Wirtschaft
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Nach Notenstein-Übernahme zittern Vontobel-Mitarbeiter: Chef droht mit «deutlichem Abbau»



Vontobel-Chef Zeno Staub will nach der Übernahme der Bank Notenstein von Raiffeisen möglichst schnell Klarheit für seine neuen Mitarbeitenden schaffen – denn es werde wohl zu einem deutlichen Personalabbau kommen, besonders in administrativen Bereichen.

«Es wird in diesen Bereichen sicher zu einer substanziellen Reduktion beim Personal kommen», sagte er im Interview mit der «SonntagsZeitung». Genaue Zahlen nennt er indes nicht. Man wolle dies «mit Anstand machen». Zudem verspricht Staub, «rasch Klarheit» zu schaffen. Sein Ziel sei, dass bis Ende Juni jeder Mitarbeiter in einem persönlichen Gespräch informiert werde.

Vontobel brauche aber auch in vielen Bereichen, die nah beim Kunden sind, gutes Personal, so Staub weiter. Man wolle nicht alles zentralisieren, sondern mit den neuen Standorten näher beim Kunden sein.

Da es auch innerhalb der Bank Vontobel Fluktuation gebe, werde bei der Besetzung offener Stellen zuerst auf Mitarbeiter von Notenstein zugegangen. Von den Vontobel-Mitarbeitern müsse sich aber niemand auf seine eigene Stelle neu bewerben, stellt der Vontobel-Chef klar.

Die Standorte der Bank werden sich durch die Übernahme wohl mehr als verdoppeln – derzeit hat Vontobel sechs Standorte in der Schweiz. «Wir rechnen mit 13», so Staub.

Wo es durch die Übernahme zu einer Doppelung eines Standorts kommt, soll einer der Mietverträge gekündigt werden. «Wir werden unsere Leute möglichst rasch an einem passenden Standort zusammenbringen», sagte Staub. Die Notenstein-Standorte in St.Gallen und Basel blieben in ihren historischen Gebäuden.

Staub möchte möglichst keine Kunden von Notenstein verlieren - darauf arbeite jeder Mitarbeiter hin. «Wir werden uns auch darum bemühen, ehemalige Notenstein-Kunden wiederzugewinnen».

Sollte es dennoch zu Abflüssen kommen, habe man so vorsichtig kalkuliert, dass sich die Transaktion trotzdem gut rechne. Derweil soll die Zusammenarbeit mit Raiffeisen noch vertieft werden, wovon laut Staub beide Seiten profitieren dürften. (sda/awp)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G. Schmidt 27.05.2018 21:37
    Highlight Highlight Die MA im Backoffice von Notenstein sind schon so gut wie auf der Strasse.

    Höchstens als Kundenberater wird man noch übernommen.

    Pech für die, die den Worten von Patrick Giesel geglaubt haben, dass er die Bank nicht verkaufen will.
    • Slavoj Žižek 28.05.2018 06:50
      Highlight Highlight Wieso, hätten sies nicht geglaubt wäre die Situation anders?

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