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Dieser Snowboarder ist gerade knapp dem Tod entkommen – dank seines Rucksacks

Ein Snowboarder aus Australien ist am Mittwochmorgen in Kanada von einer Lawine mitgerissen worden. Ein Airbag im Rucksack hat ihm möglicherweise das Leben gerettet.



Tom Oye ist ein 29-jährige Australier, der im kanadischen Whistler Mountain seit drei Jahren als Barkeeper arbeitet. Als er am Mittwochmorgen aufbricht, um ein paar frische Spuren in den Pulverschnee zu zeichnen, ahnt er noch nicht, dass er den Tag nur mit viel Glück überleben wird. 

Was ist passiert?

Oye fährt gerade einen steilen Powder-Hang hinunter, als sich unter seinen Füssen plötzlich der Schnee löst. Schnell wird klar, dass sich eine Lawine bildet. Der Australier hat keine Chance, er wird von den Schneemassen mitgerissen. 

Bild

Die Lawine löst sich. bild: facebook/tomoye

Oye wird talwärts gerissen und kommt erst rund 30 Sekunden später zum Stillstand. Doch der Australier hat Glück, er übersteht das Unglück schadlos. Und: Er hat das Ganze mit seiner Helmkamera aufgenommen. 

Stunden später stellt Oye das Video des Zwischenfalls auf Facebook. Dabei fällt auf: Kurz nachdem die Lawine ausgelöst wird, zieht der 29-Jährige an einer Schnur. Womöglich hat ihm diese Aktion das Leben gerettet. 

Der Vorfall in Kürze zusammengefasst:

Video: watson.ch

Geschenk aus Australien

Denn Oye trägt bei seinem Ausflug einen Rucksack mit integriertem Airbag. Durch das Ziehen an der Schnur wird das Luftkissen aufgeblasen, weshalb der Schneesportler in der Lawine praktisch die ganze Zeit obenauf schwimmt. Ansonsten würde er wohl unter die Schneemassen gerissen. 

Das Video von Tom Oye verbreitet sich rasend schnell im Internet. 

Wie der australische Fernsehsender ABC News berichtet, ist der Rucksack ein Geschenk von Oyes Freunden und seiner Familie. Demnach überreichten sie ihm dieses, als er das letzte Mal in seiner Heimat in Adelaide zu Besuch war. Die Grossmutter des Glückspilzes sagt gegenüber dem Fernsehsender: «Der Rucksack war ziemlich teuer, aber mein Gott, er hat ihm das Leben gerettet. Der Rucksack hätte auch eine Million Dollar kosten können, er wäre es noch immer wert gewesen.» (cma)

Auch dieser Schneesportler hatte unglaublich Glück: 

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • füdli 13.01.2017 12:59
    Highlight Highlight lässig, mit solchen abenteurern den hang zu teilen.
  • Urseen 13.01.2017 07:36
    Highlight Highlight Ja genau: Airbag-Rucksack drauf und ab ins Gelände. Dazu noch alleine! Ich finde es problematisch, dass der Airbag dazu verleitet solche Hänge zu fahren. Ohne Begleitung und Suchgerät vermittelt der Rucksack ein falsches Sicherheitsgefühl!

    • Chummerbueb 13.01.2017 08:14
      Highlight Highlight Er war nicht alleine...
      Quelle: Video im Artikel

      Natürlich hat er gerade am gefährlichsten Ort gebremst (Übergang von wenig Schnee zu Triebschneesenke). Aber dies muss man zuerst im Gelände erkennen und richtig Reagieren...

      Schön ist nichts passiert!
    • AnnaFänger 13.01.2017 12:09
      Highlight Highlight Ich denke nicht, das er nur wegen dem airbag in solchen hängen unterwegs war.
  • YesImAMillenial 13.01.2017 07:06
    Highlight Highlight gut, dass er einen airbag dabei hatte. aber sieht für mich aus, als ob er keine ahnung vom sicheren Fahren im backcountry hat. du kannst doch nicht mitten im hang so bremsen?
  • gaelma 13.01.2017 06:15
    Highlight Highlight Kann es sein, dass er das Schneebrett selbst ausgelöst hat?
    • anonymer analphabet 13.01.2017 10:52
      Highlight Highlight Ja das kann sein. Es ist bekannt das Schneebretter gerne auf andere Schneebretter warten um dann gemeinsam runter zu Schneebretterlern... ist so ein Gemeinschaftsding..

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