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Attacke gegen Shebab-Miliz 

US-Militär fliegt Luftangriff in Somalia



Das US-Militär hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff in Somalia ein ranghohes Mitglied der islamistischen Shebab-Miliz ins Visier genommen. Ob der Mann auch getroffen wurde, prüft das US-Verteidigungsministerium noch.

Eine Drohne habe am Samstag südlich der somalischen Hauptstadt Mogadischu mehrere Raketen abgefeuert, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby am Dienstag. Ziel sei Yusuf Dheeq gewesen, der bei der al-Shabaab für die Planung externer Einsätze zuständig gewesen sei.

Somalische Regierungsvertreter und Augenzeugen hatten bereits am Wochenende von einem Luftangriff auf ein Haus gesprochen, das von al-Shabaab-Kämpfern genutzt worden sein soll. 

«Keine Zivilisten getötet»

Der Ausgang der Attacke werde noch geprüft, erklärte Kirby. Allerdings lasse sich bereits jetzt sagen, dass «keine Zivilisten und unbeteiligte Dritte» getötet worden seien.

Sollte Dheeq nicht mehr am Leben sein, wäre dies «ein weiterer bedeutender Schlag» gegen die Miliz, fügte der Pentagon-Sprecher hinzu. Im September war der Anführer der Miliz, Ahmed Abdi Godane, bei einem US-Luftangriff getötet worden. Die radikalislamische Rebellengruppe führt in Somalia seit 2006 einen blutigen Kampf gegen die Regierung.

Somalische Soldaten und Truppen der Afrikanischen Union (AU) konnten in den vergangenen Jahren die mit dem Terrornetzwerk al-Kaida verbündeten Extremisten zurückdrängen, die Rebellengruppe kontrolliert aber weiter Gebiete im Süden und im Zentrum des Landes. 

In ostafrikanischen Nachbarstaaten verübte die al-Shabaab-Miliz zudem eine Reihe blutiger Anschläge. Unter anderem wird sie verantwortlich gemacht für den Angriff auf ein Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mit 67 Toten im September 2013. (feb/sda/afp)

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