Grossbritannien
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epa07830293 Anti Brexit protesters stand outside the Houses of Parliament with Liberal Party Member of Parliament, Ed Davey (C) in London, Britain, 09 September 2019. Britain's Prime Minister Boris Johnson will put forward a vote in Parliament later in the day where Members of Parliament will be asked to vote for an early snap election. Then after Parliamentary business on 09 September 2019 the five-week suspension of Parliament will begin and only resume on 14 October 2019.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Das Schild bringt es auf den Punkt: «Der Brexit läuft nicht so gut, oder?» Bild: EPA

Gestern war im Bezug auf den Brexit die Hölle los – diese 5 Dinge sind passiert



Boris Johnson scheiterte erneut mit Antrag auf Neuwahl

Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Montagabend einen Antrag auf Neuwahl gestellt. Das Parlament lehnte das Vorhaben in seiner letzten Sitzung vor der geplanten Zwangspause erneut ab.

Es ist damit bereits der zweite gescheiterte Versuch binnen einer Woche. Der Antrag von Premierminister Johnson verfehlte in der Nacht zum Dienstag die notwendige Zweidrittelmehrheit aller Abgeordneten mit 293 von 650 Stimmen bei Weitem. Es gibt damit keine Möglichkeit mehr für eine Neuwahl vor dem geplanten Brexit-Datum am 31. Oktober.

epa07831306 A grab from a handout video made available by the UK Parliamentary Recording Unit shows Prime Minister Boris Johnson speaking during the debate of a motion calling by the government for motion to force an early election in the House of Commons in London, Britain, 09 September 2019.  EPA/UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENTARY RECORDING UNIT   HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Boris Johnson ist erneut im Parlament mit einer Forderung gescheitert – es gibt keine Neuwahl vor dem 31. Oktober. Bild: EPA

Unterhaus forderte Herausgabe von Dokumenten zu Brexit

Das britische Unterhaus hat die Regierung am Montag zur Herausgabe von Dokumenten über die Planungen für einen EU-Austritt ohne Abkommen und die Zwangspause des Parlaments aufgefordert. Ein entsprechender Beschluss wurde am Abend mit 311 zu 302 Stimmen angenommen.

Kritiker werfen Premierminister Boris Johnson vor, die Parlamentspause taktisch eingesetzt zu haben, um die Handlungsfähigkeit der Abgeordneten vor dem geplanten EU-Austritt am 31. Oktober einzuschränken. Nun wollen sie die Kommunikation von Regierungsmitarbeitern im Vorfeld der Entscheidung sehen, bis hin zu privaten Emails und Nachrichten aus Whatsapp und ähnlichen Kurznachrichtendiensten.

Auch die Planungen für einen Brexit ohne Abkommen in der sogenannten «Operation Yellowhammer» sollen nach dem Willen der Parlamentarier bis zum 11. September offengelegt werden. Der Beschluss kam in letzter Minute, denn noch am Montagabend begann die die Zwangspause.

Das umstrittene Gesetz wurde in beiden britischen Parlamentskammern - im Bild das Unterhaus - angenommen. (Archivbild)

Das britische Unterhaus fordert die Herausgabe von Brexit-Dokumenten. Bild: AP PA

Parlamentspräsident Bercow kündigte Rücktritt an

Parlamentspräsident John Bercow kündigte derweil am Montag an, spätestens zum 31. Oktober von seinem Amt zurückzutreten. Sollte davor bereits eine Neuwahl ausgerufen werden, wolle er nicht mehr antreten. Bercow hatte sich in der Auseinandersetzung um den Brexit zwischen Regierung und Parlament immer wieder für die Rechte der Abgeordneten eingesetzt. Er handelte sich damit den Vorwurf der Brexit-Anhänger ein, parteiisch zugunsten der EU-Befürworter zu sein.

Das Gesetz gegen den No-Deal-Brexit trat in Kraft

Die britische Königin Elizabeth II. hatte am Montag ein Gesetz gebilligt, mit dem ein harter EU-Austritt ohne Abkommen verhindert werden soll. Es verpflichtet Johnson dazu, eine Brexit-Verschiebung um drei Monate zu beantragen, falls es bis zum 19. Oktober keine Einigung mit der EU auf ein Abkommen geben sollte.

epa07825758 Britain's Queen Elizabeth II (L) and Charles, Prince of Wales attend the Braemar Gathering at the Princess Royal and Duke of Fife Memorial Park, in Braemar, Scotland, 07 September 2019. The Braemer Gathering takes place annually on the first Saturday of the month of September.  EPA/STR

Königin Elizabeth II. hat das Benn-Burt-Gesetz gebilligt. Bild: EPA

Das nun in Kraft getretene Gesetz gegen den No-Deal-Brexit sieht vor, dass der Premier eine Verlängerung der am 31. Oktober auslaufenden Brexit-Frist beantragen muss, wenn bis zum 19. Oktober kein Austrittsabkommen ratifiziert ist. Johnson lehnt eine Verlängerung ab; lieber wolle er «tot im Graben» liegen. Wie er das Gesetz umgehen will, ohne doch noch ein Abkommen mit der EU zu treffen, ist unklar. Spekulationen zufolge will die Regierung versuchen, ein Schlupfloch zu finden. Denkbar wäre auch ein Rücktritt Johnsons.

Die Zwangspause hat begonnen

Das britische Parlament ist unter Protest der Opposition in eine fünfwöchige Zwangspause geschickt worden. Während der Zeremonie im Unterhaus hielten oppositionelle Abgeordnete Schilder mit der Aufschrift «Zum Schweigen gebracht» hoch und riefen «Schämt euch!».

Auch der Parlamentspräsident John Bercow übte Kritik an der von Regierungschef Boris Johnson angeordnete Sitzungspause bis zum 14. Oktober. Es handele sich um die längste Pause seit Jahrzehnten. Dies sei kein normaler Vorgang, betonte Bercow. (mim/sda/dpa/afp)

Wie britische Promis zum Brexit stehen

Es läuft nicht so wirklich gut für Boris Johnson

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • joerckel 10.09.2019 08:54
    Highlight Highlight Die Vorkommnisse in GB erinnern doch stark an die immer wiederkehrenden Krisen in Italien
  • Kopold 10.09.2019 07:54
    Highlight Highlight Noooo, Bercow! 😭
  • LaPalomaOhe 10.09.2019 07:46
    Highlight Highlight Es wurde eine Kleinigkeit übersehen: Das Englische Pfund steigt, wegen dieser Voraussage wurde mir hier noch vor kurzem "mangelndes Auffassungsvermögen" unterstellt.
    Aber es ist natürlich viel wichtiger was die Prommis zum Brexit sagen, damit man sich orientieren kann... ;-)
    • Juliet Bravo 10.09.2019 10:10
      Highlight Highlight Je unwahrscheinlicher der No deal Brexit wird, desto besser gehts dem Pfund.
    • LaPalomaOhe 10.09.2019 16:22
      Highlight Highlight @Juliet Bravo: Guter Gedanke, aber das war schon vorher.
  • JohnDoe1937 10.09.2019 07:06
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich, wenn kein Deal gefunden werden kann und keine Verlängerung gewährt wird? Welche Konsequenzen hat dann das Anti-No-Deal-Brexit-Gesetz?
    • lilie 10.09.2019 10:46
      Highlight Highlight @John: So weit ich weiss, würde es dann trotzdem zu einem No Deal-Brexit kommen. Das Gesetz sieht nur vor, dass die Regierung die EU um Aufschub bitten muss, falls bis zum 19.10. kein Deal gefunden wurde. Falls die EU nicht darauf eingeht, ist das Gesetz hinfällig, denke ich.
    • Tjuck 10.09.2019 10:50
      Highlight Highlight Der von May ausgehandelte Vertrag liegt auf dem Tisch. Falls die EU keine weitere Verlängerung gewährt, können die Briten den Vertrag unterzeichnen oder auch nicht. Ganz nach Belieben. Aber sie müssen sich entscheiden.

      Falls nochmals verlängert wird, ist im Prinzip wieder alles möglich, wobei ich davon ausgehe, dass die EU keine weiteren Verhandlungen akzeptieren wird, und wenn doch, dann nur noch kleine Korrekturen am bereits verhandelten Vertrag zulassen wird.
    • lilie 10.09.2019 11:06
      Highlight Highlight @Tjuck: Entschuldige, genau, im Prinzip ist dann alles wieder offen, inkl. May-Deal. Ich wollte sagen, es KANN dann zu einem No-Deal-Brexit kommen. Das Gesetz hat ihn nicht ausgeschlossen, aber quasi eine Hürde eingebaut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 10.09.2019 06:06
    Highlight Highlight Die EU muss jetzt auf dem Austrittsdatum 31. Oktober 2019 beharren, nur schon um die eigene Glaubwürdigkeit zu wahren.
    • Walter Sahli 10.09.2019 07:01
      Highlight Highlight Die EU hat immer gesagt,dass sie keinen Brexit will. Ihrer Glaubwürdigkeit zuliebe darf sie vor Johnson nicht einknicken - schon gar nicht vor dem 19.10..
    • michiOW 10.09.2019 07:05
      Highlight Highlight Wieso?
      Ausser den Brexiteers gibt niemand der EU die Schuld und vor allem Irland hat absolut kein Interesse an einer harten Grenze auf der eigenen Insel.

      Die EU darf einfach nicht mehr nachgeben, ausser es findet sich eine bessere Regelung als der Backstop, welcher ja von der EU als vorübergehende Lösung präsentiert wurde.
    • bebby 10.09.2019 07:10
      Highlight Highlight Wird sie nicht, weil sie in diesem Blame Game nicht die schuldige Partei sein will. Das müssen die Briten schon selbst wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 10.09.2019 05:22
    Highlight Highlight Wie lange das wohl noch so weitergeht?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.09.2019 07:24
      Highlight Highlight Bis der BER Gesamthaft eröffnet wird, mindestens aber ev. auch bis die Sonne im Westen auf und im Osten Untergeht
    • Beyond Good & Evil 10.09.2019 09:27
      Highlight Highlight @wenn Are dann Zürich: Ja, BER wird nie eröffnet werden.

«Wollte ihm in den Arsch treten» – Churchills Enkel rechnet mit Boris Johnson und Co. ab

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Doch weil er und 20 andere Tory-Abgeordnete am vergangenen Dienstag gemeinsam mit der Opposition für ein Gesetz gestimmt hatten, das Premierminister Boris Johnson einen No-Deal-Brexit verbietet, entzog ihm die Parteileitung …

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