Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
abspielen

Das Interview von Armstrong mit BBC. video: youtube.com/bbcnews

Interview mit BBC

«Ich würde es wieder tun» – Lance Armstrong gibt erstes TV-Interview seit seinem Geständnis

Dopingsünder Lance Armstrong würde unter gleichen Umständen wieder zu verbotenen Mitteln greifen, wie er in einem TV-Interview mit BBC gestand. Es ist das erste Fernseh-Interview des US-Amerikaners, seit er vor zwei Jahren bei Oprah Winfrey sein Geständnis abgelegt hat. 



«Wenn man mich ins Jahr 1995 zurückversetzen würde, als Doping allgegenwärtig war, würde ich es wahrscheinlich wieder tun», sagte der einstige Rad-Superstar im Interview der britischen BBC. Der Texaner hatte nach langem Leugnen 2013 umfassendes Doping gestanden und daraufhin seine sieben Titel bei der Tour de France verloren. Armstrong versicherte: «Wenn ich 2015 Rennen fahren würde, dann würde ich das nicht wieder tun, weil ich glaube, dass ich es nicht müsste.»

Der 43-Jährige bekannte, dass die Auswirkungen seines Geständnisses «erheblich, schwierig und anstrengend» gewesen seien und seiner Geduld bedürften. Er wünsche sich, kein Ausgestossener mehr zu sein und bald wieder ins öffentliche Leben zurückkehren zu können. «Natürlich will ich aus der Auszeit raus, welcher Junge will das nicht?», fragte Armstrong.

abspielen

Armstrongs Geständnis bei Oprah Winfrey vor zwei Jahren. video: youtube.com/own tv

Seinen überharten Kampf gegen Widersacher bedauert der Amerikaner. Die Art, wie er früher mit Leuten umgegangen sei, bezeichnete Armstrong als «inakzeptabel, unentschuldbar». Er sei zu einigen Menschen «ein Arschloch» gewesen.

Armstrong wünscht sich, dass für die Jahre seiner Tour-Triumphe ein neuer Sieger bestimmt wird. «Das sage ich nur als Fan», betonte er. «Es gibt einen grossen Block im Ersten Weltkrieg ohne Sieger, einen weiteren Block im Zweiten Weltkrieg, und dann scheint es, als hätte es einen weiteren Weltkrieg gegeben», sagte Armstrong.

>>> Hier geht es zum ganzen Interview mit der BBC

(si/dpa/cma)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MasterPain 26.01.2015 22:04
    Highlight Highlight Man soll sie doch einfach dopen lassen. Und dann führen wir, ähnlich der Konstrukteursmeisterschaft in der Formel 1, eine Pharmameisterschaft ein. Sponsoring der Radteams natürlich durch den jeweiligen Lieferanten, oder Dealer.

Quintana kontert Dopingvorwürfe: «Völlig legale Vitamine»

Nach der Razzia beim französischen Radsport-Team Arkéa-Samsic hat sich dessen Captain Nairo Quintana zu Wort gemeldet. Der Kolumbianer sagte, dass sein Zimmer durchsucht worden sei und dass er nichts zu verstecken habe.

«Die Behörden betraten mein Zimmer und beschlagnahmten völlig legale Vitaminpräparate, obwohl sie den französischen Behörden vielleicht nicht bekannt waren», liess Quintana via soziale Medien verlauten. Dies sei der Hauptgrund, warum es Zeit brauche, um alles, was passiert …

Artikel lesen
Link zum Artikel