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Vuelta

Degenkolb feiert dritten Etappensieg im Sprint



John Degenkolb gewinnt die 12. Etappe in Logrono im Sprint. Für den 25-jährigen Deutschen ist es bereits der dritte Sieg an der diesjährigen Vuelta. Der Spanier Alberto Contador bleibt Leader.

Der Parcours der 12. Etappe, in der acht Runden à 21 km zurückgelegt werden mussten, war ziemlich flach. Eine optimale Gelegenheit also für die Sprinter, sich vor den schweren Bergetappen der kommenden Tage noch einmal in Szene zu setzen. Vieles deutete vor der Etappe auf einen Zweikampf zwischen John Degenkolb (De) und Nacer Bouhanni (Fr) hin. Beide konnten an der diesjährigen Spanien-Rundfahrt bereits zweimal im Sprint reüssieren.

Giant Shimano's German cyclist John Degenkolb celebrates as he crosses the finish line to win the 12th stage of the 69th edition of

John Degenkolb als Sprintsieger. Bild: AFP

Cancellara auf Platz 8

In Logrono hatte erneut der Deutsche die Nase vorne. Im langen Schlusssprint, der wegen eines Sturzes im Feld auf dem letzten Kilometer nur noch unter wenigen Fahrern ausgetragen wurde, besass der Profi vom Giant-Shimano die besten Beine und verwies Tom Boonen (Be) und Jacopo Guarnieri (It) auf die weiteren Plätze. Der Schweizer Fabian Cancellara wurde guter Achter.

Dank dem dritten Etappensieg verteidigte Degenkolb das grüne Trikot des Führenden in der Punktewertung. Im Gesamtklassement gab es keine Veränderungen. Der Spanier Contador führt weiterhin 20 Sekunden vor seinem Landsmann Alejandro Valverde.

Tinkoff's Spanish cyclist Alberto Contador (L) and Movistar's Spanish cyclist Alejandro Valverde wait for the start  of the 12th stage of the 69th edition of

Contador (l.) führt weiterhin vor Valverde. Bild: AFP

Die Anwärter auf den Gesamtsieg verbrachten einen ruhigen Tag. Mit Matthias Krizek setzte sich kurz nach dem Start ein einzelner Fahrer vom Feld ab. Der Österreicher konnte einen Maximalvorsprung von acht Minuten herausfahren. Seine Chancen auf ein Durchkommen waren aber gering. Die Sprinterteams sorgten an der Spitze des Feldes für Tempo und 12 km vor dem Ziel schliesslich dafür, dass der 25-Jährige nach einer über 150 km langer Flucht gestellt wurde. (si/syl)

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