Wirtschaft
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Donald Trump als

Bild: montage: watson, material: wikimedia, keystone

Analyse

Droht ein Sommer der Angst? Der Handelskrieg löst eine Wirtschaftskrise aus

Die Finanzmärkte glauben nicht mehr an eine Einigung zwischen den USA und China. Pessimisten sprechen bereits von einer amerikanischen Rezession.



Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat die Investoren lange kaum interessiert. «Schlussendlich wird man sich einigen», lautete die Devise an der Wall Street. Die kurzfristigen Einbrüche nach den sporadischen Wallungen des Präsidenten wurden daher nicht als Gefahr, sondern als Schnäppchen-Gelegenheit genutzt.

Bisher ist die Rechnung aufgegangen. Dank flotten Unternehmensgewinnen und tiefer Arbeitslosigkeit erholten sich die Kurse nach Schwächephasen regelmässig wieder und eilten von Rekord zu Rekord.

Nun aber hat der Wind gedreht. Gestern ist der Aktienindex Dow Jones erneut um 1.5 Prozent eingebrochen. Im August sind es mittlerweile mehr als 3 Prozent.

Trader Steven Kaplan works on the floor of the New York Stock Exchange, Monday, Aug. 12, 2019. Stocks are edging lower in early trading on Wall Street amid investor concerns that the U.S.-China trade war may be worsening. (AP Photo/Richard Drew)
Steven Kaplan

Nachdenklicher Trader an der Börse in New York Bild: AP

«Kein Grund zur Aufregung», könnte man einwenden. Schliesslich sind die Aktien seit Beginn des Jahres immer noch deutlich im Plus. Doch das könnte sich als schwacher Trost erweisen, denn die Psychologie der Investoren hat sich gedreht. «Diesmal ist alles anders», lautet das neue Motto.

Den Stimmungswandel hat Trump höchstpersönlich ausgelöst. Ende Juni hatte er mit Chinas Präsident Xi Jinping einen Waffenstillstand geschlossen und damit die Märkte beruhigt. Vergangene Woche jedoch hat er völlig überraschend neue Strafzölle gegen das Reich der Mitte angekündigt.

Nebst den bereits beschlossenen Massnahmen will er zusätzlich zehn Prozent auf chinesische Importe in der Höhe von 300 Milliarden Dollar packen.

Trumps jüngste Strafzoll-Wallungen haben die Hoffnung zerstört, dass sich die USA und China zu einem Deal durchringen können. Die Investoren glauben nicht mehr daran, dass sich die Streithähne noch bis zu den Wahlen im November 2020 einigen können und richten sich auf einen längeren Konflikt ein.

FILE - In this  June 29, 2019, file photo, U.S. President Donald Trump, left, shakes hands with Chinese President Xi Jinping during a meeting on the sidelines of the G-20 summit in Osaka, western Japan. Facing another U.S. tariff hike, Xi is getting tougher with Washington instead of backing down. Both sides have incentives to settle a trade war that is battering exporters on either side of the Pacific and threatening to tip the global economy into recession. (AP Photo/Susan Walsh, File)
Donald Trump,Xi Jinping

Ende Juni haben die beiden Streithähne einen Waffenstillstand geschlossen. Bild: AP

Die Tatsache, dass sich der Handelskrieg mittlerweile auch zu einem Währungskrieg ausgeweitet hat, trägt ebenfalls nicht wirklich dazu bei, die Nerven zu beruhigen.

Nicht nur die Psychologie der Investoren, auch die Realität der Konsumenten, Gewerbler und Farmer wird sich bald ändern. Sollten die angedrohten Strafzölle Anfang September tatsächlich in Kraft treten, hat dies konkrete Auswirkungen: Die Konsumenten werden tiefer in die Tasche greifen müssen. Rund 700 Dollar jährlich soll die Belastung für den Durchschnittskonsumenten gemäss Berechnungen der Beratungsfirma Trade Partnership Worldwide betragen.

Die Unternehmen – und vor allem die KMU – können derweil die Strafzölle nicht mehr wie bisher mit anderen Kosteneinsparungen auffangen. Die Farmer schliesslich leiden darunter, dass China Vergeltungsmassnahmen verkündet und die bereits vereinbarten Lieferungen von Sojabohnen wieder storniert hat.

Während Ökonomen die Torheit eines Handelskrieges beklagen, fragen sich Politexperten: Warum tut sich Trump dies an? Er schiesst sich dabei doch selbst ins Knie. Eine boomende Wirtschaft ist für US-Präsidenten so etwas wie ein Freilos für eine Wiederwahl. Genau dies setzt der Präsident mit seiner wirren Handelspolitik aufs Spiel.

Gemäss seriösen Schätzungen hat der Handelskrieg bereits jetzt rund 300’000 Jobs gekostet. Mit den jüngsten Strafzöllen riskiert Trump, dass er die US-Wirtschaft nächstes Jahr in eine Rezession stürzt. Die Ökonomen von Goldman Sachs beziffern dieses Risiko nun auf 30 Prozent.

epaselect epa07758726 A Chinese girl stands beside bags of soybeans at a grain wholesale market in Beijing, China, 06 August 2019. The Chinese government announced on 06 August that it has suspended purchases of US agricultural products after US President Donald J. Trump announced plans place a 10 percent tariff on 300 billion US dollar worth of Chinese goods, according to Ministry of Commerce of China.  EPA/WU HONG

Für China gedacht: amerikanische Sojabohnen. Bild: EPA

Eine Rezession würde die Wiederwahls-Chancen Trumps gegen Null tendieren lassen. Derzeit sieht es wie folgt aus: 35 Prozent der Wählerinnen und Wähler werden Trump wählen, was immer auch passiert; 45 Prozent auf keinen Fall. Entscheidend werden somit die 20 Prozent Unentschlossenen sein, die Trump auf keinen Fall mit einer einbrechenden Wirtschaft vergraulen darf.

Pessimisten sehen nicht nur die US-Wirtschaft in Gefahr, sie sprechen von einem weltweiten Abschwung. So fürchtet Rana Foroohar in der «Financial Times», dass die Zentralbanker die Weltwirtschaft nicht mehr lange mit billigem Geld werden über Wasser halten können.

Foroohar spricht von einem «Sommer der Angst» und glaubt, dass auch die Zentralbanker am Ende ihres Lateins angekommen sind: «Sie können kein reales Wachstum erzeugen», stellt sie fest. «Sie können nur Geld herumschieben.»

Rücktritte und Entlassungen unter Trump

Trumps Tweets sind nun auch auf Unterhosen verewigt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 14.08.2019 19:11
    Highlight Highlight Da werden einige Parablen auf den Märkten geflogen. Irgendwann ist gut und ein Strömungsabriss leitet den Absturz ein, bei dem einige mit Fallschirmen davonkommen und der Rest wird spiralförmig nach unten gezogen.

    Man muss aber nicht weit gehen. Bei uns sind die 10-jährigen Bundesobligationen im -1%-Bereich bei der Rendite angekommen. Bei uns wird auch der bevorstehende Hangrutsch im Immobilienbereich herausgeschoben bis der Stau eine Kettenreaktion auslöst. Die schnellen kommen davon, die anderen werden eine Entwertung schmerzhaft erleben. Hier geht es dann um die Vernichtung der PK-Gelder.
  • Kramer 14.08.2019 16:44
    Highlight Highlight Tja, und heute Mittwoch, sind die Gewinne von gestern schon wieder Futsch. Es lässt sich nicht leugnen dass die Börsen etwas nervös sind.
    Es stellt sich einfach die Frage, wann die nächste grosse Korrektur/Abschwung/Crash erfolgt; nach bald 10 Jahren Aufschwung sind viele Aktien überbewertet, und die wirtschaftlichen Aussichten sind vielerorts auch nicht rosig.
  • Grötzu 13.08.2019 23:02
    Highlight Highlight Die Krise liegt bei der Automobilindustrie. Das eines Tages eine Sättigung kommen wird ist wohl klar. Das aber die ganze Welt E-Autos kauft und erst nachher eine Steckdose um das Auto zu laden, 70% der Bevölkerung sind Mieter einer Wohnung, ist mehr als fraglich. Das Problem liegt nicht bei den E-Autos, sondern beim aufladen der Batterie.
  • Artsens 13.08.2019 19:01
    Highlight Highlight Von mir aus kanns tschäderä. Nur wirtschaft wirtschaft, handel geld.
  • Chrisiboy 13.08.2019 18:43
    Highlight Highlight Man darf die Börse und die Analysten nocht so ernst nehmen. Eine Firma steht solide da, ein Gerücht macht die Runde und die Firma verliert einen grossen Teil ihres Wertes und kommt in unnötige Schwierigkeiten. Firmen verbrennen nur Geld, sind wahrscheinlich in ein paar Jahren pleite, die Börse jubelt sie hoch und sie sind unberechtigt Milliarden wert.

    Wer auf die Schaumschläger hört und sie auch noch unterstützt ist selber schuld.
  • AdvocatusDiaboli 13.08.2019 18:30
    Highlight Highlight Hallo Philipp, Trump hat sich mit der China Sitution eine art Schubregler gebastelt. Er kann nun mit ganz kleinen bewegungen bei Strafzöllen den Aktienmarkt kontrollieren. Zum Beispiel Heute: Trump hat das Startdatum der neusten Strafzölle verschoben --> Rally an der Börse. Er wird nun im Anlauf auf die Wahlen mehrmals dieses Werkzeug verwenden, um sich Vorteile zu verschaffen.

    p.s.: Mit Meinungsumfragen zu Trump solltest du diesmal nicht arbeiten. Ich kann dir sagen das etliche Kollegen aus angst vor Repressalien nicht zugeben dürfen, dass sie Trump wählen werden.

    • Kramer 14.08.2019 16:35
      Highlight Highlight Die Frage ist, wie lange der Schubregler funktioniert; Ich vergleiche es eher mit einer Reality-TV-Show, auch da wird gezielt versucht die Quoten zu steuern.
      Von der Frenseh-Show haben wir aber ab und zu Pause, und trotzdem sinken die Zuschauerzahlen normalerweise über die Zeit. Ich bezweifle, dass Trump seine 24/7 Reality-TV-Show genug lange erfolgreich durchziehen kann. Die Börsianer werden sich genauso abwenden wie die Wähler.
  • Raddadui 13.08.2019 17:16
    Highlight Highlight "Trumps jüngste Strafzoll-Wallungen haben die Hoffnung zerstört, dass sich die USA und China zu einem Deal durchringen können. Die Investoren glauben nicht mehr daran, dass sich die Streithähne noch bis zu den Wahlen im November 2020 einigen können und richten sich auf einen längeren Konflikt ein."

    und an diesem Tag sind die meisten Tech-Titel 3-5% im Plus, weil man eben doch wieder an einen Deal glaubt. Gutes Timing.
  • Alteresel 13.08.2019 17:04
    Highlight Highlight Der Mister DT regiert längst wie ein Monarch: Gut ist, was ihm dient! Jetzt eine kurze Rezession, dann ein Deal mit Xi Jping und er steht als Retter der USA da. Gut für die Wahlen 2000.
    • Alteresel 13.08.2019 22:14
      Highlight Highlight 2020 natürlich.
  • rüdhans 13.08.2019 16:52
    Highlight Highlight Das Timing dieses Artikels ist etwas unglücklich. Trump kommunizierte vorhin, dass die Zölle auf einige Chinesische Produkte bis im Dezember aufgeschoben sind. Die Märkte reagieren entsprechend positiv.

    Zudem ist der Dow Jones Industrial Average Index ein preisgewichteter Index und bildet lediglich die aggregierte Performance von 30 Aktien ab. Er liefert entsprechend ein sehr verzerrtes Bild des Gesamtmarktes.
    • Philipp Löpfe 13.08.2019 17:04
      Highlight Highlight Das stimmt. Doch allzu oft kann er diese Nummer nicht mehr durchziehen.
    • Brett-vorm-Kopf 13.08.2019 18:44
      Highlight Highlight Rein von den Wirtschaftszyklen wäre ein Abschwung fällig (alle 7-10 Jahre).

      Bezüglich Löpfes Antwort "Trump könne diese Nummer nicht mehr allzu oft durchziehen" bin ich gegenteiliger Meinung. Teflon-Trump wird das beliebig weiter durchziehen und wenn's Mal nicht klappt, ist jemand anderes Schuld.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.08.2019 19:20
      Highlight Highlight Irgendwann reicht auch das dem größten Gläubiger der USA.
  • Triumvir 13.08.2019 16:04
    Highlight Highlight Falls dies Trumpi und seine fragwürdigen Berater realisieren, könnte ich mir gut vorstellen, dass er doch rechtzeitig vor den Wahlen einen Krieg anzettelt oder dass dies sogar längst beschlossenen Sache ist...
  • Turicum04 13.08.2019 15:55
    Highlight Highlight Gegenwärtig leben wir in einer leicht rückgängigen Wirtschaft, was eigentlich ganz normal ist. Aber jetzt kommt noch Keule Trump dazu...
  • BratmirnenStorch 13.08.2019 15:33
    Highlight Highlight DT hat noch immer das Gefühl, er habe alles im Griff. Spätestens, als die Notenbank erstmals seit 10 Jahren den Leitzins gesenkt hat, hätte er über die Bücher gehen müssen. Ich bin sicher, dass er die Situation noch weiter aufheizen wird. Die ganze Welt wird das negativ zu spüren bekommen.
    • Chrigi-B 13.08.2019 16:04
      Highlight Highlight Jetzt noch die ganze Wahrheit:

      Die Notenbank hätte den Leitzins niemals so schnell anheben sollen.
  • wasps 13.08.2019 15:26
    Highlight Highlight Sommer? Der ist ja schon fast Geschichte.
  • smoking gun 13.08.2019 15:07
    Highlight Highlight "Der Handelskrieg löst eine Wirtschaftskrise aus". Nö, die Probleme waren schon vorher da. Seit 2008/2009 wird die Wirtschaft mit billigem Geld geflutet. Und das meiste davon landet nicht in den Kassen der produzierenden Betriebe, sondern in der Spekulation (z.B. Derivate).

    Seit der letzten Krise liegt der Patient auf der Intensivstation und wird künstlich am Leben gehalten. Die Hoffnung auf eine Wunderheilung wird vergebens sein ...
    • GraveDigger 13.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Derivate sind das eine Problem, aber durch das billige Geld werden immer mehr Zombiefirmen geschaffen die nur dank des billigen Geldes überleben. Wenn da die Quellen verseigen.. Das wird lustig.
    • PeterSilie 13.08.2019 18:07
      Highlight Highlight @GraveDigger Markus Krall?
    • GraveDigger 13.08.2019 19:48
      Highlight Highlight @PeterSilie Markus Krall war da tatsächlich einer deren der das festgestellt hat. Hat immer sehr interessante Ansichten. Wer sich mit Finanzen auseinander setzt wird über den Namen Krall stolpern.
  • Nik G. 13.08.2019 14:54
    Highlight Highlight Krieg ist auch eine Lösung die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Hat in Deutschland vor längerer Zeit auch funktioniert. Naja das Endprodukt war nicht gut, trotzdem hat man in der Rüstungsindustrie einen Job gefunden. Ist das Pessimistisch? Schon ein bisschen :-)
  • Raddadui 13.08.2019 14:45
    Highlight Highlight "Im August sind es mittlerweile mehr als 3 Prozent."

    Ist natürlich ein mega Einbruch in acht Handelstagen...
  • Chrigi-B 13.08.2019 14:44
    Highlight Highlight Gut liegt Herr Löpfe mir seinen Analysen regelmässig daneben.

    "Russiagate" *hust* *hust*

    Wenn das USMCA vor dem Jahresende vom US Kongress ratifiziert wird, sieht es rosiger aus.

    Die Chinesen sind früher oder später auf einen Deal angewiesen. Sie sind schlicht und einfach auf Exporte angewiesen. Auch wenn es viele (eher links angehauchte) Kommentatoren nicht zugeben wollen, die Chinesen leiden grausam unter der aktuellen Situation. Man sehe die letzte Entwertungsrunde der chinesischen Währung, sowie die Interventionen der diversen "Staatsbanken"...
  • Der Kritiker 13.08.2019 14:13
    Highlight Highlight Rezession mit Ankündigung. Gewollt, geplant und keinesfalls fahrlässig herbeigeführt. Die Börsen werden auf Kosten des Mittelstandes crashen (wertberichtigt), die Zeche zahlen wir alle, profitieren werden wenige.
    • MeinAluhutBrennt 13.08.2019 14:31
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Der Kritiker 13.08.2019 17:36
      Highlight Highlight wieso habt Ihr den Beitrag von LGBT gelöscht? Nur weil er mir Weltverschwörungstendenzen vorwirft? Wir können dieses Argument sachlich widerlegen. Let's take Oxfam Studie, welche Vermögen 2011 mit 2016 vergleicht. Erschreckend, was sich in nur 5 Jahren verändert hat. Würde man die Werte 2007 mit 2019 vergleichen, wären die Werte noch desaströser. Aber klar, auch Oxfam betreibt nur Weltverschwörungstheorien.
      Benutzer Bild
  • Heini Hemmi 13.08.2019 14:13
    Highlight Highlight Ja, warum tut Trump sich das an? Stellt der Text die zentrale Frage.

    Und ich frage zurück: Wäre Journalismus nicht dazu da, um Fragen zu beantworten statt zu stellen?
    • Maddin glaubt dir nix 13.08.2019 15:08
      Highlight Highlight Weil er wahrscheinlich jeweils gleichzeitig zu seinen Beschlüssen und Provokationen an den Börsen ordert oder sie damit unter Druck setzen will. Würd mich nicht wundern!
    • Firefly 13.08.2019 15:55
      Highlight Highlight "Wäre Journalismus nicht dazu da, um Fragen zu beantworten statt zu stellen?"

      Eher die Wissenschaft. Journalismus soll informieren und kritische Fragen stellen.

      Wenn Journalismus Fragen beantwortet, dann sind das meistens persönliche Meinungen.
    • Sandro Lightwood 13.08.2019 16:08
      Highlight Highlight Wäre dann ein Kommentar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 13.08.2019 14:12
    Highlight Highlight Ewig gleicher Zyklus: Zoff - Handelskrieg - Depression - Aufrüstung, um künstlich die Wirtschaft wiederzubeleben (Hauptzweck der Übung) - Krieg - Wiederaufbau (was nāchstesmal illusorisch sein wird, es sei denn mit Steinen und Keulen)
  • Now 13.08.2019 14:01
    Highlight Highlight Unsere aufgeblähtes Wirtschaftssystem verbläst es sowieso früher oder später.

    Zölle bei Ländern wie China hätten erst gar nie abgeschaffen werden sollen.

    Wir brauchen wieder mehr regionale Wirtschaftskreisläufe, Entscheidungsträger, sprich Kapitalgeber, die näher beim Menschen sind und ökologischere Ansätze wie z.B. die Share Ökonomie die es Vermögen den Nutzen aus Produkten zu optimieren.
    • Dede7 13.08.2019 16:53
      Highlight Highlight Optimieren ist das Stichwort. Das Produkt selber wird aber weiterhin globalisiert hergestellt. Ansonsten sehe ich dann die Shared Economy nur als Plaster auf eine riesige Wunde die entsteht.
    • Seuli 13.08.2019 18:11
      Highlight Highlight Share Econonomy, so wie Airbnb, Uber? Sorry, damit wird im Moment das Prekariat 2.0 gezuechtet, auf diese Auswuechse verzichte ich gerne.

      Frag man einen Uber-Fahrer oder jemanden, der E-Trottis einsammeln und aufladen geht... Zuwenig Geld zum Leben, zuviel zum Sterben.
    • Now 13.08.2019 19:01
      Highlight Highlight Nein, eher so wie zum Beispiel Mobility. Airbnb ist keine schlechte Sache, muss eifach reguliert werden.

      Fakt ist doch, dass wir zu viele Dinge besitzen, die wir praktisch nie brauchen und die fast jeder andere auch hat.

      Ich frage mich zum Beispiel, wie viele Racletteöfeli in den Schweizer Haushalten rumstehen und wie viel diese benutzt werden.

      Und nein, mit dem Teilen von Racletteöfeli retten wir die Welt nicht, ist nur ein Beispiel;)
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.08.2019 13:58
    Highlight Highlight Ich kann nicht mehr. 🤣
    Der große Dealmaker hats wirklich geschafft dass die Wirtschaft in Amerika bachab geht.
    Nun, eigentlich war das absehbar und jeden klar, dass seine Show nichts nachhaltiges bringt.
    • Sam12 13.08.2019 15:09
      Highlight Highlight Meines Wissens basiert die Wirtschaft generell - und insbesondere in den USA - auf unvorstellbar hohen Schuldenbergen. Da soll mir wer sagen, dass das je gut kommen soll xD
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.08.2019 15:50
      Highlight Highlight Sags nicht. 😈
      Und wenn wir gerade beim Thema Staatsschulden sind.
      Trump hat ja sämtliche Regulierungen, welche die Stsatsverschuldung bremsen sollten, wieder aufgehoben. Kann ja nur gut kommen. Not!
    • Denker0815 13.08.2019 16:55
      Highlight Highlight Also aktuell liegen die Staatsschulden von Amerika ca. bei 22Billionen US-Dollar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 13.08.2019 13:58
    Highlight Highlight wenn "Der Handelskrieg eine Wirtschaftskrise auslöst" genau so eintrifft wie das von Herrn Löpfe (immer und immer und immer wieder) prophezeite Impeachment...

    ...dann ist halb so wild
    • Ottomane 13.08.2019 14:12
      Highlight Highlight ausserdem tragen solche artikel zur wirtschaftskrise bei..momentan läuft es überall noch gut bis sehr gut..nur die boulevard medien müssen was raufbeschwören
    • keplan 13.08.2019 14:45
      Highlight Highlight Wir merken in unsere Firma schon, dass der Aufschwung schwächer wird, da unser Markt immer sehr auf den Zustand der Wirtschaft reagiert. Daher könnte Löpfe dieses mal recht haben...
    • Klaus07 13.08.2019 15:23
      Highlight Highlight @Ottomane
      Die Medien sind Schuld? Ja klar die Medien sind auch Schuld, das es gestern geregnet hat.
      Vor einer weltweiten Abkühlung wird schon seit Monaten gesprochen.

      Hier ein interessanter Artikel (nicht aus der Boulevardpresse) für Sie:

      https://www.fuw.ch/article/zwischen-abkuehlung-und-rezession/
    Weitere Antworten anzeigen

Widerstand gegen Cannabis-Versuche im Nationalrat: Das musst du jetzt als Kiffer wissen

Der Nationalrat ist gegenüber Versuchen zur kontrollierten Abgabe von Cannabis grundsätzlich positiv eingestellt. Trotzdem gibt es noch Widerstand gegen den Experimentierartikel. Wann die ersten Versuche in Schweizer Städten starten und was du sonst noch dazu wissen solltest, liest du hier.

2018 gab der Ständerat grünes Licht für die Cannabis-Versuche und einen neuen Experimentierartikel. Der Ball lag damit beim Nationalrat. Hier hat sich nun Widerstand gegen die Vorlage formiert. Die Gesundheitskommission des Nationalrates hat auf Stichentscheid des Kommissionspräsidenten die Vorlage knapp abgelehnt.

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