UserInput
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
literatur listicle

Bücher, immer noch der beste Schallschutz! Und so klug! Alle Bilder: Simone Meier 

Listige Literatur-Liste

Was ist Ihre Lieblingszahl? Und was meint die Weltliteratur dazu? 37 Zitate, die Ihr Leben garantiert verbessern (oder auch nicht)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Experiments wurden mittels einer Facebook-Umfrage sorgfältig und vertraulich ausgewählt. Ganz im Gegensatz zu den Büchern. Die sind Zufallstreffer.

24.07.14, 15:00 28.07.14, 17:13

Ruedi, der im Zeichnen sicher eine 6 hatte, wünscht sich die 78: «Fragen, Fragen, immer nur Fragen./ Ein Fisch kann nicht pfeifen und ich kann nicht klagen.»
A. A. Milne: Pu der Bär, Seite 78

Christian schlägt mit der 101 als einziger über die Stränge, aber so war er schon im Gymnasium-Theaterkurs: «Warum war es so wichtig für mich nach dem vielen Weinen, Schluchzen auf der Bühne, zu hören, wie er sagte, ich wäre irgendwie –»
Marilyn Monroe: Tapfer Lieben, Seite 101

Monika, die kluge Professorin, findet die 69 très érotique: «Christ, I went so long without drinking, I've got a lot of making up to do.»
Jacqueline Susann: The Love Machine, page 69

Gaston, der Schlingel, tut's ihr gleich: «Arzt, Psychiater, Chirurg und Anästhesist gleichzeitig möchte man sein als Mann. Selbst wenn man dazu nichts anderes besässe als dieses ziemlich lange, kräftige Organ, das Skalpell, das sich nicht lange winden und zieren muss, wenns hinein will, es ist ja kein Drillbohrer.»
Elfriede Jelinek: Gier, Seite 69

literatur-listicle

Der eigenwilligste und honigsüchtigste Bär der Welt.  

Kul Tussen auch – und hat dabei «Keine Hintergedanken!»: «Thankfully, my electric-blue suitmate was an uninhibited vagina about town.»
Tina Fey: Bossypants, page 69

Sandra mag die 9: «Hobbys sind etwas Schönes, weil sie dem Menschen die Illusion vorgaukeln, sein Leben habe auch abseits des Arbeitsplatzes einen Sinn. Auch Sedlacek hat ein Hobby: Er benimmt sich schlecht.»
Doris Knecht: Hurra, Seite 9 

Nani ebenfalls: «He gazes in the window of his daughter's shop, which is full of handmade hats, desiged by Charlotte and produced by a team of young women in high-waisted apron, like eighteenth-century maids.»
Tom Rachman: The Imperfectionists, page 9

Seraina von der vornehmen NZZ genauso: «Mein armer Vater war Inhaber der Firma Engelbert Krull, welche die untergegangene Sektmarke ‹Loreley extra cuvée› erzeugte.»
Thomas Mann: Felix Krull, Seite 9

literatur listicle

Die Frau und die Hand gehören nicht zusammen!

Vivien, die wir für äusserst glamourös halten, kommt auch noch in die Neunergruppe: «She'd lie down flat on her back, on the matted-down shag carpet in the living room. The carpet smelling like somebody stepped in a dog pile. The orange melted black from cigarette burns.»
Chuck Palahniuk: Diary, page 9

Caspar, der Häuser mit vielen Stockwerken liebt, wählt die 98: «Traurig und erschöpft, schon um halb elf vormittags. Nach Stunden mit alten Zeitungen, wie gestern Abend, und wirr von lauter interessanten Artikeln.»
Rainald Goetz: Abfall für alle, Seite 98​

Oliver, der neben mir sitzt, verlangt doch wirklich nach der 50: «‹Suchen Sie sich schon mal einen Tisch aus, während ich uns etwas zu trinken hole. Was möchten Sie?›, fragt er höflich wie immer. ‹Äh...englischen Frühstückstee.›»
E.L. James: 50 Shades of Grey, Band 1, Seite 50

Kathi will die 17: «Oder vielleicht sagt man es anders besser, und der Mann mit dem gewöhnlichen Wirklichkeitssinn gleicht einem Fisch, der nach der Angel schnappt und die Schnur nicht sieht, während der Mann mit jenem Wirklichkeitssinn, den man Möglichkeitssinn nennen kann, eine Schnur durchs Wasser zieht und keine Ahnung hat, ob ein Köder daran sitzt.»
Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften, Seite 17

Literatur-Listicle

Und ewig stellt sich die Frage: Träumen Androide tatsächlich von elektrischen Schafen?  

Thomas auch: «Wenn ein Bürger erst einmal zu einem Sonderfall wurde, schied er aus der menschlichen Gesellschaft aus, selbst wenn er sich zur Sterilisation bereit erklärte.»
Philip K. Dick: Blade Runner, Seite 17​

Marianna braucht tout de suite eine 77: «Mrs. Manford's plans were unchangeable. Even illness and death barely caused a ripple in them. One might as well have tried to bring down one of the Pyramids by poking it with a parasol as attempt to disarrange te close mosaic of Mrs. Manford's engagement-list.»
Edith Wharton: Twilight Sleep, Kindle-Ausgabe, Position 77

This, der Fürst, genauso: «Then, as they obediently raised their glasses, there was a sudden explosion which seemed to shake windows of the castle behind them. The bower of roses in the center of the lawn opened and out of it shot a huge bird high into the air from which fell ten thousand red roses.»
Barbara Cartland: Dollars for the Duke, page 77

Marianne lieber die 13: «Sie ist eine süsse Silhouette. Immer steht sie, ein goldenes Nymphchen, zwischen meinen bunten, plätschernden Gedanken.»
Else Lasker-Schüler: Mein Herz, Seite 13

literatur listicle

Russell brennt! Und ist ganz klar ein Shakespeare-Nachfahre.

Markus ebenfalls: «Er suchte Dragelos. Er liebte ihn. Diese Liebe wütete umso heftiger in ihm, als sie der Kenntnis der Liebe vorausging.»
Jean Cocteau: Kinder der Nacht, Seite 13

Florian reiht sich auch noch ein: «Niemand wusste etwas über den Eichhörnchenkopf unter ihrem Bett, und niemand wollte etwas davon wissen.»
Ian McEwan: Abbitte, Seite 13​

Pascal, der schon lange einen Oscar verdient hat, will einfach nichts Anderes: «He looks like the rich-boy villain in an '80s teen movie – the one who bullies the sensitive misfit, the one who will end up with a pie in the puss, the whipped cream wilting his upturned collar as everyone on the cafeteria cheers.»
Gillian Flynn: Gone Girl, page 13

Claudia zieht die 22 vor: «‹Könnte ich was zu trinken bekommen? Wäre das möglich?›, fragte ich und berührte mein Gesicht. Irgendwas war mit meinem Mund nicht in Ordnung. Das passiert mir immer, wenn ich Drogen nehme.»
Ethan Hawke: Aschermittwoch, Seite 22

Dieses Cover täuscht! Marisha Pessl hat etwas sehr Unheimliches geschrieben.

Daniela liebt die 3, weil man aus ihr ein Herz machen kann <3:  «I woke up in a sexual addiction treatment center in a suburb of Philadelphia.»
Russell Brand: My Booky Wook, page 3

Wolfram, der auf Bühnen tätig ist, ebenfalls: «Er war verdriesslich, ungeduldig, nahm einigemal die Feder und legte sie nieder, weil er nicht einig mit sich werden konnte, was er schreiben sollte.»
Goethe: Die Wahlverwandtschaften, Kindle-Ausgabe, 3 Prozent

Nero heisst in Wirklichkeit ganz anders und hat bei Monika69 studiert, er will die 7: «Herr Lehmann, der es nicht übermässig witzig fand, dass man ihn so nannte, hatte noch nie ein so hässliches Tier gesehen.»
Sven Regener: Herr Lehmann, Seite 7

Peter auch: «Am Freitagabend war ich bei einem Arbeitskollegen eingeladen. Ungefähr dreissig Leute, alles mittlere Führungskräfte, fünfundzwanzig bis vierzig Jahre alt. Irgendwann begann plötzlich so eine kleine Verrückte sich auszuziehen.»
Michel Houellebecq: Ausweitung der Kampfzone, Seite 7.

Literatur-Listicle

«Trotzkopf»-Cover aus den zwanziger Jahren.

Margareta ebenso: «Warum hat auch der Papa wieder eine Frau genommen! Es war so viel, viel hübscher, als wir beide allein waren!»
Emmy von Rhoden: Der Trotzkopf, Seite 7

Carola zählt zu Zürichs besten Köchinnen und wünscht sich die 67: «He had blond hair, but he wasn't the sort of washed-out Scandinavian bond person who desperately looked as if he needed to be dyed, tinted, hand dipped in something.»
Marisha Pessl: Special Topics in Calamity Physics, page 67

Tommy die 16: «Das war mein Spitzname in den Zeitungen – Speed Queen. Ich war schon immer ein bisschen schneller als der Rest der Welt.»
Stewart O'Nan: Die Speed Queen, Seite 16

Literatur-Listicle

Die Strudlhofstiege gibt es tatsächlich in Wien.  

Sven eifert Tommy nach: «Oskar K. war nach einer halben Stunde gekommen und erfreute sich des anwesenden Gastes in einer stillen und nicht eben durchsichtigen Art.»
Heimito von Doderer: Die Strudlhofstiege, Seite 16

Nina, die gerne Wolken nachsinnt, freut sich an der 33: «Bevor der Ministerpräsident in den Neubau eintrat, wandte er sich dem komplett durchnässten Patientenchor zu, der tapfer ‹What shall we do with the drunken sailor› sang».
Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war, Kindle-Ausgabe, 33 Prozent

Daniel genauso sehr: «As I made my way down the grand, curving staircase the cell phone in my back pocket rang. After glancing at my Tank watch I checked the incoming number. It was Kentucky Pete, my dealer, and when I answered the phone he said he was en route.»
Bret Easton Ellis, Lunar Park, page 33

Literatur-Listicle

Oh Bret! Hier das Cover von «Lunar Park», vielleicht sein bestes Buch.

Violanta, die Literaturkennerin, zieht die 11 vor: «Bosse will Indianerhäuptling werden. Das hat er jedenfalls früher gesagt.»
Astrid Lindgren: Die Kinder aus Bullerbü, Seite 11

Marianne findet die Monegassen ein doofes Königshaus und schliesst sich Violanta an: «Er konnte jetzt nicht bereuen, dass er, ein vierunddreissigjähriger, schöner, leicht entflammter Mann, nicht mehr in seine Frau verliebt war, die Mutter von fünf lebenden und zwei bereits gestorbenen Kindern, die nur ein Jahr jünger war als er selbst.»
Leo Tolstoj: Anna Karenina, Seite 11​

Simones Lieblingszahl heisst heute 73: «‹What does she do exactly?› her mother asked. ‹Everything, really›, Mae said. ‹She's in the Gang of 40. She's part of all the big decisions.›»
Dave Eggers: The Circle, page 73

Olaf, der mein lieber watson-Götti ist, drängts ausgerechnet zur 44: «Henry war nackt und musste sich die Schlinge selbst um den Hals legen.»
Ferdinand von Schirach: Schuld, Seite 44​

Literatur-Listicle

Wozu wohl diese edlen Kringel gehören? Natürlich zu «Anna Karenina».

Stefan favorisiert die 9: «Mama zerstampfte Pralinen in einem Mörser, sie mischte die körnig-pudrige Substanz mit einer gelben Creme; das Rosa der Füllungen stufte sich in erlesenen Tönungen darin ab: ich tauchte meinen Löffel in etwas wie Abendröte.»
Simone de Beauvoir: Memoiren einer Tochter aus gutem Haus, Seite 9

Gülcin aus Berlin gefällt die 19: «As you no doubt know, the police have been looking for Salander since Easter. She was a suspect in all three murders.»
Stieg Larsson: The Girl who Kicked the Hornet's Nest, page 19

Philipp, der auch ein Metamythos ist, gluschtet selbstverständlich die vollfette 99: «Wenn ich das eitle Geschwätz einer Öffentlichkeit, aus der ich mir wenig mache, vielleicht zu gering angeschlagen habe, steht's doch anders mit Ihrer Achtung.»
Choderlos de Laclos: Gefährliche Liebschaften, Seite 99

Ihr Input ist uns teuer

Sollten Sie zu den weiteren 60 Leuten gehören, die bereits geantwortet haben oder Wünsche und Ideen haben: Bei grosser Nachfrage wird diese Liste selbstverständlich verlängert! (sme)

 



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nein, Gertrud, meine Tattoos sind «kein Schrei nach Aufmerksamkeit»

Danke der Nachfrage, aber mir geht es gut und nein, du darfst nicht «schnell mal anfassen» oder «nachsehen».

Der Sommer ist für viele Tätowierte ein schwieriges Pflaster. Jetzt, wo die Tattoos nicht mehr von Pullovern verdeckt werden (können) und für jedermann und -frau öffentlich beurteilbar sind, häufen sich die ungebetenen Kommentare. Im Freibad. Beim Bäcker. Beim Grillen mit den Freunden der Nachbarn.  

Ich weiss, wovon ich spreche. Statt mir in die Augen zu schauen, kleben die Blicke der Fremden seit drei Monaten an meinen Armen. Manchmal werden sie übergriffig:

Deshalb habe ich hier für …

Artikel lesen