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Mauro Schmid hofft bei Lüttich-Bastogne-Lüttich auf eine Top-Platzierung

22-04-2026 La Fleche Wallonne 2026, Jayco Aula Schmid, Mauro Huy PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRAxNED
Mauro Schmid am Mittwoch bei Flèche Wallone.Bild: www.imago-images.de

«Liegt mir gut» – Schmid hofft bei Lüttich-Bastogne-Lüttich auf weitere Top-Platzierung

Mauro Schmid hat mit den Plätzen 2 bei der Flèche Wallonne und 6 beim Amstel Gold Race seine starke Frühlingsform unter Beweis gestellt. Auch für Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag nimmt sich der Zürcher Grosses vor.
26.04.2026, 09:0426.04.2026, 09:04

«Ich erlebe einen fantastischen Frühling, und es war immer ein grosses Ziel, diesen in den Ardennen mit guten Resultaten zu beenden», sagte Schmid im Vorfeld der Rennen. Seit Ende März und dem Gesamttriumph bei der fünftägigen Rundfahrt «Coppi e Bartali» wusste der Zürcher, dass in den Ardennen-Klassikern, «die mir alle sehr gut liegen, insbesondere in dieser Form», einiges möglich sein würde.

Nur von Super-Talent Seixas bezwungen

Vor gut einer Woche beim Pfeil von Brabant, dem ersten dieser vier von ihm ins Auge gefassten Eintagesrennen, stellte sich der 26-Jährige aufgrund der Rennsituation noch in den Dienst seines Teams Jayco Alula. Schmid leistete in der Schlussphase entscheidende Nachführarbeit, um eine Ausreissergruppe einzuholen. Dies gelang auf dem zweitletzten Kilometer, anschliessend setzte sich sein Teamkollege Anders Foldager im Sprint des noch rund 40 Fahrer umfassenden Spitzenfelds souverän durch.

Vergangenen Sonntag beim Amstel Gold Race wurde der Schweizer Meister Sechster, zeitgleich mit dem drittklassierten Franzosen Benoît Cosnefroy. Wiederum drei Tage später bei der Flèche Wallonne musste sich Schmid einzig dem französischen Super-Talent Paul Seixas geschlagen geben.

«Als Paul 300 Meter vor dem Ziel antrat, war es wirklich hart. Ich konnte ihm nicht folgen. Aber ich schaute auch zurück und sah, dass niemand sonst kam», so der Zürcher, der auch als Zweiter «sehr zufrieden» war, da er von einem solchen Podestplatz schon länger geträumt hatte.

Zum Abschluss «La Doyenne»

Nach den vielversprechenden Resultaten zuletzt ist Schmids Erfolgshunger auch für Lüttich-Bastogne-Lüttich gross. Eine Klassierung in den Top 10, «vielleicht sogar ein Podestplatz», liege für ihn drin, ist der Zürcher überzeugt.

«La Doyenne», wie das älteste der fünf Monumente des Radsports auch genannt wird, entscheidet sich oft in der Côte de La Redoute rund 35 km vor dem Ziel. Da wird sich zeigen, ob Schmids Topform ausreichen wird, um den grossen Stars wie Tadej Pogacar, Remco Evenepoel und auch Seixas folgen zu können. Viele rechnen mit einem Dreikampf dieser aussergewöhnlichen Talente. (ram/sda)

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