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Energieforschung

Durchbruch bei Kernfusion – Technik dereinst auch in Kriegsschiffen einsetzbar 



Der US-amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin hat einen Durchbruch bei der Kernfusion bekanntgegeben. Innerhalb eines Jahres werde man einen Testreaktor entwerfen und bauen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Bis zu einem Prototypen würden fünf Jahre vergehen, einsatzbereite Modelle seien in zehn Jahren zu erwarten. Die vierjährigen, bislang geheimen Forschungsarbeiten hätten die Machbarkeit eines 100-Megawatt-Reaktors demonstriert, der mit sieben auf zehn Fuss (zirka zwei auf drei Meter) auf einen Lastwagen passen würde.

Damit könnte das System etwa auch in Kriegsschiffen eingesetzt werden. Der Reaktor soll den Angaben zufolge Deuterium und Tritium als Brennstoff verwenden, beides Varianten von Wasserstoff.

Saubere Form der Energie

Bei der Kernfusion wird – wie in der Sonne - Energie durch die Verschmelzung von Atomen gewonnen. Seit Jahrzehnten arbeiten Forscher daran, eine kommerziell nutzbare Form zu entwickeln – bislang ohne Erfolg. 

Gehofft wird auf eine saubere Form der Energie: Deuterium findet sich in den Ozeanen und bei der Fusion werden keine Treibhausgase wie bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzt. (wst/sda/Reuters)

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