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Spitzenspiel in Thun geplatzt

Skandal in Handballliga: Waren plötzlich alle Spieler krank oder hatten die Kadetten keine Lust auf den Spitzenkampf?

In Thun ist alles bereit für das Spitzenspiel zwischen Wacker Thun und Kadetten SchaffhausenDoch weder Auswärtsteam noch Schiedsrichter erscheinen in der Halle. Der Grund: Bei Schaffhausen ginge eine Grippewelle umher: «Im Laufe der letzten 24 Stunden hat die Grippewelle auch unsere 1. Mannschaft getroffen. Ein grosser Teil der Mannschaft ist daher nicht in der Lage zu trainieren bzw. am Spiel gegen Wacker Thun teilzunehmen. Beiliegend erhalten Sie die Arztzeugnisse per PDF. Die originalen Zeugnisse werden wir Ihnen ebenfalls noch per Post zukommen lassen. Daher bitten wir um die Neuansetzung des Spiels Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen.» Dies schreibt der Verein dem Verband.

Weil die Meldung sehr spät kommt und in der Thuner Lachenhalle alles bereit steht, wärmt sich das Heimteam auf, mit dieser Begründung: «Für uns findet der Match statt. Wir können nicht so kurzfristig absagen. Das Catering ist schon eingekauft und der Aufwand für ein Spiel ist enorm. Zudem ist die Partie gegen die Kadetten für uns sportlich und wirtschaftlich wichtig. Wir erwarten heute 1700 bis 1800 Fans», sagt Wacker-Präsident Reto Zwahlen zu Blick.ch.

Doch sind die Kadetten wirklich krank? Schon vor der Partie wollen die Schaffhausener  das Spiel verschieben – da am Wochenende die Chance besteht, sich für die Champions-League-Achtelfinals zu qualifizieren.

Wann und wo die Spitzenpartie neu angesetzt wird, ist noch offen. Thun wird auf jeden Fall Rechtswege beschreiten. (qae)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Against all odds 19.02.2015 10:26
    Highlight Highlight Komisch, im ZV hat es ausschliesslich Leute aus der Ostschweiz...
  • FabianHe 19.02.2015 09:10
    Highlight Highlight Aus der BZ "Am Montag hatten sich die Kadetten an den Verband und die Heimmannschaft gewandt. Sie wollten die auf Mittwoch angesetzte Partie verschieben, damit sie sich auf den Champions-League-Match vom Samstag konzentrieren können. Die Liga bestätigte nach Intervention des Veranstalters das Datum, worauf die Schaffhauser rekurrierten. Der Zentralvorstand, der laut Verband in dieser «Übergangssaison» das letzte Wort hat, hiess das Gesuch des Doublegewinners aus der Nordostschweiz gut"

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