USA
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President Barack Obama, fourth from left, walks holding hands with Amelia Boynton, who was beaten during

Barack Obama bei der Edmund-Pettus-Brücke. Bild: Jacquelyn Martin/AP/KEYSTONE

Barack Obama:

«Die rassistische Geschichte dieser Nation wirft weiter einen langen Schatten»



Der erste schwarze Präsident der USA, Barack Obama, sieht grosse Fortschritte bei den Bürgerrechten für alle Amerikaner in den vergangenen 50 Jahren. «Aber der Marsch ist noch nicht vorbei, das Rennen ist nicht gewonnen», sagte Obama am Samstag in Selma.

Die Stadt im Bundesstaat Alabama gedachte bei einer Feier des «Blutigen Sonntags» vor 50 Jahren. Am 7. März 1965 hatten Polizisten einen geplanten Protestmarsch für die Rechte der schwarzen Bevölkerung von Selma nach Montgomery mit Knüppeln und Tränengas verhindert.

Das brutale Vorgehen rüttelte die Nation auf und führte Monate später zu einem Wahlrechtsgesetz, in dessen Folge sich Millionen Schwarze erstmals als Wähler registrieren lassen konnten.

Obama sprach vor Zehntausenden Menschen an der Edmund-Pettus-Brücke, auf der damals die Demonstranten gewaltsam gestoppt worden waren. In der leidenschaftlichen Rede ging er auch auf die jüngsten Vorwürfe polizeilicher Diskriminierungen und exzessiver Gewalt gegen Schwarze ein, so in Ferguson.

Man brauche nicht den jüngsten kritischen Bericht des Justizministeriums über die Zustände in Ferguson zu lesen, um zu wissen, «dass die rassistische Geschichte dieser Nation weiter einen langen Schatten wirft», sagte Obama. (feb/sda/dpa)

Ferguson – eine Chronik der Wut

Junger Schwarzer in Berkeley bei Ferguson erschossen.

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