DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Spitzenspiel in Thun geplatzt

Skandal in Handballliga: Waren plötzlich alle Spieler krank oder hatten die Kadetten keine Lust auf den Spitzenkampf?



In Thun ist alles bereit für das Spitzenspiel zwischen Wacker Thun und Kadetten SchaffhausenDoch weder Auswärtsteam noch Schiedsrichter erscheinen in der Halle. Der Grund: Bei Schaffhausen ginge eine Grippewelle umher: «Im Laufe der letzten 24 Stunden hat die Grippewelle auch unsere 1. Mannschaft getroffen. Ein grosser Teil der Mannschaft ist daher nicht in der Lage zu trainieren bzw. am Spiel gegen Wacker Thun teilzunehmen. Beiliegend erhalten Sie die Arztzeugnisse per PDF. Die originalen Zeugnisse werden wir Ihnen ebenfalls noch per Post zukommen lassen. Daher bitten wir um die Neuansetzung des Spiels Wacker Thun – Kadetten Schaffhausen.» Dies schreibt der Verein dem Verband.

Weil die Meldung sehr spät kommt und in der Thuner Lachenhalle alles bereit steht, wärmt sich das Heimteam auf, mit dieser Begründung: «Für uns findet der Match statt. Wir können nicht so kurzfristig absagen. Das Catering ist schon eingekauft und der Aufwand für ein Spiel ist enorm. Zudem ist die Partie gegen die Kadetten für uns sportlich und wirtschaftlich wichtig. Wir erwarten heute 1700 bis 1800 Fans», sagt Wacker-Präsident Reto Zwahlen zu Blick.ch.

Doch sind die Kadetten wirklich krank? Schon vor der Partie wollen die Schaffhausener  das Spiel verschieben – da am Wochenende die Chance besteht, sich für die Champions-League-Achtelfinals zu qualifizieren.

Wann und wo die Spitzenpartie neu angesetzt wird, ist noch offen. Thun wird auf jeden Fall Rechtswege beschreiten. (qae)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Ich hoffe, es ist nicht nur ein Traum» – die Stimmen zum historischen Mountainbike-Erfolg

Die Schweizer Mountainbikerinnen schaffen Historisches und holen an den Olympischen Spielen in Tokio einen Dreifachsieg. Das sagen Jolanda Neff, Sina Frei und Linda Indergand zu ihrem Erfolg.

(abu)

Artikel lesen
Link zum Artikel