Wirtschaft

Acer streicht seinen Managern das Gehalt

Anschluss verpasst

Acer streicht seinen Managern das Gehalt

17.01.2014, 13:3817.01.2014, 18:16

Der schwächelnde Computer-Hersteller Acer streicht seinen Managern 30 Prozent des Gehalts. Damit reagiert das Unternehmen aus Taiwan auf die rückläufigen Marktanteile und die anhaltend enttäuschenden Ergebnisse, nachdem es bereits zahlreiche Stellen abgebaut hat. Im vierten Quartal hatte der Branchenvierte mit einem Minus von umgerechnet 231 Mio. Franken einen deutlich höheren Verlust eingefahren als von Experten erwartet. Im dritten Quartal 2013 und auch davor hatte es nicht besser ausgesehen. 

Das Unternehmen leidet unter anderem darunter, dass der klassische PC-Markt immer weiter schrumpft. Im schnell wachsenden Geschäft mit Tablet-Computern spielt Acer aber nur eine Nebenrolle. Und die grösseren Rivalen Lenovo und Hewlett-Packard sind schneller in neue Felder vorgestossen, etwa das Service- oder Server-Geschäft. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Novartis macht weniger Umsatz wegen Nachahmer-Produkten
Novartis hat zum Jahresstart – wie erwartet – den dämpfenden Effekt durch Nachahmer-Präparate deutlich zu spüren bekommen. Für den weiteren Geschäftsverlauf bestätigt das Management am Dienstag dennoch den bisherigen Ausblick.
So liegt der Umsatz für das erste Quartal bei 13,1 Milliarden US-Dollar um. Das ist ein Minus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Minus von 5 Prozent. Zum Vergleich: Im Schlussquartal 2025 waren die Einnahmen noch um 1 Prozent und im dritten Jahresviertel um 8 Prozent gestiegen.
Zur Story