Ein starkes Unwetter hat derzeit die Ostküste Spaniens im Griff und sorgt für erhebliche Schäden und Störungen. Besonders betroffen sind die Regionen Valencia und Andalusien, für die die höchste Unwetterwarnstufe «Rot» ausgesprochen wurde.
In der Region Málaga sollen in nur einer Stunde fast 60 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen sein, was zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen geführt hat.
Die Ursache für diese Unwetterlage ist ein sogenannter «Kaltlufttropfen», eine kalte Luftmasse in grosser Höhe, die sich bei warmen Wassertemperaturen bilden kann und heftigen Regen sowie Gewitter mit sich bringt.
Neben Überschwemmungen kam es in Almería auch zu starkem Hagel, mit Hagelkörnern von der Grösse von Golfbällen, die erhebliche Schäden an Fahrzeugen, Gebäuden und Planen von Gewächshäusern verursacht haben. Der auernverband «COAG» schätzt die Schadenssumme bereits im zweistelligen Millionenbereich.
Laut Prognosen sollte das Unwetter bis Donnerstag weiter Richtung Portugal ziehen.
(emk)