Wirtschaft
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Nissan-Aktionäre schmeissen Firmenchef Ghosn nach 20 Jahren raus



Die Aktionäre des japanischen Autobauers Nissan haben den inhaftierten Ex-Konzernchef Carlos Ghosn aus dem Verwaltungsrat geworfen. Die Aktionäre stimmten am Montag bei einer Sitzung in Tokio dafür, den Automanager nach 20 Jahren aus der Führung zu entlassen. Seinen Platz im Nissan-Verwaltungsrat wird Renault-Chef Jean-Dominique Senard einnehmen.

FILE - In this April 3, 2019, file photo, former Nissan Chairman Carlos Ghosn, center, leaves his lawyer's office in Tokyo. Nissan Chief Executive Hiroto Saikawa has apologized to shareholders for the unfolding scandal at the Japanese automaker and asked for their approval to oust from the board former Chairman Ghosn, who has been arrested on financial misconduct charges. Saikawa and other Nissan Motor Co. executives bowed deeply at a Tokyo hotel Monday, April 8, 2019, where the extraordinary shareholders' meeting was being held. (Sadayuki Goto/Kyodo News via AP, File)

Hat keine Funktion mehr bei Nissan: der frühere Chef und Verwaltungsrat Carlos Ghosn. Bild: AP/Kyodo News

Nissan hatte Ghosn bereits nach seiner überraschenden Festnahme im November als Verwaltungsratsvorsitzenden entlassen. Der 65-Jährige blieb aber vorerst Mitglied im Verwaltungsrat.

Für einen Rauswurf aus dem Gremium war ein Votum der Aktionäre nötig. Ebenfalls aus dem Verwaltungsrat ausgeschlossen wurde am Montag Ghosns frühere rechte Hand Greg Kelly.

Vorwürfe bestritten

Ghosn war am 19. November in Japan festgenommen worden. Er soll jahrelang ein viel zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den japanischen Autobauer übertragen haben. Nach hundert Tagen wurde er gegen eine hohe Kaution und unter strengen Auflagen freigelassen.

Vergangene Woche wurde er dann erneut festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zusätzlich zu den bisherigen Anklagepunkten vor, zwischen Ende 2015 und Mitte 2018 insgesamt 15 Millionen Dollar an Nissan-Geldern an eine de facto von ihm kontrollierte Gesellschaft transferiert haben.

Davon soll er fünf Millionen Dollar für Privatzwecke abgezweigt und davon unter anderem eine Luxusyacht finanziert und Investitionen in ein Unternehmen seines Sohnes in den USA getätigt haben.

Der einstige Vorzeigemanager, der auch jahrelang beim französischen Autobauer Renault die Geschicke lenkte, bestreitet alle Vorwürfe und sieht sich als Opfer einer Verschwörung. (sda/afp)

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Deal geplatzt: Fiat Chrysler zieht Fusionsangebot an Renault zurück

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