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«Ich würde es wieder tun» – Lance Armstrong gibt erstes TV-Interview seit seinem Geständnis

Das Interview von Armstrong mit BBC.video: youtube.com/bbcnews
Interview mit BBC

«Ich würde es wieder tun» – Lance Armstrong gibt erstes TV-Interview seit seinem Geständnis

Dopingsünder Lance Armstrong würde unter gleichen Umständen wieder zu verbotenen Mitteln greifen, wie er in einem TV-Interview mit BBC gestand. Es ist das erste Fernseh-Interview des US-Amerikaners, seit er vor zwei Jahren bei Oprah Winfrey sein Geständnis abgelegt hat. 
26.01.2015, 19:2126.01.2015, 19:38

«Wenn man mich ins Jahr 1995 zurückversetzen würde, als Doping allgegenwärtig war, würde ich es wahrscheinlich wieder tun», sagte der einstige Rad-Superstar im Interview der britischen BBC. Der Texaner hatte nach langem Leugnen 2013 umfassendes Doping gestanden und daraufhin seine sieben Titel bei der Tour de France verloren. Armstrong versicherte: «Wenn ich 2015 Rennen fahren würde, dann würde ich das nicht wieder tun, weil ich glaube, dass ich es nicht müsste.»

Der 43-Jährige bekannte, dass die Auswirkungen seines Geständnisses «erheblich, schwierig und anstrengend» gewesen seien und seiner Geduld bedürften. Er wünsche sich, kein Ausgestossener mehr zu sein und bald wieder ins öffentliche Leben zurückkehren zu können. «Natürlich will ich aus der Auszeit raus, welcher Junge will das nicht?», fragte Armstrong.

Armstrongs Geständnis bei Oprah Winfrey vor zwei Jahren.video: youtube.com/own tv

Seinen überharten Kampf gegen Widersacher bedauert der Amerikaner. Die Art, wie er früher mit Leuten umgegangen sei, bezeichnete Armstrong als «inakzeptabel, unentschuldbar». Er sei zu einigen Menschen «ein Arschloch» gewesen.

Armstrong wünscht sich, dass für die Jahre seiner Tour-Triumphe ein neuer Sieger bestimmt wird. «Das sage ich nur als Fan», betonte er. «Es gibt einen grossen Block im Ersten Weltkrieg ohne Sieger, einen weiteren Block im Zweiten Weltkrieg, und dann scheint es, als hätte es einen weiteren Weltkrieg gegeben», sagte Armstrong.

>>> Hier geht es zum ganzen Interview mit der BBC

(si/dpa/cma)

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