US-Veteran wird nach Zwischenrufen aus Anhörung gezerrt und erleidet Armbruch
Während einer Anhörung im US-Senat kam es zu einem Zwischenfall. Der Marine-Veteran Brian McGinnis unterbrach die Sitzung eines militärpolitischen Unterausschusses mit lautstarken Zwischenrufen. Dabei protestierte er gegen den Krieg der USA und Israels gegen den Iran und rief unter anderem: «Niemand will für Israel kämpfen!»
Drei Polizisten griffen daraufhin ein und versuchten, den Demonstranten aus dem Sitzungssaal zu entfernen. Gemeinsam zerrten sie McGinnis schliesslich hinaus. Auch der republikanische Senator Tim Sheehy beteiligte sich an dem Eingreifen.
McGinnis ist Marine-Veteran und kandidiert für die Green Party in North Carolina. In der Vergangenheit hatte er sich bereits mehrfach in Videos kritisch zu US-Militäreinsätzen geäussert.
Wie Reuters berichtet, brach er sich bei der Verhaftung den Arm. Für ihn hat der Protest nun ein juristisches Nachspiel. Wie der US-Sender CBS News berichtet, wurde McGinnis festgenommen und später angeklagt. Ihm werden unter anderem drei Fälle von Körperverletzung gegen Polizeibeamte, mehrfacher Widerstand gegen die Festnahme sowie die Behinderung des Ablaufs vorgeworfen.
(emk)
