Wirtschaft
Digital

SIX lanciert Zahlungen übers Handy

Zahlungsverkehr

SIX lanciert Zahlungen übers Handy

Der Finanzdienstleister SIX will künftig Zahlungen über das Handy ermöglichen. In Zusammenarbeit mit mehreren Banken testet das Unternehmen derzeit ein entsprechendes System. 
09.02.2014, 11:2309.02.2014, 13:48

«Der Prototyp steht», sagte SIX-Manager Bernhard Lachenmeier gegenüber der «Schweiz am Sonntag». Ziel sei, das Angebot Ende 2014 auf den Markt zu bringen. «Wir wollen damit einen Teil des Bargeldverkehrs ersetzen.» 

Um die Plattform nutzen zu können, eröffnet der Kunde ein separates Konto, auf das er Geld von seinem Bankkonto oder von seiner Kreditkarte laden kann. 

Nummer und Betrag reicht 

Das Benutzerkonto ist mit der Telefonnummer verknüpft. Um eine Zahlung zu tätigen, gibt man die Nummer des Empfängers und den Betrag auf dem Handy ein. Innerhalb weniger Sekunden wird das Geld überwiesen. Ist der Empfänger noch nicht beim System registriert, erhält er eine Einladung. 

Der Kunde kann aber nicht nur Geld überweisen, sondern auch von anderen einfordern. In diesem Fall muss der Schuldner die Überweisung freigeben. Die Registrierung beim System wie auch die Zahlungen sollen kostenlos sein. 

Im Prinzip handle es sich um eine Erweiterung des E-Bankings, sagte SIX-Mediensprecher Jürg Schneider auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Der Datenschutz ist laut dem Konzern gewährleistet, wie Schneider betonte. «Wir sind nicht interessiert an Kundendaten.» (mlu/sda) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
China verbietet elektrische Türgriffe bei Autos ab 2027
Elektrisch versenkbare Türgriffe ohne mechanische Notfreigabe sind für Autofahrer ein Sicherheitsrisiko. In China werden solche Türen ab 2027 verboten.
Sie sehen futuristisch aus, sind aber ein Sicherheitsrisiko: elektrische Türgriffe, die in die Autotür abgesenkt werden können. Seit zwei Jahren warnt der deutsche Automobilclub ADAC vor den Designs, die Tesla, Mercedes, BMW und andere gerne nutzen. Jetzt könnte eine Entscheidung aus China allerdings dazu führen, dass es mit den futuristischen Griffen vorbei ist. Ab 2027 werden sie von Peking verboten.

Verboten werden aber nicht versenkte Türgriffe an sich, sondern ausschliesslich rein elektrische Systeme ohne mechanische Redundanz.
Zur Story