Trump pöbelt Journalistin an und gibt sich bezüglich Iran siegessicher
US-Präsident Donald Trump hat bei einer Medienkonferenz im Weissen Haus am 31. März zum wiederholten Mal eine Journalistin verbal angegangen. Die Reporterin Libbey Dean von «NewsNation» hatte dem 79-Jährigen eine Frage zum Krieg mit dem Iran gestellt. Die Korrespondentin hat die Szene auf ihrem Profil auf der Plattform X hochgeladen:
Dean fragte Trump, ob der Iran einen Deal mit den USA abschliessen müsse, damit diese ihre militärische Interventionen beenden würde – und ob Trump mit Personen vor Ort in Kontakt sei. Der US-Präsident verneinte die erste Frage und bejahte die zweite. Er habe mit vielen Leuten gesprochen, so Trump. Es sei ein neues Regime, welches zugänglicher sei, meinte der US-Präsident weiter.
Als Dean nachhaken wollte, unterbrach sie Trump und verlor kurz die Contenance. Er sagte, sie solle mal eine Minute innehalten und bezeichnete sie als «fresh person», wörtlich übersetzt als «frische Person». Man habe schon viele Probleme mit ihr gehabt, mahnte der Präsident die Journalistin.
Trump gibt sich bezüglich des Irans siegessicher
Der Präsident fuhr fort, indem er seine weiteren Pläne für den Iran offenbarte. So sei es für ihn irrelevant, ob das Land im Nahen Osten einen Deal mit den USA abschliesse oder nicht.
Er würde das Militär abziehen, sobald der Iran «zurück in die Steinzeit befördert» wurde und ausserstande sei, eine Atomwaffe zu bauen. Seiner Prognose nach sei dies schon «bald» der Fall. (lzo)
