Wirtschaft
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epa07816158 Dominic Cummings, Special Advisor to Britain's Prime Minister Boris Johnson, leaves Downing Street in London, Britain, 04 September 2019. Members of Parliament will vote on a bill forcing Britain's Prime Minister Boris Johnson to delay Brexit unless Members of Parliament back a new deal or vote for a no-deal exit. The Prime Minister will table a motion to call for a general election if that bill passes  EPA/NEIL HALL

Dominic Cummings verlässt das Haus des Premierministers an der Downing Street 10 in London. Bild: EPA

Analyse

Boris Johnsons Chefstratege setzt auf Chaos, Drohungen und Lügen – genau wie Steve Bannon

Der Chefstratege des britischen Premierministers setzt auf die gleichen Rezepte wie der ehemalige Chefstratege Trumps: Chaos, Drohungen und Lügen.



Die erste Amtswoche von Premierminister Boris Johnson war ein Desaster: Regierungsmitglieder, darunter sein Bruder, sind zurückgetreten. Hochangesehene Mitglieder der Konservativen haben ihren Parteirücktritt verkündet. Das Parlament hat ihm ein Verbot aufs Auge gedrückt, die EU ohne Deal zu verlassen, und ihm Neuwahlen verweigert.

Was aber, wenn das alles so geplant war? Wenn dahinter ein ausgeklügelter Plan steckt, welcher die britische Demokratie – eine der ältesten der Welt – aushebeln und das Vereinigte Königreich ungarnmässig in einen autoritären, nationalistischen Staat verwandeln soll?

A protester holds a banner with images of Dominic Cummings, right, political strategist and special advisor to British Prime Minister Boris Johnson, left, as they protest outside the Houses of Parliament in London, Tuesday, Sept. 3, 2019. Parliament was reconvening Tuesday for a pivotal day in British politics as lawmakers challenge British Prime Minister Boris Johnson's insistence that the U.K. will leave the European Union on Oct. 31, 2019 even without a deal. (AP Photo/Matt Dunham)

Proteste gegen Cummings vor dem britischen Parlament. Bild: AP

Das zumindest fürchten derzeit einige auf der Insel, und sie wissen auch, wem sie es zu verdanken haben: Dominic Cummings heisst der Mann, und er hält derzeit die Fäden der Macht in Westminster in der Hand. Er soll einen Plan haben, wie er das «Volk» gegen die «Elite der Politiker» aufhetzen und so einen No-Deal-Brexit durchboxen kann.

Boris Johnson ist kein kühl kalkulierender Stratege. Er ist ein gewissenloser Opportunist, der sich von den jeweils dominierenden Trends treiben lässt. Als Journalist in Brüssel war er ein Zyniker, als Bürgermeister von London war er ein liberaler, urbaner Globalist. Jetzt gibt er sich als Nationalist und Pseudo-Churchill.

Ganz anders sein Chefstratege Cummings. Dieser gilt als politisches Genie und als der Mann, der die Brexit-Kampagne zum Erfolg geführt hat.

Cummings hat viele Gemeinsamkeiten mit Steve Bannon, Trumps ehemaligem Chefstrategen. Wie Bannon hat er die Brexit-Kampagne zu einem Zeitpunkt übernommen, als niemand an einen Sieg geglaubt hat. In den Umfragen lagen die Brexiter zunächst weit zurück. Während die Remainer, die Briten, welche in der EU bleiben wollen, auf die Karte Wirtschaft und Vernunft setzten, setzte Cummings auf Chauvinismus und den Bauch.

In this Nov. 9, 2017, photo, Steve Bannon, the former chief strategist to President Donald Trump, speaks during an event in Manchester, N.H. Bannon is calling on American Jews to join his war on the Republican establishment. He appealed to the Zionist Organization of America on Sunday night, Nov. 12, to

Setzt ebenfalls auf Chauvinismus und Chaos: Steve Bannon. Bild: AP/FR158029 AP

Er kreierte den simplen, aber wirksamen Slogan «Wir wollen die Kontrolle zurück» und wandte die gleichen Rezepte an wie Bannon bei Trumps Wahlkampagne. Jenni Russel beschreibt sie in der «New York Times» wie folgt: «Mr. Cummings hat bewiesen, dass Geschichten und Lügen, verbunden mit strategischen Täuschungen, Überzeugung und Rücksichtslosigkeit weit wirksamer sein können als Vernunft und Fakten. Es zahlte sich für ihn aus, dass er jahrelang fast besessen die Strategien von Denkern wie Otto von Bismarck studiert hatte.»

Cummings ist kein in der Wolle gefärbter Tory, ja er ist nicht einmal Parteimitglied. Der Sohn eines Ölmanagers und einer Lehrerin hat zwar ebenfalls an der Eliteuniversität in Oxford studiert. Doch er hegt gegenüber dem konservativen Establishment die gleiche Verachtung wie Steve Bannon gegenüber dem Establishment der Grand Old Party.

Cummings ist auch kein Gentleman, er will gewinnen, und zwar um jeden Preis. Deshalb setzt er alles daran, die bestehenden Strukturen zu zerstören, und hat keine Achtung vor nichts. Matt Sanders, der kurzzeitig mit ihm im Erziehungsdepartement gearbeitet hat, beschreibt ihn wie folgt: «Dominic liebt das Chaos. Er hat nun seine virtuelle Handgranate in Westminster explodieren lassen und alle sprechen über ihn. Sollten gemässigte Parlamentarier nun über ihn jammern, wird er sich denken: ‹Ich habe etwas richtig gemacht.›»

Mittlerweile regt sich in der Konservativen Partei Widerstand gegen Cummings. So bezeichnet ihn der ehemalige Premierminister John Major als «politischen Anarchisten». Ein hochrangiges Parteimitglied spricht vom Duo Johnson/Cummings wie folgt: «Ich bin nicht sicher, ob Boris das Kleingedruckte in Cummings' Plan gelesen hat – das ist der ultimative Beweis, dass der eine ein Scharlatan und der andere ein Psychopath ist.»

Bild

Hängt Boris Johnson bald hilflos in den Seilen? bild: screenshot youtube.

Zudem sind längst nicht alle von Cummings' politischem Genie überzeugt. Einige glauben, dass er mit seiner Taktik Johnson als Premierminister bereits verbrannt hat. Cummings dürfte dies nicht kümmern. Für ihn ist das alles ein Spiel. «Er hat einen unstillbaren Appetit auf Risiko», sagt sein ehemaliger Arbeitskollege Sanders. «Er dürfte total happy sein.»

Der Premierminister hingegen hat sich auf Gedeih und Verderb Cummings' Strategie unterworfen. Er soll eventuell gar bereit sein, sich über das vom Parlament beschlossene No-Deal-Gesetz hinwegzusetzen. Das könnte böse für Johnson enden – eventuell gar im Knast.

Es läuft nicht so wirklich gut für Boris Johnson

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 11.09.2019 05:15
    Highlight Highlight Das Destruktive hat eine gewisse Faszination, ähnlich wie die schaurig schönen Bilder von Atompilzen, Vulkanausbrüchen und Taifunen.
    Da alle diese zerstörerischen und brutalen Naturgewalten und Exzesse der menschlichen Natur aber sehr viel Schmwerzen und unermessliches Leid produzieren, nimmt die Faszination an ihrer Verwirklichung genau dann ab, WENN sie Tatsache werden!
    Mit geschwellter Brust in einer sauber polierten Uniform und mit forscher Marschmusik zur Kriegsfront aufbrechen, ist etwas ganz anderes, als dann im Blut und Dreck des Schützengrabens krepieren...
  • El Vals del Obrero 10.09.2019 19:17
    Highlight Highlight Rein optisch ist Bannon gegen ihn ja eine Schönheit :)
  • Basti Spiesser 10.09.2019 18:18
    Highlight Highlight Johnson ist wie Trump, und Cummings wie Bannon, und diese vier sowieso irgendwie wie Hitler. Zum Glück gibts Schubladen, macht die Meinungsbildung viel einfacher.
  • Dr. Unwichtig 10.09.2019 15:18
    Highlight Highlight „Das zumindest fürchten derzeit einige auf der Insel, und sie wissen auch, wem sie es zu verdanken haben: Dominic Cummings“

    Wie sagte es doch Volker Pispers so schön: „Wenn du weisst, wer der Böse ist, hat dein Tag Struktur“....

    P.S. Dem grassierenden Populismus wird man sicher nicht mit hysterischer Überhöhung aller unliebsamen Vorgänge als „demokratiefeindlich“ Herr...
    • rodolofo 11.09.2019 07:14
      Highlight Highlight Mit was denn sonst?
      Was, wann, wo und wie wir auf den Rechtspopulismus reagieren, immer wird es in den Augen dieser Rechtspopulisten falsch sein.
      Weil sie alles, was nicht rechtspopulistisch verbannen und ausradieren wollen!
      Begreif das doch endlich!
      Und dann wehre Dich dagegen!
      Denjenigen in den Rücken zu fallen, die sich wehren, ist jedenfalls so ziemlich das Dümmste, was Du machen kannst. Da ist sogar das "Schweigen der Mehrheit" noch besser...
  • banda69 10.09.2019 14:32
    Highlight Highlight Welcome to the world of SVP, Trump, Bannon and Cummings. Alle ziehen das Volk hemmungslos über den Tisch.

    Es sind Geschwister im Geiste und Tun.
  • Heinzbond 10.09.2019 13:57
    Highlight Highlight Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen. Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen....
    Bei all den lügen, der Gewalt und dem Schrott in der heutigen Politik Frage ich mich ob handmaid's tale und v wie vendetta nicht eigentlich vorbereitungsfilme für das müde wahlvolk sind...
    • Tjuck 10.09.2019 15:55
      Highlight Highlight Die einen Lügen mehr, die anderen weniger. Das war schon immer so, und wird immer so bleiben. Das Volk hat in der Demokratie die Aufgabe, die einen zu durchschauen, und die anderen zu wählen.
    • rodolofo 11.09.2019 07:23
      Highlight Highlight @ Tjuck
      ...und SICH SELBER zu wählen.
      Wer selber und eigenständig denkt und fühlt, braucht im grunde keine Stellvertreter und plappert nicht die hohlen Phrasen der lautesten Prahlhanse nach, mit ihrem manipulativen Gerede von "Blut und Boden" und von einerüberlegener, von Gott übertragenen Kultur.
      Die grosse Politik beginnt im Kleinen, in der Reifung eines CHARAKTERS mit Persönlichkeit.
      Das können uns keine PolitikerInnen dieser Welt abnehmen.
  • Dong 10.09.2019 13:21
    Highlight Highlight Ist das Parlament, das den No-Deal-Brexit verhindern will nicht das selbe, das den Deal abgelehnt hat?
    Falls ja, wie soll man EU und Parlament denn aus der Reserve locken, wenn nicht mit einem „glaubwürdigen Spinner“ wie Boris Johnson?
    • Amboss 10.09.2019 14:04
      Highlight Highlight Wofür? Man muss nur die Dinge richtig verhandeln und die Probleme lösen (zB bezüglich der Grenze Irland / Nordirland).
      Dann ist ein problemloser Brexit mit Deal möglich. Aber man muss dafür halt die Zeit nehmen, die es benötigt. Dann braucht es keinen Spinner Johnson.
      Es ist halt nicht so einfach, jahrzehntelange enge Wirtschaftsbeziehnungen und jahrzehntealte Konflikte, die gerade mal knapp gekittet sind, komplett auf den Kopf stellen und innert weniger Monaten wieder in gleicher Qualität hinbringen
    • Tjuck 10.09.2019 15:48
      Highlight Highlight @Amboss

      "Aber man muss dafür halt die Zeit nehmen, die es benötigt." Wie viel Zeit denn noch? Am 23. Juni 2016 fand das Referendum statt. Inzwischen sind drei Jahre vergangen, ein Deal wurde ausgehandelt, der Austritt schon zweimal verschoben. Aber das Parlament kann sich noch immer nicht entscheiden...

      Kein Wunder. Der Fehler ist passiert, als dem Volk eine Vorlage ohne konkreten Inhalt und ohne Plan vorgelegt wurde, basierend auf Lügen und jahrzehntelanger EU-Sündenbock-Berichterstattung durch die rechte Presse.
    • Amboss 10.09.2019 16:27
      Highlight Highlight @Tjuck: Wie viel Zeit noch? Soviel wie es braucht... 3 Jahre, 5 Jahre, 10? Weiss nicht.
      Der Nordirland-Konflikt dauerte fast 30 Jahre, GB ist seit über 40 Jahre EU-Mitglied.
      Da kann man einfach nicht davon ausgehen, dass diese Ablösung innert 2-3 Jahre gemacht ist.

      Der May-Deal ist zB darum gescheitert, weil man die schwierige Irland/Nordirland Frage auf die Lange Bank geschoben hat. Jetzt muss man halt erst diese Frage lösen und kann danach den Rest klären und den Austritt besiegeln. Aber eben, das dauert halt.
  • WID 10.09.2019 13:16
    Highlight Highlight Er hat auch gesagt "Sobald es eine demokratische Kontrolle der Einwanderungspolitik gibt, wird die Einwanderung wieder zu einem Thema zweiter oder dritter Ordnung werden". Recht hat er.
    • swisskiss 10.09.2019 13:53
      Highlight Highlight WID: Das Hauptproblem britische Einwanderungspolitik ist nicht die PFZ mit der EU, sondern das koloniale Erbe, dass Migranten aus den moslemischen Exkolonien nach Grossbritannien bringt. Von den 10 Ländern mit der mengenmässig grössten Migration, sind 7 Länder ehemalige Kolonien und aus diesen 5 moslemische. Parallelgesellschaften und, "homegrown terrorism" kommt nicht von den EU Bürgern, die in Grossbritanien leben.
      GB hat es seit Jahren selbst in der Hand diese Problematik demokratisch zu bekämpfen.
    • Tjuck 10.09.2019 15:49
      Highlight Highlight Kannst du in die Zukunft schauen?
    • Tjuck 10.09.2019 15:52
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es sogar eine direkt-demokratische Einwanderungspolitik. Ich sage daher, du hast nur zum Teil recht. Denn trotz unserer weltweit einzigartigen Demokratie und Selbstbestimmung war die Einwanderung lange Zeit ein Thema erster Ordnung. Aber im Hinblick auf die kommenden Wahlen hast du recht: die Einwanderung ist nur noch ein Thema vierter oder fünfter Ordnung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 10.09.2019 13:16
    Highlight Highlight Jeder Blocher hat seine Köppels und eigentlich gilt beim modernen Rechtspopulismus der alte Werbespruch für die braunen Kräutertäfeli: «Wer hat's erfunden?»
    • Teslanaut 10.09.2019 13:52
      Highlight Highlight Wie hiess doch der Spruch damals: Hitler‘s Göppels gö-ring .....
    • Lowend 10.09.2019 16:42
      Highlight Highlight Die beiden wesensnahen Volksbewegungen darf man ja in der Schweiz nicht miteinander in Verbindung bringen, weil sonst irgendwer sofort von Nazikeulen faselt und darum schreibe ich auch bewusst von modernen Rechtspopulisten und da ist Blocker ja so zu sagen der Führer aller Führer. 😉
  • Linus Luchs 10.09.2019 13:00
    Highlight Highlight «Mr. Cummings hat bewiesen, dass Geschichten und Lügen, verbunden mit strategischen Täuschungen, Überzeugung und Rücksichtslosigkeit weit wirksamer sein können als Vernunft und Fakten.»

    Diesen Beweis hat Blocher schon vor vielen Jahren erbracht.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 10.09.2019 14:16
      Highlight Highlight Kurzfristige ist eine solche Strategie wirklich wirksam.
      Nur auf lange Sicht ist eine wolche Strategie das mit Abstand dümmste was ein Politiker tun kann.
      Zum einen schadet er damit seinem eigenen Land. Zum anderen mscht er wich vollkommen unglaubwürdig.
      Und trotzdem gibts noch genügend dumme, die auf diese Populistenstrategie hereinfallen.
    • wasps 10.09.2019 16:26
      Highlight Highlight Gut, Blocher wütet nun auch schon über 30 Jahre. Und das ziemlich erfolgreich.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 10.09.2019 16:41
      Highlight Highlight Deswegen auch mein Schlusssatz.
      Übrigens, schaut mal bei Artikel über den gefloppten Rechtsrutsch rein.
      Da habe ich klare Fakten für die konstruierten Horrorszenarien gefordert, und bekommen habe ich wieder nur Geschwafel. Ziemlich gute Beispiele.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 10.09.2019 12:54
    Highlight Highlight Wer redet denn heute noch über Steve Bannon? Gut, der Köppel vielleicht, aber sonst? Auch Cummings wird eine kurze Episode sein.
    • Kaspar Floigen 10.09.2019 14:42
      Highlight Highlight Bannon zieht immer noch mehr Fäden als man denkt. Seine Worte kommen jetzt halt via Hannity zu Trump, haben aber weiterhin einen starken Einfluss.
    • Diabolik 10.09.2019 19:58
      Highlight Highlight Irren sie sich nicht! Der spinnt im Hintergrund sein Netz. In Italien hat er und seines Gleichen ein Schloss gepachtet. Da wollen sie ihre Gedankengut verbreiten.
    • wasps 10.09.2019 22:04
      Highlight Highlight @Diabolik, es war kein Schloss, sondern ein altes Kloster und der Kauf wurde schliesslich durch lokalen Protest verhindert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 10.09.2019 12:35
    Highlight Highlight Sehr zu empfehlen: Brexit: The Uncivil War
    Play Icon
  • The oder ich 10.09.2019 12:35
    Highlight Highlight Der Cummings ist doch bloss neidisch auf dem Boris sein Haar.



    (und noch ein flacher Bildwitz) Wie möchten die Remainders die beiden am liebsten sehen:
    Benutzer Bild
    • SIEGLINDE 10.09.2019 14:25
      Highlight Highlight Haumio

«Geniessen ohne mehr zu wollen, wie geht das?»

Hoi Co,

hach, deine Mail fängt so grandios an. Ich hatte schon voll das Co-Herzklopfen und hörte bereits die Geigen an eurer Hochzeit spielen. Dann der Klassiker: Er kommt aus einer langen Beziehung und ist nicht bereit, sich emotional zu binden.

Ich weiss nicht, wie oft ich schon in genau deiner Situation war. Was mich jedes Mal aufs Neue so ärgert. Nicht nur wegen des Herzschmerzes, sondern auch, weil ich nicht daran glaube, dass man noch nicht bereit ist, sich neu zu binden.

Mir ist bewusst, …

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