Wirtschaft
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Mit dem Tupperware an die Fleischtheke – was bringt das wirklich?

Die deutsche Supermarkt-Kette Edeka pröbelt an Mehrwegverpackungen für Fleisch und Käse. Noch ziehen Schweizer Detaillisten nicht nach. Doch in vielen Supermärkten gilt: Du darfst dein eigenes Gefäss mitbringen.



Eine Zahl, die einfährt. Ein Europäer verursacht durchschnittlich 163 Kilogramm Verpackungsmüll. Im Jahr, notabene.

Im Kampf gegen die Müllmassen nimmt die deutsche Supermarktkette Edeka jetzt ihre Fleisch- und Käsetheke ins Visier. In einer Pilot-Filiale werden die offenen Lebensmittel ab sofort nicht mehr selbstverständlich vom Personal in Papier oder Plastik eingepackt, sondern auf Wunsch des Kunden in eine Mehrwegbox. Diese hat der Detailhändler mit Kooperationspartner WWF entwickelt und kann ab 3,99 Euro erworben werden.

Die neue Mehrwegbox

EDEKA startet einen wegweisenden Praxistest: Kunden haben die Möglichkeit, frische Lebensmittel an der Bedientheke mit einer Mehrwegdose einzukaufen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/51907 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe:

Bild: edeka

Der Clou: Beim nächsten Einkauf kann der Kunde die gebrauchte Dose im Laden zurückgeben und bekommt kostenlos eine saubere. Die Reinigung der Mehrwegboxen übernimmt also der Detailhändler selber. 

«Das neue System ist einfach, praktisch und hilft dabei, Einwegverpackungen aus Plastik oder Papier zu vermeiden», wird Edeka-Sprecher Rolf Lange in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. Und Kooperationspartner WWF Deutschland ergänzt: Man wolle damit den Kunden die Möglichkeit geben, selbst einen Beitrag zur Reduzierung des Verpackungsmaterials zu leisten.

Falls das Angebot bei den Kunden ankommt, wird in Zukunft auch bei anderen Edeka-Filialen Fleisch und Käse in Mehrwegboxen abgepackt. Zudem hätten bereits andere Kaufleute Interesse am System bekundet, teilt Edeka mit.

In die Schweiz

Auf Anfrage von watson spricht zwar kein Schweizer Detaillist davon, demnächst auf das System zu setzen. Doch man zeigt sich interessiert. Man sei gespannt auf die Erkenntnisse, teilt Manor mit. Und Migros-Sprecherin Alexandra Kunz sagt: «Wir prüfen laufend, wie und wo wir Mehrweglösungen vorantreiben können.» Die Genossenschaft setzt bereits auf Mehrwegschalen in ihren Restaurants und Take-aways.

Der grosse Plastik-Selbsttest der watsons

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Video: watson/Lya Saxer

«Eine gute Sache», attestiert Fredy Dinkel solche Mehrweg-Systeme. Dinkel arbeitet bei der Basler Umwelt-Beratungsfirma Carbotech. Der Wissenschafter geht davon aus, dass die Ökobilanz von solchen Mehrwegverpackungen ab der 25. Nutzung besser abschneidet als Einwegverpackungen. Unter einem Vorbehalt: «Das trifft nur zu, wenn durch die Mehrwegverpackung nicht mehr Food Waste entsteht», so Dinkel. Denn die Verpackung mache in den meisten Fällen lediglich ein bis zehn Prozent der Umweltbelastung aus.

Auf diesen Punkt verweist auf Anfrage auch WWF Schweiz. Man begrüsse das deutsche Projekt, doch die grossen Umweltprobleme würden dadurch nicht gelöst. Zudem hofft die Umweltorganisation, dass sich die Branche bei einer breiten Einführung auf eine Einheitsbox einigen kann. «Nur so kann umgangen werden, dass Konsumenten zuhause ein Sammelsurium von Mehrweg-Dosen lagern müssen, weil sie je nach Anbieter ein anderes System benötigen», so Sprecherin Corina Gyssler.

Noch ist es ein weiter Weg bis dahin. Das heisst aber nicht, dass Schweizer Kunden nicht jetzt schon auf Mehrwegverpackungen setzen können. Denn: Einige Detailhändler erlauben explizit, dass ihre offenen Lebensmittel in selber mitgebrachte Gefässe abgepackt werden können. Dazu gehören einige Manor-Food-Filialen und sämtliche Coop-Supermärkte.

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  • 15%Nee. Das ist mir zu mühsam.

Coop-Sprecherin Andrea Bergmann: «Unsere Kundinnen und Kunden können eigene Behälter mitbringen, um diese an den bedienten Theken mit den Esswaren ihrer Wahl füllen zu lassen, also auch an der Fleisch- oder Käsetheke.» Die Behälter müssen aber sauber und bruchfest sein.

Zurückhaltender zeigt sich der grosse Konkurrent. «Der Migros-Genossenschafts-Bund rät davon ab, Fleischstücke in mitgebrachte Tupperware abzufüllen, da die Lebensmittelsicherheit nicht zu 100% gewährleistet werden kann», teilt Migros-Sprecherin Alexandra Kunz mit. Die jeweiligen Genossenschaften könnten aber selbständig entscheiden, ob sie dies auf aktives Nachfragen der Konsumenten anbieten wollen.

Wiederverwendbares Gemüse- und Früchtesäckli

Im vergangenen Jahr haben sowohl die Migros (April 2017) wie die Coop (November 2017) ein wiederverwendbares Gemüse- und Fruchtsäckli lanciert. Gemäss eigenen Angaben hat die Migros in der Zwischenzeit 900'000 sogenannte Veggie-Bags verkauft, der Multi-Bag der Coop ging knapp 400'000 über den Ladentisch.

Der gewollte Effekt ist bei Coop offenbar eingetreten. «Wir stellen fest, dass der Verbrauch der Raschelsäckli zurückgegangen ist», berichtet Sprecherin Bergmann. Eine definitive Auswertung folge aber erst nach einem Jahr.

Bald könnte auch Manor Food auf den Trend aufsteigen. Beim Detailhändler läuft derzeit ein entsprechendes Pilotprojekt. (fvo)

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Video: srf/SDA SRF

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82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pun 04.08.2018 08:32
    Highlight Highlight Das ist doch reine Gewissensberuhigung für Menschen, die sich Fleisch von der Theke leisten können und "greenwashing" seitens Edeka. Die grosse Masse lebt von fertig in Plastik abgepackten Aktionen, aber Hauptsache die Elite kann auf den Pöbel herunterschauen.
  • River 04.08.2018 03:22
    Highlight Highlight Ja genau, die werden "gereinigt". Wer's glaubt... Das ist einfach ein neuer Plastikartikel den wir bezahlen sollen, obwohl wir doch schon genug derer zuhause haben! Der den wir zurückbringen wird garantiert entsorgt, da er nicht mehr Lebensmittelkonform sein kann, da er eventuell eine beschädigte Oberfläche hat, was das Reinigen erschwert. Wir bekommen dann einfach jedes Mal einen brandneuen Behälter, fürs Gewissen, anstelle der Plastikverpackung.
  • öpfeli 04.08.2018 00:10
    Highlight Highlight Was für eine Ironie das Ganze 🤷
  • Grigor 03.08.2018 11:52
    Highlight Highlight War sicher unmöglich für das Bild auf der Startseite eine Theke zu finden wo einer der wichtigsten Inserenten ziemlich prominent gezeigt wird. Gut ist das Internet so klein und es ist schwierig an gutes Material zu kommen. So kann man nebenbei seine besten Kunden noch eine Freude machen.
  • Paddiesli 03.08.2018 11:40
    Highlight Highlight Ich nutze zB die Mehrwegschalen bei der Migros Gourmessa. Dasselbe Prinzip mit 5.- Depot. Die kann ich auch in der Geschäftskantine verwenden und habe einen ausgewogen Znacht ganz ohne Abfall.
  • meine senf 03.08.2018 11:06
    Highlight Highlight Warum soll es dadurch mehr Food Waste geben?
  • 7immi 03.08.2018 10:55
    Highlight Highlight ist sicher ein guter ansatz. man sollte aber auch nie vergessen, dass der weg zum einkaufen ein deutlich grösserer einfluss hat. bei mir sind es 2 km (hin und zurück), mit dem auto verbrauche ich grob gerechnet 4.5 plasticksäcke, die ich nicht recyclieren kann, da sie verbrennt werden.
    • Urs-77 03.08.2018 11:55
      Highlight Highlight Schön und gut. Dein Weg zum Supermarkt resp. deine Wahl des Beförderungsmittel hat jedoch nichts mit der genannten Idee zu tun.
    • Masche 03.08.2018 13:52
      Highlight Highlight Wieso man für 2 km (hin und zurück) das Auto nehmen muss, ist für mich unverständlich.
    • 7immi 03.08.2018 14:47
      Highlight Highlight @Urs
      es geht hier ums kunststoff sparen. daher find ichs hirnverbrannt, wenn man ein säckli spart, dafür mit dem auto hinfährt und vier verbraucht. meine aussage: gut beim säckli zu sparen, man man kann so aber noch zusätzlich und deutlich effektiver sparen.

      @masche
      es gibt leute, die nutzen wegen weit weniger das auto. es gibt aber einzelfälle, bei denen das auto sinn macht. zb wenn man eine grosse menge an getränken o.ä. einkaufen muss. aber dies ist ja nicht regelmässig der fall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bärn 03.08.2018 10:05
    Highlight Highlight wie soll das funktionieren? führte genau diese diskussion vor 2 tagen mit einem früchtehändler wo ich momentan täglich 2 plastikschalen früchte hole, zum mittagessen einen salat esse, aus dem plastikgefäss..
    ja, ich fühle mich schlecht, denn auch noch die trinkflasche ist pet
    zurück zum früchtehändler... er meinte, er hätte es versucht, lebensmittelkontrolleur lässt grüssen, auch wisse man nicht was die leute zuhause in solche gefässe abfüllen. zur frage ob ich eigenes geschirr mitnehmen könnte meinte er, kein problem, dann füllen wir es um.. müssen aber das bereits benutzte Plastik wegwerfen
  • Janis Joplin 03.08.2018 09:27
    Highlight Highlight Gute Idee! In unseren China-Takeaways kann jeder seine Box mitbringen und zahlt pro Schöpfkelle, falls die Box etwas grösser als normal ist.
    • Dr. Zoidberg 03.08.2018 15:07
      Highlight Highlight oh lord please buy me a scoop and a bowl
      my friends are all vegans, i must eat some fowl...

      wo ist denn genannter imbiss?
    • Janis Joplin 03.08.2018 15:39
      Highlight Highlight Der befindet sich in Budapest - aber diese kleinen "Chinesen" wie wir sie nennen, gibts in jeder Ecke dort. Und die alle nehmen das sportlich wenn jemand mit seinem Riesentupper auf eine Portion Szechuani vorbeikommt. Ich guckte da schon Leuten zu, die mit Schüsseln, die regelrechten Waschbecken glichen, angetanzt kamen :)
  • mrmikech 03.08.2018 09:14
    Highlight Highlight Plastik an sich ist OK, einfach nicht das gegenwärtige Plastik. Besser wäre abbaubares Plastik was nicht aus Öl kommt aber von Bacterien gemacht wird, zum Beispiel:

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0141813014003845

    Und dann immerhin noch weniger davon einsetzen natürlich, und besser recyclen. Sogar für das gegenwärtige Plastik hat die Natur eine Lösung:

    https://www.independent.co.uk/news/science/plastic-eating-enzyme-pollution-solution-waste-bottles-bacteria-portsmouth-a8307371.html

    Was wir brauchen ist ein umdenken, und Politiker die Öl-lobby-resistent sind.
  • walsi 03.08.2018 09:02
    Highlight Highlight Wie hoch ist die Umweltbelastung durch die Reinigung dehr Mehrwegboxen im Verhältnis zu den Einwegerpackungen. Das transportieren und reinigen benötigt auch Energie und verbraucht Resourcen.
    • Hades69 03.08.2018 11:09
      Highlight Highlight Gute Frage, trotzdem es geht um Plastik und dass wir von diesen Einwegverpackungen weg kommen.
    • walsi 03.08.2018 11:38
      Highlight Highlight @Hades69: Oft ist gut gemeint das Gegenteil von gut gemacht.
    • Hades69 03.08.2018 11:56
      Highlight Highlight Hehe

      Das Problem mit dem Plastik ist vorallem, dass wir seine Risiken im Bezug zu fast allem gar nicht kennen, oder nicht kennen wollen. Existiert ja noch nicht so lange..

      Mit dem waschen von Behaeltern haben wir Erfahrung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 03.08.2018 08:37
    Highlight Highlight oder beim beck auf das verpackungspapier verzichten und den mitgebrachten brotsack verwenden
  • Ziasper 03.08.2018 08:30
    Highlight Highlight Besser würde man konsequenter Plastik recyclen.
    • The Writer Formerly Known as Peter 03.08.2018 10:35
      Highlight Highlight Stimmt nicht ganz. Solange wir Erdöl verbrennen (z.B. in Zementwerken) solange macht es Sinn, den Plastik zu sortieren und zu verbrennen. Das Energieäquivalent von Plastik und Erdöl ist gleich. Natürlich, die Sammlung und Sortierung sind nicht gratis zu haben... aber viele Menschen werden kaum Mehrwegpackungen beim pendeln in überfüllte Züge mitnehmen...
    • Blutgrätscher 03.08.2018 12:12
      Highlight Highlight Momentan kann man praktisch nur PET mit einer positiven Ökobilnaz recyclen, in der Schweiz wird das soweit ich weiss auch ausschliesslich damit gemacht.
      Es gibt Länder, die 2-3 andere Sorten auch annehmen, aber das ist ganz schön aufwendig und hier nicht verfügbar.
      Deshalb ist es sehr wichtig, nur PET (und nicht etwa Shampooflaschen) ins recycling zu bringen, da schon ein kleiner Anteil an Fremdplastik das Endprodukt unbrauchbar macht.
    • lilie 03.08.2018 13:54
      Highlight Highlight @Blutgrätscher: In der Gemeinde, wo meine Eltern wohnen, werden auch alle anderen Plastikarten zum Recycling genommen. Wo die recycliert werden, weiss ich allerdings nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 03.08.2018 08:13
    Highlight Highlight Mein Problem ist eher meist das ich keine Ahnung hab was ich einkaufen gehe. Meist stehe ich ohne Plan im Grossverteiler und kauf nach Lust und Laune ein. Da nehme ich natürlich nicht meine Tupperware vorsorglich mit, da ich auch ganz gut Fleischlos einkaufen kann.

    Dieses Problem wäre aber bei der Tupperware vor Ort gelöst.
    • Lami23 03.08.2018 08:40
      Highlight Highlight Ja ohne gewisse Opfer und Umorganisation seitens der Konsumenten wird der Umwelt nicht zu helfen sein, dass ist wahr...
    • Masche 03.08.2018 13:59
      Highlight Highlight @Lami23: Richtig, Umweltschutz fängt beim persönlichen Verhalten an. Man sollte nicht immer auf Veränderungen bei anderen warten.
  • DomKi 03.08.2018 08:09
    Highlight Highlight Was soll eine neue Mehrwegbox Sinn machen wenn sie dann auch wieder produziert werden muss, Geld kostet anstatt die existieren Boxen zu verwenden?

    ==
    Und das mit dem Migros und der Lebensmittelsicherheit, geht doch nur darum dass sie Migros nicht in komische Anschuldigungen verwickelt wird sollte es mal ein Problem geben, was ich denke ist sehr unwahrscheinlich.
    • Else 03.08.2018 10:15
      Highlight Highlight Wenn ich gewisse Tupperwareboxen meiner Arbeitskollegen und Freunde sehe, würde ich verstehen dass der Metzger nicht in jede dieser Boxen Frischprodukte abfüllen möchte...

      Grundsätzliche befürworte ich diese Idee, aber das mit der Hygiene ist tatsächlich ein Problem.
  • TheNormalGuy 03.08.2018 08:02
    Highlight Highlight Einführung auf eine eiheitliche Einheitsbox einigen kann.

    Lasst Euch diesen Satz auf der Zunge zergehen!

    EIEIEIEIEI
  • trishi 03.08.2018 07:55
    Highlight Highlight Habe mit meinen selbst mitgebrachten Metall- und Glasbehältern schon in verschiedenen Coop- und Migros-Filialen sowie in Metzgereien und Käsereien problemlos Fleisch und Käse erhalten. Einige Verkäufer meinten sogar, das sei eine super Idee!
  • leu84 03.08.2018 07:37
    Highlight Highlight Früher (habe es noch erlebt) konnte man bei der Käserei die Milch oder den Rahm mit einem Kesseli einfüllen.
    • Maya Eldorado 03.08.2018 08:53
      Highlight Highlight Kann ich auf dem Markt immer noch, rohe Biomilch.
    • trishi 03.08.2018 09:33
      Highlight Highlight Kann man immer noch!
    • Rasty 03.08.2018 09:41
      Highlight Highlight Kann man heute noch beim örtlichen Bauern gibt sogar einen Automaten, unter den man eine Flasche stellen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Legume 03.08.2018 07:22
    Highlight Highlight und bitte den plastik um die bioware auch abschaffen... oder gleich nur noch bioware anbieten.
    • Alnothur 03.08.2018 11:21
      Highlight Highlight Biobauern - die Bauern, die übelstes Gift in den Boden stecken, "weil man es vor 100 Jahren auch schon so gemacht hat". Obwohl es bessere, schonendere Alternativen gäbe.
  • lilie 03.08.2018 07:08
    Highlight Highlight Das ist eine Nachricht, die man getrost unter "Good News" verbuchen darf! 😀

    Toll, dass Coop bereits erlaubt, eigene Dosen mitzubringen. Dass Migros sich hier querstellt, sehe ich jetzt nicht ein.

    Und die wiederverwendbaren Säckli von Migros sind aus Polyester. Auch nicht ganz unbedenklich.

    In meinem Bioladen gibts Papiertüten oder kompostierbare Säcke. Die ersteren verwende ich für trockene Früchte/Gemüse und möglichst oft wieder, die zweiteren für Salat, überreife Früchte oder Pilze.

    Wichtig aber: Preisetikett nicht draufkleben, sonst kann mans nicht kompostieren.
    • Scaros_2 03.08.2018 08:37
      Highlight Highlight Und beim Teebeutel das Papier ins Altpapier etc.?^^
    • EvilBetty 03.08.2018 08:38
      Highlight Highlight Papiertüten sehen auf den ersten Blick zwar umweltfreundlich aus, ich glaube aber, mal gelesen zu haben, dass Produktion und Recycling sehr viel Energie verbrauchen. Weiss da jemand was genaueres?
    • trishi 03.08.2018 09:35
      Highlight Highlight Versuchs einfach mal mit einer Stofftasche! Papier muss ja auch hergestellt werden..
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 03.08.2018 07:01
    Highlight Highlight Um der Umwelt zu helfen könnte man auch einfach die Fleisch- und Käsetheken abschaffen 🤷
    • Schnuderbueb 03.08.2018 08:38
      Highlight Highlight Die Theken nicht! Nur deren Kühlung. Hätte den Vorteil, dass es wieder mehr Insekten gäbe für'd Schwälbli.😋
    • EvilBetty 03.08.2018 08:38
      Highlight Highlight Und auf dem Boden verkaufen? 🤪
    • leu84 03.08.2018 08:48
      Highlight Highlight Und wer produziert den Dünger für unser tägliches Brot und Gemüse. Ohne Mist geht es noch nicht. Man kann es natürlich auch abbauen.
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