DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Slovenia's Tadej Pogacar, center, of the UAE team Emirates crosses the finish line to win the Belgian cycling classic and UCI World Tour cycling race Liege Bastogne Liege, in Liege, Belgium, Sunday, April 25, 2021. (AP Photo/Olivier Matthys)
Tadej Pogacar,Primoz Roglic,Julian Alaphilippe

Der Jubel von Hirschi-Teamkollege Pogacar. Bild: keystone

Pogacar triumphiert bei Lüttich-Bastogne-Lüttich – Hirschi fährt auf Rang 6

Der Slowene Tadej Pogacar gewinnt den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich und damit sein erstes Radsport-Monument. Sein Teamkollege Marc Hirschi fährt stark und wird Sechster.



Nach der durchzogen verlaufenen Vorbereitung hatte Ungewissheit geherrscht, wie gut Marc Hirschi tatsächlich in Form ist. Beim ältesten Eintagesrennen der Welt, das er im Vorjahr als Zweiter beendet hatte, zerstreute der Newcomer des letzten Jahres aber alle Zweifel. Mit dem Berner ist auch dieses Jahr wieder zu rechnen.

Um den Sieg sprintete Hirschi dieses Jahr Mal nicht mit, der 22-Jährige fuhr aber unmittelbar hinter der fünfköpfigen Spitzengruppe mit einem Rückstand von nur sieben Sekunden als erster Verfolger über die Ziellinie. Sein Auftritt bei der «La Doyenne» lässt auf starke Resultate nächste Woche an der Tour de Romandie hoffen.

Obwohl er nicht ganz an die Klassierung vom letzten Herbst herankam, dürfte Hirschi mehr als zufrieden sein. Denn der Sieg nach 259,1 Kilometern und elf giftigen Anstiegen ging schliesslich an seinen gleichaltrigen Teamkollegen Tadej Pogacar, den Sieger der letztjährigen Tour de France.

Bild

Das Zielfoto beweist: Pogacar schiebt sich noch vor Alaphilippe. bild: screenshot srf

Zusammen hatten Hirschi und Pogacar in diesem Rennen die Doppelspitze für UAE Emirates gebildet. Und dass Pogacar leicht stärker einzustufen ist, hatte sich diesen Frühling angedeutet. Für den Slowenen war es bereits der sechste Sieg in dieser Saison – der mit Abstand bedeutendste.

Im Sprint in Lüttich setzte sich Pogacar vor Weltmeister Julian Alaphilippe, dem Sieger der Flèche Wallonne vom Mittwoch, und David Gaudu durch. Die beiden Franzosen komplettierten das Podest und verwiesen den spanischen Rekordsieger Alejandro Valverde, der am Sonntag seinen 41. (!) Geburtstag feierte, und den Kanadier Michael Woods auf die Ehrenplätze.

abspielen

Der spannende Schlussspurt im Video. Video: streamable

Das Quintett hatte sich rund 12 km vor dem Ziel an der letzten Steigung, der Côte de la Roche-aux-Faucons, abgesetzt. Etwas überraschend vermochte dort Primoz Roglic nicht mehr mitzuhalten. Der zusammen mit Alaphilippe und seinem Landsmann Pogacar favorisierte Vorjahressieger klassierte sich letztlich nur im 13. Rang. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Regenbogen-Parade: Die Strassen-Weltmeister seit 1998

1 / 20
Regenbogen-Parade: Die Strassen-Weltmeister seit 1998
quelle: keystone / michele limna
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«E-Bikes sind der Untergang der Zivilisation»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Unvergessen

«Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – Beat Breu wird zum Volkshelden

17. Juni 1981: Es ist die wohl berühmteste Begebenheit in der langen Geschichte der Tour de Suisse. Wie Godi Schmutz seinen Teamkollegen Beat Breu mit einer Finte als Leader ablöste, wie dieser dahinter kam, fuchsteufelswild wurde und dann doch noch Gesamtsieger wurde.

Beat Breu ist Leader der Tour de Suisse 1981, als es in der 6. Etappe von Genf nach Brig geht. Der St.Galler will seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen, also steht der Plan: Breu wird unterwegs, im Aufstieg nach Crans-Montana, angreifen.

Doch Breu hat die Rechnung ohne Godi Schmutz gemacht. Auch sein Teamkollege möchte die Tour de Suisse gewinnen. Also fährt er, noch bevor Breu attackieren kann, zu ihm hin. Und er richtet ihm aus, der sportliche Leiter habe entschieden, dass Breu …

Artikel lesen
Link zum Artikel