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WM 2022

Marroni in der Halbzeit und Glühwein statt Bier: Sieht so das Public Viewing bei der Schlotter-WM 2022 aus? 

Wenn die FIFA ihren Willen bekommt, dann erwartet die Schweizer Fans eine frostige WM. 
Wenn die FIFA ihren Willen bekommt, dann erwartet die Schweizer Fans eine frostige WM. bild: watson
Frost-Frust für Fussballfans

Marroni in der Halbzeit und Glühwein statt Bier: Sieht so das Public Viewing bei der Schlotter-WM 2022 aus? 

Kein Scherz: Die FIFA macht Ernst mit der Winter-WM. Wenn es nach der Empfehlung der Spielkalender-Kommission geht, dann steigt die Endrunde in Katar 2022 vom 18. November bis am 18. Dezember. Das könnte die Fans in der Schweiz erwarten.
24.02.2015, 16:4425.02.2015, 15:38
Alex Dutler
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So wird das Public Viewing an der Schlotter-WM 2022
Der 25-jährige Nati-Routinier Breel Embolo hat sich im Winter 2022 für den Flug nach Katar schick gemacht.
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Mit der Verschiebung ans Jahresende will die FIFA den Athleten und Zuschauern die Hitze-Hölle in Katar ersparen. Zum üblichen Termin im Sommer herrscht im Wüstenstaat eine Durchschnittstemperatur von 42 Grad – im Dezember hingegen, sind es angenehme 24 Grad. 

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Der neue Termin würde für gewaltige Probleme im internationalen Spielkalender sorgen – und noch ist unklar, wie die FIFA-Experten diese zu lösen gedenken. Um eine seriöse Vorbereitung der Nationalmannschaften zu ermöglichen, müssten die grossen Ligen ihre Winterpause beispielsweise wohl schon ab Oktober einlegen. In England fiele der traditionelle «Boxing Day» am 26. Dezember komplett ins Wasser. Auch die Planer der Champions League stehen im Schilf: Dort fällt im Dezember jeweils die Entscheidung in der Gruppenphase.

Für die Freunde aus Katar stellt die FIFA den Kalender auf den Kopf.
Für die Freunde aus Katar stellt die FIFA den Kalender auf den Kopf.Bild: EPA

Auch der Ski-Zirkus muss leiden

Sogar die Wintersport-Fraktion tobt gegen den egoistischen Vorschlag der FIFA. Ihr droht 2022 ein massiver Aufmerksamkeitsverlust. Gian Franco Kasper, der Chef des Skiweltverbands FIS, hat sein Urteil bereits vor Wochen gefällt: «Für Sepp Blatter ist der Wintersport anscheinend inexistent.»

Mit ihrer geballten Macht kann die FIFA wohl all diese Probleme beiseite wischen. Ein Hindernis für die Daheimgebliebenen bleibt aber auf jeden Fall bestehen: Die grosse Völkerverständigungs-Party unter freiem Himmel ist mit der Winter-WM gestorben. Statt heisser Stimmung beim Public-Viewing an einem schönen Sommerabend, droht kollektives Frieren. Freuen können sich immerhin die Trikot-Hersteller. Wer sein Leibchen über der Daunenjacke tragen möchte, der dürfte eine neue Version in XXL benötigen.

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Zeit_Genosse
24.02.2015 17:39registriert Februar 2014
Dann halt den Katar vom Glühwein statt vom Bier.
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's all good, man!
24.02.2015 17:12registriert September 2014
Da komme ich einfach aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Wäre die WM nicht nach Qatar vergeben worden... Aber eben. So ein elender Sauhaufen, diese FIFA.
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