Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Standard Chartered employees gather at a cafe next to the bank's head office in Singapore January 8, 2015, following the shutdown of Standard Chartered's global equities business and the cutting of retail banking jobs. Standard Chartered is closing the bulk of its global equities business and axing 4,000 retail banking jobs as Peter Sands moves to aggressively cut costs to reverse the Asia-focused bank's fortunes, according to a memo seen by Reuters. As part of a cost-cutting plan, the bank is now dismantling its stock broking, equity research, and equity listing desks worldwide, cutting around 200 jobs and exiting a business that it views as non-core and unprofitable. Bankers in Standard Chartered's equities division in Hong Kong arrived on Thursday to find they were locked out of the office, while some in Singapore were escorted from their workplaces. REUTERS/Edgar Su (SINGAPORE - Tags: BUSINESS EMPLOYMENT TPX IMAGES OF THE DAY)

Ratlose Banker in Singapur. Bild: EDGAR SU/REUTERS

Brutaler Stellenabbau

Banker stehen vor verschlossenen Türen oder werden aus ihren Büros eskortiert



Die britische Grossbank Standard Chartered will mit einem radikalen Sparkurs zu alter Stärke zurückfinden. Konzernchef Peter Sands, der nach mehreren Gewinnwarnungen unter Druck steht, kündigte am Donnerstag den Abbau von 4000 Stellen allein im weltweiten Privatkundengeschäft an.

Der Abbau trifft vor allem Mitarbeiter in Asien – und zwar völlig überraschend, hatte die Bank hier doch noch bis zum vergangenen Oktober Leute eingestellt. In Hongkong standen Banker am Donnerstagmorgen bereits vor verschlossenen Türen. In Singapur wurden sie aus ihren Büros eskortiert. 

Ausserdem werden grosse Teile des unrentablen Aktiengeschäfts geschlossen, darunter der Handel sowie Dienstleistungen rund um Börsengänge und Kapitalerhöhungen. Damit fallen weitere 200 Jobs weg. Bereits vergangenes Jahr hatte die Bank angekündigt, unter anderem die Privatbank-Aktivitäten in Genf verkaufen oder schliessen zu wollen. (whr/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

CS legt US-Rechtsstreit mit Zahlung von 600 Millionen Dollar bei

Die Credit Suisse kann einen weiteren grossen Rechtsfall abhaken. Die Grossbank einigte sich in einem Streit rund um das Geschäft mit US-Wohnbauhypotheken mit dem Kommunalanleihen-Versicherer MBIA, wie MBIA in der Nacht auf Freitag mitteilte.

Im Zuge des Vergleichs habe Credit Suisse MBIA 600 Millionen Dollar gezahlt. «Wir freuen uns, dass wir diese alte Angelegenheit beigelegt haben», erklärte eine Sprecherin der Credit Suisse. Die Vergleichszahlung liege deutlich unter den früher in …

Artikel lesen
Link zum Artikel