Sport
Wendy Holdener

Ski Alpin: Ljutic gewinnt in Courchevel – Holdener scheidet aus

Slalom der Frauen, Courchevel
Croatia's Zrinka Ljutic celebrates in the finish area after winning a women's World Cup slalom, in Courchevel, France, Thursday Jan. 30, 2025. (AP Photo/Gabriele Facciotti)
Zrinka Ljutic gewinnt den Slalom von Courcheve.Bild: keystone

Ljutic fährt in Courchevel zum klaren Sieg – Holdener scheidet mit guter Ausgangslage aus

Zrinka Ljutic holt beim Weltcup-Slalom in Courchevel ihren dritten Saisonsieg. Die Kroatin setzt sich vor Sara Hector und Lena Dürr durch. Wendy Holdener, Zweite nach dem ersten Lauf, scheidet aus.
30.01.2025, 12:1630.01.2025, 21:34

Die vier Tage zuvor 21 Jahre alte gewordene Ljutic holte ihren dritten Sieg nach Semmering und Kranjska Gora. Die Konkurrenz liess sie dabei weit zurück, die zweitplatzierte Schwedin Hector hatte bereits 1,26 Sekunden Rückstand.

Die Schweiz kam dank der Disziplinenführenden Camille Rast (5.) und Mélanie Meillard (7.) auf zwei Top-10-Plätze. Damit führten die beiden Athletinnen ihre eindrücklichen Serien fort: Die zweifache Saisonsiegerin Rast fuhr in allen sieben Slaloms in diesem Winter in die Top 5, Meillard klassierte sich derweil immer in den Top 10.

Eine Enttäuschung setzte es für Wendy Holdener, die im ersten Lauf nur 19 Hundertstel auf Ljutic eingebüsst hatte. Die 31-Jährige stürzte im zweiten Lauf noch vor der ersten Zwischenzeit. Es war ihr erster Ausfall in diesem Winter.

Das vielbeachtete Comeback von Mikaela Shiffrin gelang der Amerikanerin nur halbwegs. Bei der 29-Jährigen war offensichtlich, dass sie ihre schwere Verletzung, die sie Ende November zugezogen hatte, noch nicht komplett weggesteckt hat. Shiffrin büsste im zweiten Lauf fünf Plätze ein und klassierte sich im 10. Rang. Sie dürfte in erster Linie aber froh sein, vor der anstehenden WM noch Rennpraxis gesammelt zu haben.

Mit Aline Höpli (20.) und Eliane Christen (25.) fuhren zwei weitere Schweizerinnen in die Weltcup-Punkte - beide zum jeweils dritten Mal in diesem Winter. Höpli blieb ein grösserer Sprung nach vorne verwehrt, weil ihr nach starken Zwischenzeiten im letzten Sektor ein zeitraubender Fehler unterlief. Damit ist die 23-Jährige hinter Christen die fünftbeste Schweizer Slalomfahrerin und dürfte an der WM nicht zum Zug kommen.

Die Weltmeisterschaften in Saalbach in Österreich beginnen am kommenden Dienstag, 4. Februar. Nach dem Saisonhöhepunkt stehen mit Sestriere, Are und Sun Valley noch drei Slaloms auf dem Weltcup-Programm. (riz/sda)

(ram/sda)

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