Tessin
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Parkplatz auf dem das fuenfjaehrige Maedchen gestern ums Leben gekommen ist, aufgenommen in Muzzano im Tessin am Mittwoch, 22. Juli 2015. Das abgebildete Auto ist nicht das Ungluecksauto. Das Maedchen aus dem Kanton Thurgau sei trotz wiederbelebungsversuchen gestern Abend auf dem Parkplatz des Campingplatzes verstorben. Die Polizei erwaehnte die Hitze nicht als moegliche Todesursache und macht aktuell keine weiteren Angaben. (KEYSTONE/Sara Solca)

The parking lot on which the five year old girl was killed yesterday in Muzzano, Ticino, Switzerland on Wednesday, July 22, 2015. The car on the image is not the one in which the girl was killed. The girl from the canton of Thurgau had died despite resuscitation on the evening before in the parking lot of the campsite. The police did not mention the heat as a possible cause of death and currently gives no further information. (KEYSTONE/Sara Solca)

Der Parkplatz nahe dem Campingplatz La Piodella, wo das fünfjährige Mädchen starb. Das abgebildete Auto ist nicht das Unglücksauto.  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Mädchen-Tod auf Tessiner Campingplatz: Mutter könnte schon heute erstmals befragt werden



Tragischer Unfall im Tessin: Ein fünfjähriges Mädchen ist am Dienstagabend bei einem Campingplatz in Muzzano in der Nähe von Lugano ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass das Kind im Auto der Mutter zurückgelassen worden war, erwähnte die im Tessin derzeit herrschende Hitze nicht als mögliche Ursache für den Todesfall 

Trotz Wiederbelebungsversuchen der ausgerückten Rettungskräfte sei das Mädchen aus der Deutschschweiz kurz vor 20.30 Uhr beim Campingplatz gestorben, teilten die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Tessin mit.

Image

Der Campingplatz La Piodella. bild: google streetview

Es sei eine Untersuchung eröffnet worden, hiess es weiter. Diese soll zeigen, wie es dazu kam, dass sich das Mädchen im Auto befand und die Todesursache sowie allfällige Verantwortlichkeiten abklären. Die Polizei hat erklärt, vorerst keine weiteren Details über den Fall mehr zu kommunizieren.

Die Mutter war laut «Corriere del Ticino» vergangene Woche mit ihren vier Töchtern aus dem Kanton Thurgau angereist, um mit Bekannten wie schon in den Jahren zuvor auf besagtem Campingplatz Ferien zu machen. Sie wurde gestern zusammen mit den anderen drei Töchtern in ein Spital in Lugano eingeliefert, wo sie psychologisch betreut werden.

Bereits heute Nachmittag könnte sie erstmals befragt werden. In den kommenden Tagen werden die Resultate der Autopsie der Fünfjährigen erwartet. (kri/sda)

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pieter 22.07.2015 16:30
    Highlight Highlight Trotzdem, wo bleibt die Kontrolle der Mutter? Mir wäre es nie in den Sinn gekommen zu gehen ohne eine Kontrolle zu machen.
    Das ist unverantwortlich und für mich nicht nachvollziehbar.
    1 3 Melden
    • Baba 22.07.2015 17:30
      Highlight Highlight Pieter - das ist auf einem Campinplatz passiert! Da kommt es vor, dass Kinder nicht jede Sekunde unter Aufsicht der Eltern sind (was meiner Meinung nach auch überhaupt nicht schlimm ist). Waren Sie schon mal campen? Mit Kindern? Wenn ja, hatten Sie entweder einen Monsterstress, Ihre Sprösslinge jede Minute im Auge zu behalten, oder Sie hatten ganz einfach Glück (ist nicht zynisch gemeint), dass alles gut ging.
      Da die Polizei zunächste einmal nicht von der Hitze als Grund sprach, denke ich, wir alle sollten zuwarten, was denn genau herauskommt und die arme Frau nicht vorverurteilen!!
      1 1 Melden

«Prima i nostri» – Ständerat sagt Ja zu Inländervorrang in Tessiner Verfassung

Der Ständerat gibt seinen Segen zur Tessiner Kantonsverfassung, die nach der Annahme der Initiative «Prima i nostri» mit einem Inländervorrang ergänzt werden soll. Der Bundesrat hatte dem Parlament beantragt, die Änderung gut zu heissen.

2016 haben die Tessiner Stimmberechtigten die SVP-Initiative «Zuerst die Unseren» («Prima i nostri») angenommen, die unter anderem einen Vorrang für im Tessin wohnhafte Personen in die Kantonsverfassung schreibt. Diese sollen auf dem Arbeitsmarkt gegenüber Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben, bevorzugt werden – unter der Voraussetzung, dass die Bewerber gleiche Qualifikationen mitbringen.

Der Ständerat entschied am Montag, die geänderte Verfassung zu gewährleisten. Er folgte damit …

Artikel lesen
Link to Article