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Das Team Bahrain bereitet sich in Kopenhagen auf die 1. Tour-Etappe vor.
Das Team Bahrain bereitet sich in Kopenhagen auf die 1. Tour-Etappe vor.Bild: keystone

Doping-Razzien in 6 Ländern gegen Team Bahrain – Gino Mäder offenbar nicht betroffen

01.07.2022, 15:46

Gleich in sechs europäischen Ländern führt Europol Doping-Razzien gegen den Radrennstall Bahrain-Victorious durch. Die europäische Polizeibehörde Europol hat Doping-Ermittlungen im Rahmen der Tour de France bestätigt. In einer Mitteilung am Freitag hiess es, dass zwischen dem 27. und 30. Juni 14 Durchsuchungen in sechs Ländern stattgefunden haben, drei Personen verhört und diverses Beweismaterial sichergestellt worden sei.

Wohnungen von Fahrern und Teammitgliedern in Belgien, Spanien, Kroatien, Italien, Polen und Slowenien wurden durchsucht. Die Leitung hatte die Staatsanwaltschaft Marseille. Zwar nannte Europol das Team Bahrain-Victorious nicht, doch der Rennstall selbst hatte sowohl am Montag als auch am Donnerstag Durchsuchungen bestätigt.

Die Fahrer des Team Bahrain treten heute trotz allem zur 1. Tour-Etappe an.
Die Fahrer des Team Bahrain treten heute trotz allem zur 1. Tour-Etappe an.Bild: keystone

Laut der Zeitung «Le Parisien», die sich auf die Staatsanwaltschaft Marseille beruft, wurden Telefone, Computer, Speichermedien sowie verschreibungspflichtige Medikamente beschlagnahmt. Die Wohnungen des slowenischen Managers Milan Erzen, des polnischen Teamarztes Piotr Kosielski, des französischen Pflegers Barnabé Moulin seien durchsucht wurden.

Zudem räumte der italienische Profi Damiano Caruso gegenüber «Cyclingnews» ein, dass sein Haus auf Sizilien durchsucht worden sei. Der 34-Jährige geht in diesem Jahr als Captain des Teams in die Tour de France. Hingegen der Berner Gino Mäder steht nicht im Bahrain-Aufgebot für die «Grande Boucle».

Schon im vergangenen Jahr wurde das Teamhotel von Bahrain-Victorious in den Pyrenäen durchsucht. Dabei wurden nach Angaben von Fahrern auch Handys beschlagnahmt. Ein Ergebnis der Ermittlungen steht aus. Bisher ist gegen keinen Fahrer ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, noch wurden Sperren verhängt. Bahrain-Victorious hatte bei der vergangenen Tour die Teamwertung sowie drei Etappen gewonnen. (pre/sda)

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4 Kommentare
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Der SCB hat die schwächsten Ausländer – machen die «Graubärte» die Differenz?
Und nun also noch der kanadische Rumpelstürmer Colton Sceviour (33). Die neue Zeit mit Weltmeistern, Olympiasiegern und sonstigen Weltklassespielern ist am SC Bern vorbeigegangen.

Würde wenigstens die 6. Ausländerlizenz für eine grosse Nummer eingelöst? Das war beim SCB die Frage der letzten Wochen. Nun wissen wir die Antwort: nein. Colton Sceviour ist ein rauer Rumpelstürmer, der in keinem anderen Team eine zentrale Rolle bekommen würde und bei keinem anderen Sportchef ein Thema war.

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