Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa04364772 German Chancellor Angela Merkel (L) and Ukrainian President Petro Poroshenko arrive to hold a press conference in Kiev, Ukraine, 23 August 2014. German Chancellor Angela Merkel travelled to the Ukrainian capital Kiev for talks on the escalating conflict with Russia over the pro-Russian separatist rebellion.  EPA/BERND VON JUTRCZENKA

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew. Bild: EPA/DPA

Ukraine

Staatsbesuch in Kiew: Merkel fordert Waffenstillstand und spricht von Kredit über 500 Millionen



Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem Besuch in Kiew einen «zweiseitigen Waffenstillstand» zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine gefordert. «Die territoriale Integrität und das Wohlergehen der Ukraine sind wesentliches Ziel der deutschen Politik», sagte sie. Nach ihrem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko kündigte Merkel zudem eine Kreditbürgschaft über 500 Millionen Euro für die Energie- und Wasserversorgung sowie 25 Millionen Euro Hilfe für Flüchtlinge an.

«Krieg ist nicht unsere Wahl, er wurde uns von aussen aufgedrückt.»

Petro Poroschenko, Präsident der Ukraine

epa04364808 German Chancellor Angela Merkel (2R) arrives at the Ukrainian's President Administration in Kiev, Ukraine, 23 August 2014. German Chancellor Angela Merkel travelled to the Ukrainian capital Kiev for talks on the escalating conflict with Russia over the pro-Russian separatist rebellion.  EPA/TATYANA ZENKOVICH

Staatsbesuch in Kiew: Angela Merkel erreicht das Regierungsgebäude von Petro Poroschenko. Bild: TATYANA ZENKOVICH/EPA/KEYSTONE

Poroschenko betonte, an seinem Friedensplan für den krisengeschüttelten Osten des Landes festhalten zu wollen. «Krieg ist nicht unsere Wahl, er wurde uns von aussen aufgedrückt», sagte der Präsident der Ex-Sowjetrepublik. In Kürze könnten 20 im Kampf verletzte Soldaten auf deutsche Kosten behandelt werden. Mit der Kanzlerin habe er über Pläne gesprochen, die Infrastruktur im Unruhegebiet Donbass wieder aufzubauen. Dazu habe Merkel die Finanzhilfe in Aussicht gestellt. «Das ist der Beginn des Merkel-Plans für den Wiederaufbau des Donbass», sagte Poroschenko.

Vor dem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin am kommenden Dienstag in Minsk sagte der ukrainische Präsident, sein Land und die EU würden hier «koordiniert handeln». «Wir hoffen sehr, dass ein positives Ergebnis erzielt wird», unterstrich Poroschenko. Deutschland sei ein «mächtiger Freund» und «starker Anwalt» der Ukraine in der Europäischen Union. «Ich möchte betonen, dass Frau Merkel wie keine andere die Probleme kennt, mit denen die Ukraine konfrontiert ist», sagte Poroschenko. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wetter mit Migrationshintergrund: Das steckt dahinter

Die ersten Hoch- und Tiefdruckgebiete in diesem Jahr haben migrantische Namen. Ein Schweizer Verein will damit auf die Vielfalt in der Bevölkerung hinweisen.

Bald könnte die Meteorologin im Fernsehen von Ahmet berichten, der Regenwolken ins Mittelland schickt. Oder von Dragica, die Sonnenstrahlen bringt. Dahinter steckt die Kampagne «#Wetterberichtigung», eine Aktion der Neuen Schweizer Medienmacher*innen (NCHM*) und ihren Pendants aus Deutschland und Österreich. Die Vereine haben für dieses Jahr insgesamt 14 Wetterpatenschaften gekauft, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

«Wir wollen die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft aufzeigen und dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel