpel Achraf Hakimi.Bild: keystone
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Das ist unsere Top-Elf der WM – bist du einverstanden?

63 Spiele der WM in Katar sind Geschichte, mit dem Final steht noch die wichtigste Partie von allen bevor. Wir blicken bereits jetzt zurück auf das Turnier und sagen, wer uns am meisten überzeugt hat.
17.12.2022, 21:1218.12.2022, 14:44
Ralf Meile
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Eines ist klar: Im Sturm wirst du zwei Namen antreffen, mit denen du bestimmt gerechnet hast. Aber wer soll die beiden Superstars ergänzen in unserem 4-3-3? Wer soll das Tor hüten, und wer schnappt sich einen der begehrten Plätze in Abwehr und Mittelfeld?

Aufgrund persönlicher Eindrücke der vergangenen vier Wochen, des Blicks in Statistiken und manchmal auch dank Bauchgefühl kamen wir zu dieser Top-Elf:

WM 2022 watson Top-Elf
grafik: createformation

Tor

Der Kroate Dominik Livakovic machte das Rennen. In der Gruppenphase kassierte der 27-Jährige von Dinamo Zagreb nur einen Treffer, in der K.-o.-Phase wurde er mit seinen Penalty-Paraden gegen Japan zum Helden und war im Viertelfinal einer der Hauptgründe für das überraschend frühe Ausscheiden von WM-Topfavorit Brasilien.

Croatia's goalkeeper Dominik Livakovic saves a penalty kick by Japan's Kaoru Mitoma during the World Cup round of 16 soccer match between Japan and Croatia at the Al Janoub Stadium in Al Wak ...
Livakovic bewies sich als Penalty-Killer.Bild: keystone

Neben Livakovic überzeugten auch Marokkos Bono (Sevilla) und Hugo Lloris (Tottenham) von Titelverteidiger Frankreich besonders.

Abwehr

Achraf Hakimi (PSG) war mit seiner Zweikampfstärke federführend beim Einzug Marokkos bis in die Halbfinals. Der 20-jährige Kroate Josko Gvardiol von RB Leipzig ist eine der grossen Entdeckungen des Turniers. Raphael Varane (Manchester United) überzeugte mit seinem Stellungsspiel, hielt Frankreichs Laden zusammen und sorgte dafür, dass Theo Hernandez (Milan) oft in die Offensive gehen konnte.

Croatia's Josko Gvardiol, right, celebrates after scoring his side's opening goal during the World Cup third-place playoff soccer match between Croatia and Morocco at Khalifa International S ...
Gvardiol war an der WM nach einem Nasenbeinbruch als Maskenmann unterwegs.Bild: keystone

Auf die Ersatzbank setzen wir Nicolas Otamendi, Nahuel Molina (beide Argentinien), Ibrahima Konaté (Frankreich) und Romain Saïss (Marokko).

Mittelfeld

An Jude Bellingham (Borussia Dortmund) lag es kaum, dass England wieder einmal in den Viertelfinals hängen blieb. Der 19-Jährige spielte wie ein abgebrühter Routinier. Antoine Griezmann (Atlético Madrid) wurde nicht mehr als Stürmer eingesetzt, sondern als Regisseur – eine Rolle, die der Franzose exzellent ausführte. Ergänzt wird unser Mittelfeld vom 21-jährigen Argentinier Enzo Fernandez von Benfica Lissabon, der Lionel Messi den Rücken freihält.

England's Jude Bellingham shields the ball from France's Antoine Griezmann, right, during the World Cup quarterfinal soccer match between England and France, at the Al Bayt Stadium in Al Kho ...
Der Eindruck täuscht: Bellingham ist bloss zehn Zentimeter grösser als Griezmann.Bild: keystone

Auch die Ersatzbank darf sich sehen lassen. Auf ihr sitzen der Portugiese Bruno Fernandes, der nur knapp an der Startelf vorbeischrammte, sowie die Franzosen Aurélien Tchouaméni und Adrien Rabiot, der Kroate Luka Modric und Sofyan Amrabat vom Überraschungsteam Marokko.

Sturm

Zwei der drei Positionen waren unumstritten. Die beiden PSG-Stars Lionel Messi (Argentinien) und Kylian Mbappé (Frankreich) erzielten nicht nur jeweils fünf Tore, sondern führten ihre Teams damit auch in den Final. Messi überragte mit Spielfreude und genialen Pässen, Mbappé mit Tempo und Dribblings. Als dritten Stürmer nominieren wir den Argentinier Julian Alvarez (Manchester City). Wie Olivier Giroud (Frankreich) schoss er vier Tore, den Ausschlag zu seinen Gunsten gab der letzte Eindruck aus den Halbfinals. Dort traf Alvarez doppelt, Giroud zog einen mittelprächtigen Abend ein.

Argentina's Lionel Messi, left, and Argentina's Julian Alvarez celebrate after scoring during the World Cup semifinal soccer match between Argentina and Croatia at the Lusail Stadium in Lusa ...
Argentiniens Traum-Sturm: Messi und Alvarez.Bild: keystone

Neben Giroud sitzt der Brasilianer Richarlison auf der Bank, er schoss das wohl schönste Tor des Turniers. Wie Richarlison traf der junge Niederländer Cody Gakpo drei Mal.

Trainer

Wer wie Walid Regragui einen krassen Aussenseiter in die Halbfinals führt, verdient sich die Nominierung. Der 47-Jährige formierte eine eingeschworene Truppe, die eine Defensivtaktik sehr diszipliniert durchzog. Erst im sechsten Spiel, dem Halbfinal, gelang es erstmals einem Gegner, ein Tor gegen Marokko zu erzielen. Der bis dahin einzige Gegentreffer war ein Eigentor.

epaselect epa10359700 Morocco's head coach Walid Regragui (up) and his players celebrate after winning the FIFA World Cup 2022 quarter final soccer match between Morocco and Portugal at Al Thumam ...
Regragui machte sich auch für Grossklubs interessant.Bild: keystone

Selbstverständlich gehören die beiden Trainer der Finalisten in die engere Auswahl: Didier Deschamps (Frankreich) und Lionel Scaloni (Argentinien). Deschamps könnte Einzigartiges schaffen und als Erster sowohl als Spieler (1998) als auch zwei Mal als Trainer (2018 und 2022) Weltmeister werden.

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Pümpernüssler
17.12.2022 23:42registriert Juli 2018
Amrabat? Wohl Die Entdeckung der WM. War überall auf dem Feld und hat gekämpft wie ein Löwe. Sah keinen besseren 6er.
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Roro Hobbyrocker
18.12.2022 06:19registriert August 2016
Einer habt ihr Vergessen: Ronaldo
Und zwar auf der Ersatzbank.
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Walt White
17.12.2022 21:33registriert November 2015
Nicht grundfalsche Aufstellung aber Gvardiols Grenzen gegen ARG waren offensichlich. Konaté FRA schätze ich besser ein, obwohl bis im Halbfinale meist Upamecano gespielt hat, nur Deschamps weiss warum?
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