Wirtschaft
Facebook

Facebook: 80 Prozent der gelöschten Hassrede durch Software erkannt

Facebook löschte im vergangenen Quartal 1,7 Milliarden gefälschte Konten. (Symbolbild)
Facebook kann Hassreden immer besser rausfiltern.Bild: EPA

Facebook: 80 Prozent der gelöschten Hassrede durch Software erkannt

14.11.2019, 03:5914.11.2019, 03:59

Der Einsatz von Software zur Erkennung von Hassrede bei Facebook hat einen neuen Spitzenwert erreicht. Im dritten Quartal wurden 80 Prozent der deswegen gelöschten Inhalte automatisiert vom Online-Netzwerk selbst identifiziert, wie Facebook am Mittwoch berichtete.

Im ersten Quartal lag der Wert noch bei 68 Prozent. Facebook hatte nach Kritik den Einsatz von Software zur Erkennung von Hassrede und Hetze stark ausgebaut.

Aus dem halbjährlichen Bericht ging auch hervor, dass Facebook im vergangenen Quartal 1.7 Milliarden gefälschte Accounts löschte. Das waren 500 Millionen weniger als im ersten Quartal - Facebook führt das auf eine bessere Vorsorge zurück, die das Anlegen falscher Accounts verhindere.

Der Bericht zur Erfüllung von Facebooks Verhaltensregeln enthielt zum ersten Mal auch Daten der zum Konzern gehörenden Fotoplattform Instagram. So wurden im vergangenen Quartal zum Beispiel 4.4 Millionen Inhalte mit Bezug zum Handel mit Drogen bei Facebook entfernt - bei Instagram seien es 1.5 Millionen gewesen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Facebook erklärt seine Spielregeln
1 / 14
Facebook erklärt seine Spielregeln
Facebook schreibt in den Spielregeln: «Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblösste Pobacken zu sehen sind.»
quelle: epa/dpa / maurizio gambarini
Auf Facebook teilenAuf X teilen
watson kommentiert Hasskommentare
Video: watson
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Bessent nennt Bedingungen für Zollsenkungen für China
Im vergangenen Jahr hatten sich die USA und China mit Zöllen überzogen, zuletzt wurde es ruhiger. Kommt es nun zu einer weiteren Deeskalation?
Im Zollkonflikt zwischen den USA und China hat US-Finanzminister Scott Bessent Bedingungen für mögliche Senkungen von Importabgaben genannt. Kernidee sei ein Handelsrat (Board of Trade), über den beide Seiten Güter in unbedenklichen Bereichen identifizieren sollen, sagte er im Interview des US-Senders CNBC auf die Frage, welche Güter für Zollsenkungen im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar infrage kämen. Bessent stellte dabei gegenseitige Handelserleichterungen in Aussicht.
Zur Story