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FILE- In this May 1, 2018, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg delivers the keynote speech at F8, Facebook's developer conference in San Jose, Calif. Details from more than 500 million Facebook users have been found available on a website for hackers. The information appears to be several years old, but it is another example of the vast amount of information collected by Facebook and other social media sites, and the limits to how secure that information is. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez, File)
Mark Zuckerberg

Facebook-Chef Mark Zuckerberg steht in der Kritik. archivBild: keystone

Mark Zuckerberg plant ein Instagram für Kinder – und die Kinderschützer so 🤦‍♂️



In einem offenen Brief haben Kinderschützer aus der ganzen Welt den Facebook-Chef Mark Zuckerberg aufgefordert, seine Pläne für eine Kinder-Version von Instagram aufzugeben.

Rund hundert Gruppen und Einzelpersonen unterzeichneten die am Donnerstag veröffentlichte Botschaft, darunter auch die Organisation «Campaign for a Commercial-free Childhood» (CCFC).

Instagram nutze die Angst junger Menschen, etwas zu verpassen und den Wunsch nach Anerkennung durch Gleichaltrige, heisst es in dem Brief. «Der unerbittliche Fokus der Plattform auf das Aussehen, die Selbstdarstellung und die Vermarktung stellt eine Herausforderung für die Privatsphäre und das Wohlbefinden von Jugendlichen dar», teilten die Unterzeichner mit.

Internet-User sind aufgerufen, sich an einer Online-Petition gegen das Vorhaben zu beteiligen.

Instagram erlaubt wie der Mutterkonzern Facebook nur Nutzern ab einem Alter von 13 Jahren den Zugang zu seiner Plattform. Der Facebook-Konzern prüft derzeit die Einführung einer Kinder-Version des Netzwerks für Kinder und Jugendliche unter 13 Jahren.

Facebook verteidigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP die Pläne: «Die Realität ist, dass Kinder online sind», sagte Sprecherin Stephanie Otway. «Sie wollen mit ihrer Familie und ihren Freunden in Verbindung treten, Spass haben und lernen, und wir wollen ihnen helfen, das auf eine sichere und altersgerechte Weise zu tun.»

Quellen

(sda/afp)

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