Wirtschaft
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Google verlängert Homeoffice – so flexibel zeigen sich längst nicht alle Schweizer Firmen

Der Internetkonzern Google hat in Zürich teure Büros – doch jetzt gilt: Homeoffice bis Mitte 2021. Während einige Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Büro zurückholen, prescht Novartis vor.

Gabriela jordan, Andreas Möckli / ch media



FILE -- View on the Google building in Zurich, Switzerland, Monday, December 15, 2014. The European Commission on 27 June 2017 said it would fine the Google with 2.4 billion euros for abusing its dominance as a search engine. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Blick auf das Google Gebaeude und Logo des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc., aufgenommen am Montag, 15. Dezember 2014 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Büroräume von Google bleiben wohl noch länger leer. Bild: KEYSTONE

Google schafft Fakten. Die Mitarbeiter des IT-Konzerns können bis im Juli des nächsten Jahres von zu Hause arbeiten, wenn sie das wünschen. Ursprünglich wollte Google seine Mitarbeiter im ­Januar zurückholen. Die Ankündigung des US-Unternehmens sorgt auch deshalb für viel Aufmerksamkeit, weil Google damit deutlich weiter geht als andere Firmen.

Das Hoffen auf mehr Flexibilität

Er wolle den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, flexibel zu bleiben und vorauszuplanen, schrieb Konzernchef Sundar Pichai in einem E-Mail an die Belegschaft, wie das «Wall Street Journal» berichtet. «Ich weiss, es war nicht einfach», so der Amerikaner, der auch Chef des Google-Mutterkonzerns Alphabet ist. Er hoffe, der Entscheid werde den Angestellten die Flexibilität bieten, «um in den nächsten zwölf Monaten eine Balance zwischen der täglichen Arbeit sowie der Sorge für sich und die Angehörigen zu finden».

FILE - In this Tuesday, May 7, 2019 file photo, Google CEO Sundar Pichai speaks during the keynote address of the Google I/O conference in Mountain View, Calif.. Google CEO Sundar Pichai said Tuesday May 14, 2019, it's opening a privacy focused engineering center in Munich, Germany, in its latest move to beef up its data protection credentials. (AP Photo/Jeff Chiu, File)

Google-Chef Sundar Pichai. Bild: AP/AP

Der Schritt betrifft rund 200'000 Mitarbeiter, die für Alphabet arbeiten. Diese sind auf zahlreiche Standorte weltweit verstreut - vom Hauptsitz in Kalifornien, wo das Coronavirus derzeit besonders stark wütet, bis nach ­Zürich. Die Ankündigung gelte auch für die Schweiz, wie eine Sprecherin auf Anfrage bestätigt.

UBS rechnet damit, dass rund 30 Prozent zu Hause arbeiten

In den USA kehren die Angestellten bislang nur langsam an ihren Arbeitsplatz zurück. So beträgt etwa in New York der Anteil jener Mitarbeiter, die zurück in ihrem Büro in Manhattan sind, weniger als zehn Prozent. Dies, obschon die Stadt bereits vor einem Monat grünes Licht gegeben hat, um die leeren Büros wieder zu besetzen.

Andere US-Technologiekonzerne sind bisher noch nicht so weit gegangen wie Google. Der Softwareentwickler Microsoft etwa hat seinen Mitarbeitern mitgeteilt, dass sie möglicherweise schon im Herbst dieses Jahres ins Büro zurückkehren werden. Bei anderen Firmen dauert die Homeoffice-Anweisung bis Ende Jahr. Facebook wiederum geht davon aus, dass im nächsten Jahrzehnt rund die Hälfte der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten wird, wie Gründer Mark Zuckerberg kürzlich sagte.

epa07331103 Vas Narasimhan, CEO of Swiss pharmaceutical group Novartis, speaks during the annual results media conference at the Novartis Campus in Basel, Switzerland, 30 January 2019.  EPA/PATRICK STRAUB

Novartis-Chef Vas Narasimhan. Bild: EPA/KEYSTONE

Wird der Entscheid von Google auch auf die Schweiz abfärben? Zumindest Novartis ist in Sachen Homeoffice vorgeprescht. Die Angestellten sollen in Absprache mit ihren Vorgesetzten entscheiden, wie, wo und wann sie arbeiten, sagte Konzernchef Vas Narasimhan letzte Woche. Das passt zur neuen Firmenkultur, die der Amerikaner unter dem markigen Namen «Unboss» fördern will. Dabei werden Hierarchien abgebaut und den Mitarbeitern mehr Verantwortung übertragen. Der Pharmakonzern soll so agiler und flexibler werden.

Ems-Chemie und Stadler Rail beordern Mitarbeiter zurück

Dass Homeoffice bei vielen Schweizer Firmen kein vorübergehendes Phänomen sein wird, zeigt sich auch bei der UBS. Konzernchef Sergio Ermotti rechnet damit, dass auf die lange Sicht rund 30 Prozent des Personals von zu Hause arbeiten wird. Durchaus möglich, dass sein Nachfolger Ralph Hamers diese Entwicklung zusätzlich fördern wird. Dem Niederländer eilt der Ruf voraus, der digitalste Chef in der europäischen Bankenszene zu sein.

Von anderen Unternehmen sind erst Vorgaben bis Ende Jahr bekannt. So dürfen bei den SBB maximal 50 Prozent der Büroangestellten zurück an ihren Arbeitsplatz, ebenso bei der Post, wo die Rückkehr etappenweise erfolgt. Die Swisscom hingegen verzichtet mittlerweile auf solche Vorgaben und überlässt die Entscheidung über den Arbeitsort derzeit ihren Mitarbeitern.

Doch längst nicht alle Unternehmen in der Schweiz sind so grosszügig. So ist von mehreren Firmen bekannt, dass sie ihre Angestellten zurück ins Büro zitiert haben. Dazu gehört etwa Coop. Die Mitarbeiter in der Verwaltung müssen seit Anfang Monat wieder im Büro arbeiten. Auch Ems-Chemie und Stadler Rail haben ihre Mitarbeiter wieder zurück an ihren Arbeitsplatz beordert.

Magdalena Martullo-Blocher, Vizepraesidentin und Delegierte des Verwaltungsrates, bei ihren Ausfuehrungen, aufgenommen am Freitag, 10. Juli 2020, bei der Halbjahres Bilanz Medienkonferenz fuer Januar 2020 bis Juni 2020 der EMS-Chemie Holding AG im Buendnerischen Domat-Ems. Die EMS-Gruppe erzielte im 1. Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz von 849 Millionen Franken und ein Betriebsergebnis von 229 Millionen Franken. Die Nettoliquiditaet stieg von 696 Millionen Franken auf 864 Millionen Franken. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Holt ihre Mitarbeiter zurück ins Büro: Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher. Bild: keystone

Grundsätzlich sei das Arbeiten im Homeoffice in der Firma nicht vorgesehen, sagte Stadler Rail der NZZ. Für Innovationen brauche es vor allem Interaktionen zwischen den Angestellten, sagte Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher. Diese seien ihrer Ansicht nach nur im Büro zu haben.

Fünf Auswirkungen des Homeoffice-Trends

1. Probleme für ÖV-Betriebe

(frh) Die Rechnung ist einfach: Wer nicht ins Büro pendelt, fährt auch weniger mit dem öffentlichen Verkehr. Entsprechend gross ist die Sorge in der ÖV-Branche, dass die Passagiere nicht zurückkommen werden. Die SBB etwa lobbyierten beim Bund bereits gegen die Homeoffice-Empfehlungen, die das BAG im Lockdown getroffen hat. Auf der anderen Seite könnte Homeoffice helfen, Pendlerströme in Stosszeiten zu durchbrechen. Auch die Strassen werden durch Staus weniger belastet.

2. Leere Büroräumlichkeiten

(gjo) Viele Büroflächen sind derzeit ungenutzt. Halten Unternehmen am Homeoffice fest, könnten in Zukunft ganze Immobilien leer stehen. Immobilienexperten der UBS schliessen nicht aus, dass die Gesamtnachfrage nach Büroflächen in den nächsten Jahren sinken könnte. Profitieren dürften davon die Mieter. Weniger erfreulich ist diese Entwicklung für Anleger, die ihr Geld in Immobilienfonds gesteckt haben, sowie für grosse Vermieter wie Swiss Life, Zurich oder SBB.

3. Neue Betreuungsmodelle

(gjo) Homeoffice ist für Eltern Segen und Fluch zugleich. Sie können mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, haben aber nicht immer die nötige Ruhe zum Arbeiten - oder müssen ihre Kinder nebenbei sogar selber betreuen. Letzteres war insbesondere während des Fernunterrichts der Fall und brachte nicht wenige Eltern an den Anschlag. Die Themen Kinderbetreuung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden durch die Erfahrungen mit Homeoffice somit in den Fokus gerückt.

4. Erschwerter Austausch

(frh) Führen auf Distanz - das wird die Herausforderung für die Chefs und Chefinnen im Homeoffice sein. Sie müssen dafür sorgen, dass sich die Angestellten nicht zu wenig betreut und nicht zu stark kontrolliert fühlen. Ein schwieriger Balanceakt. Gleichzeitig stehen aber auch die Angestellten in der Pflicht, damit der Kontakt zu den Kollegen nicht abbricht. Statt im Pausenraum trifft man sich künftig häufiger zum virtuellen Kafi. Technische Möglichkeiten gibt es genug.

5. Kreativität, Produktivität

(chm) Wer von zu Hause arbeitet, wird nicht von hustenden Arbeitskollegen und klingelnden Telefonen abgelenkt. Das steigert die Konzentration - und kann die Produktivität verbessern. Wie ist es aber mit der Kreativität? Gute Ideen entstehen oft nicht im stillen Kämmerlein, sondern beim Mittagessen oder Sporttreiben mit Kolleginnen und Kollegen. Also ausserhalb der Sitzungen. Kurzfristige Produktivitätssteigerungen könnten langfristig in Defizite bei der Kreativität münden. (bzbasel.ch)

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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Duscholux 29.07.2020 14:06
    Highlight Highlight Unsere gesamte Abteilung hat schon seit 2 Monaten (ungefähr) HomeofficeVERBOT. Wir sind IT und nur die Hälfte im Support.
  • dan2016 29.07.2020 13:39
    Highlight Highlight es kommt immer ein wenig aufs Framing an. Google hat dies bereits bei den Gewinnen und Besteuerung sehr erfolgreich angewandt.
    Warum auch nicht mit den Arbeitgebern. Umso mehr, wenn die Medien so grosszügig mitziehen.
    Die Lastwagenfahrer aus Bulgarien, Weissrussland auf unserern Autobahnen haben schon heute ihren Arbeitsplatz dabei. Bezahlt mit bulgarischen Löhnen. Wäre aber als Gedankenmodell halt auch für die Medien ein bisschen weniger cool, dafür realistischer.
  • Boogie 29.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Es ist schon interessant. Während des Lockdowns hat das Home Office bei uns bestens funktioniert und alles wurde wie gewohnt erledigt. Trotzdem müssen seit Anfang Juni jetzt wieder alle jeden Tag ins Büro kommen und Home Office ist kein Thema mehr. Die Chefetage hat nichts dazu gelernt und bleibt ihrem steinzeitalterlichen Kurs treu.
  • Ihre Dudeigkeit 29.07.2020 13:21
    Highlight Highlight Bei 3 Kindern und permanten Conf Calls ist Homeoffice die Hölle. Btw auch ohne Homeschooling. Ich bin seit Jahren überzeugtes Mitglied eine Coworking Spaces. Habe meinen fixen Arbwitsplatz zusammen mit aneren remote workern oder Freiberuflern. Bin in 10 Min mir dem Velo da.. Muss nicht mehr nach Züri pendeln, gehöre einer Comunitiy an, bin trotzdem weg von zu Hause. Basst perfekt für mich... Muss aber jeder selber für dich herausfinden.
  • BLsz 29.07.2020 12:06
    Highlight Highlight Ich habe das Glück, dass ich schon seit Jahren sehr flexibel arbeiten kann (Büro oder zu Hause). Mein Fazit beides hat seine Vorteile und Nachteile.

    Müsste ich mich aber definitiv für das eine oder andere entscheiden, dann wäre es klar das Büro. Nach 5 Monaten 100% Homeoffice merke ich wie man vereinsamt und wie die stundenlangen Telefonkonferenzen auslaugen.
  • Posersalami 29.07.2020 11:13
    Highlight Highlight 1) Mit einem flächendeckenden Recht auf HO könnten wir viele Milliarden aus dem Ausbau der Infrastruktur in etwas sinnvolles umlenken. Weniger Kosten durch zB. Lärm kommen noch dazu!

    2) Wer selbstständiger arbeitet, ist zufriedener. Meinem Chef kann es im Grunde egal sein, ob ich 30 oder 50h gebraucht habe, wenn ich am Freitag abliefere. Stichwort Vertrauen. Damit ist aber auch klar, warum sich viele damit schwer tun.

    3) Leere Bürogebäude kann man umnutzen, kein Problem.

    Es braucht jetzt ein RECHT auf Homeoffice. Die positiven Aspekte überwiegen.
  • HARPHYIE 29.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Sind wir doch mal ehrlich! Die Vorteile von Homeoffice überwiegen bei Weitem und es eröffnen sich viele neue Möglichkeiten:

    Die leerstehenden Büroräumlichkeiten könnten zu Wohnungen oder Kreativräumen umfunktioniert werden, was die prekäre Situation des bezahlbaren Wohnraums lösen könnte!

    Die Kosten von ÖV und Strasse könnten massiv gesenkt werden. Das gesparte Geld könnte sinnvoll in einen grünen Wandel eingesetzt werden.

    Statt jeden Tag sinnlos durch die halbe Schweiz zu reisen, um vor einem anderen PC zu sitzen, hätten die Leute Zeit für sich, was sich auf die Zufriedenheit auswirkt!
  • Alberto Sieef 29.07.2020 10:31
    Highlight Highlight Les ich das richtig, die grössten Verliere bei einem Homeofficemodell sind die SBB und Vermieter? Also Unternehmen die uns mit überteuerten Preisen seit Jahren sowieso abzocken und um die sollen wir jetzt trauern? Wir Schweizer sind echt brave Sklaven.
  • nib 29.07.2020 09:56
    Highlight Highlight Wer seine Mitarbeiter während Jahren zur Unselbständigkeit erzogen hat, bekommt jetzt die Quittung.

    Vielleicht verhilft Corona auch einem moderneren Führungstil etwas Auftrieb.
  • Kaktus Salat 29.07.2020 09:54
    Highlight Highlight Am meisten Kreativität entwickle ich jeweils unter der Dusche.
    Auf der Arbeit hingegen liess sich diese selten entwickeln, da die Mitarbeiter lieber über die Klatschblatt Headlines diskutieren als über anstehende Aufgaben.
  • Bubalibre 29.07.2020 09:37
    Highlight Highlight Wie sieht es wohl mit der Miete aus in Zukunft?
    Habe mal von nem Fall gelesen wo der Arbeitgeber verpflichtet wurde einem Arbeitnehmer der im Homeoffice atbeitete, einen (kleinen) Anteil an dessen Miete zu bezahlen.
    Dies weil es im Büro bei dessen Anstellung garkein Platz gehabt hätte weil das anscheinend auch nicht vorgesehen gewesen ist.

    Ich denke mal dass die gemietete Fläche abnehmen würde, wegen den Kosten, wenn viele von Zuhause aus arbeiten wollen.
    Oder muss auch in diesem Fall für jeden Mitarbeiter ein Arbeitsplatz zur verfügung stehen? Sprich ungenutzte Schreibtische, Computer etc.
  • FischersFritz 29.07.2020 09:17
    Highlight Highlight Wer Google-Mitarbeiter kennt erfährt, was für eine grosse Belastung dieses gepriesene Home Office Modell für die Beziehung und die Familie ist.
    • RicoH 29.07.2020 10:54
      Highlight Highlight Tja, so ist das Leben. Nur weil einige mit dem HO nicht klar kommen, heisst das noch lange nicht, dass es schlecht ist.
    • ChlyklassSFI 29.07.2020 12:28
      Highlight Highlight ?

      Sorry, kenne niemanden.
    • kettcar #lina4weindoch 29.07.2020 14:23
      Highlight Highlight Sind das so unangenehme Menschen, die man Zuhause nicht zu oft erträgt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fireboltfrog 29.07.2020 09:09
    Highlight Highlight „Die SBB etwa lobbyierten beim Bund bereits gegen die Homeoffice-Empfehlungen, die das BAG im Lockdown getroffen hat.“

    Ein Bundesbetrieb der gegen das BAG lobbyiert. Wie bescheuert ist das eigentlich, wenn selbst HR bei der SBB die eignen Leute scheinbar noch nicht alle im Büro haben will, weil das offensichtlich Blödsinn ist. Die SBB würde sich besser schon seit Jahren für flexiblere Arbeitszeiten einsetzten können. Zu Stosszeiten ÖV fahren ist auf vielen Strecken ein chronisches Gedränge.
  • invisible 29.07.2020 09:00
    Highlight Highlight Die Chefin meines Bruders begründet "kein Homeoffice mehr" mit "weil ich euch sonst nie sehe". Hätte reibungslos von zuhause aus funktioniert, über die 2 unnötigen Stunden im Auto jeden Tag sag ich lieber nichts. Da müsste man mal mit Zwang rangehen, kann ja nicht sein dass Chefs, die sich einsam fühlen, mehr Gewicht haben alles andere.
    • thestrange 29.07.2020 09:41
      Highlight Highlight Leider gibt es viele Vorgesetzte die damit Mühe haben. Lieber socializen und unproduktiv von Sitzung zu Sitzung rennen. Sehen tun wir unser Teamleiter trotzdem selten auch wenn er es schön findet, wenn wir im Büro arbeiten.
    • Mattse73 29.07.2020 11:25
      Highlight Highlight Du hast dich für einen Job mit 2h Arbeitsweg entschieden.... also heul leise... und ich als Vorgesetzer kann einschätzen was sie mit nie sehen meint... geht nicht um Kontrolle oder Einsamkeit...
    • invisible 29.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Mattse, erst mal genau lesen, wie wärs denn damit? Wer heult hier? Schön dass man sich in deiner Welt offenbar immer alles nach Lust und Laune aussuchen kann. Was meint sie denn deiner Meinung nach? Der Laden läuft auch ohne tagtäglich x Stunden da zu sein tiptop, es gibt keinen vernünftigen, zwingenden Grund gegen HO. Also klär mich doch bitte unbekannterweise aus der Ferne auf...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asho 29.07.2020 08:56
    Highlight Highlight Homeoffice mag für einige die perfekte Lösung sein, mich würde es schnell in den Wahnsinn treiben. Mir liegt HO überhaupt nicht. Ich kann mich Zuhause nie gleich gut konzentrieren wie im Büro und habe auch nicht die nötige Infrastruktur wie ein eigenes Bürozimmer o.ä. Ich möchte die Arbeit von meinem Zuhause klar trennen Ich halte es nicht gut aus, den ganzen Tag alleine in meiner Wohnung zu sitzen ohne reale soziale Kontakte. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass jeder Arbeitnehmer dasjenige Model wählen darf, dass ihm/ihr am meisten entspricht.
    • Thomas G. 29.07.2020 09:31
      Highlight Highlight Als Introvertierter ist es für mich super toll im Home Office. Für Extrovertierte die erst denken können wenn es laut ist wirds natürlich schwierig. Vielleicht mit TeamSpeak?
    • Rainbow Pony 29.07.2020 10:23
      Highlight Highlight Meistens geht es ja nicht um entweder oder. Es geht m.E. v.a. darum, wie auch du korrekt schreibst, dass jeder sein Modell findet und - im entgegenkommen zum Arbeitgeber und dem Team - individuell flexibel anwenden kann. Wir handhaben das eigentlich entsprechend im Büro und klappt sehr gut. Es gibt, wie immer, Dinge die klappen im Verbund vor Ort besser als remote und Dinge, die funktionieren remote sehr gut. Man muss die Sache und einzelne Tasks individuell gestalten können.
    • Matti_St 29.07.2020 11:35
      Highlight Highlight Guter Kommtar. Ich bevorzuge HO schon vor Corona. Ich werde im Büro viel mehr abgelenkt und habe keine Mühe Zuhause meine Arbeit zu erledigen.
  • Ricardo Tubbs 29.07.2020 08:44
    Highlight Highlight HO wird sich in CH NIEEEEEE durchsetzen. zu sehr sind hier die chefs auf "wer nicht im büro ist, arbeitet nicht" bedacht. ausserdem sehen sie nach oben einfach schlecht aus, wenn ihre leute nicht da sind...ob man stundenlang im öv hockt oder nicht, ist denen doch egal.
  • Mike Milligan 29.07.2020 08:36
    Highlight Highlight In der Verwaltung kommt es im Kanton Bern drauf an, in welcher Direktion du arbeitest. Manche beorderten ihre MA's zurück, während andere dem Mitarbeiter die Entscheidung überlassen. Leider arbeite ich bei Ersterem!
  • Meinung 29.07.2020 08:31
    Highlight Highlight Homeoffice kann nur funktionieren wenn die Arbeitgeber den Arbeitnehmenden im Grundsatz VERTRAUEN.
    Solange es Führungskräfte gibt, die Ihrem Personal unterstellen, zu Waschen, Bügeln oder zu Putzen wenn Sie im Homeoffice sind....ach und da sind ja noch die Kinder.....
    • Yupidu 29.07.2020 10:45
      Highlight Highlight Klar, jetzt sind alle AG böse und alle AN verantwortungsbewusst hahaha.... leider sind viele Aufgaben im HO nur bedingt oder gat nicht durchführbar, nicht alle Firmen arbeiten im Bürogummibereich mit Laptops, insbesondere die KMUs haben nicht x-beliebige PMs um das Ganze zu planen/organisieren.
  • HugoBalls 29.07.2020 08:29
    Highlight Highlight Nicht nur Google. Kenne viele, inkl. mir, die ebenfalls noch Home Office haben. To be fair - Wir konnten bereits vor Corona arbeiten wo wir wollten.
  • maljian 29.07.2020 08:05
    Highlight Highlight Bei uns ist weiterhin Homeoffice empfohlen. Man darf aber auch ins Büro. Sollten es vermehrt zu viele Mitarbeiter am Tag im Büro haben, werden den Mitarbeitern Tage zugewiesen, wann sie ins Büro dürfen.

    Es wird bereits jetzt kommuniziert, das wir später weiterhin im Homeoffice arbeiten dürfen. Vor Corona waren es vereinzelt Mitarbeiter, die das wahrgenommen hatten. Es wird davon ausgegangen das es später bedeutend mehr sein werden.
    • Klirrfactor 29.07.2020 08:32
      Highlight Highlight Bei uns dasselbe. Wer ins Büro will, soll das melden, damit nicht zu viele vor Ort sind. Bei einigen Arbwiten ist die physische Präsenz nun Mal wichtiger.
    • lanipunk 29.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Bei uns auch, insgesamt sind 45 von 100 Arbeitsplätzen freigegeben. An einem "vollen" Tag sind ca. 25 Personen anwesend. Das macht auch die Arbeit im Büro sehr angenehm, da es nicht laut ist. Ca. 60% der Leute ist mittlerweile an einem Tag pro Woche im Büro.
  • Lotta_80 29.07.2020 07:57
    Highlight Highlight Es dauert immer einen moment, so wirds auch hier sein...längerfristig werden firmen, die HO nicht salonfähig machen, MA verlieren...früher wars auch bei anderen themen so. Früher oder später werden alle firmen mitziehen müssen. Die schweiz ist halt durch die babyboomer-führungskräfte immernoch konservativ...das wird sich bald von selber regeln
    • mon tuno 29.07.2020 13:11
      Highlight Highlight @Lotta_80
      Ausgerechnet die Babyboomer seien konservativ. Lustig. Es ist eher individuell denke ich.

      Btw. Ich bin keiner
    • dan2016 29.07.2020 13:35
      Highlight Highlight manchmal bin ich froh, dass es noch Babyboomer gibt. Es scheint mir doch einige zu geben, die allzu blauäugig sind. Ja, die Arbeitgeber nehmen Homeoffice zunehmend als Chance war. Und ja, sie sparen Bürokosten. Und nein, die Bürokosten sind nicht die grössten Kostenblöcke in den Büros. Und ich freue mich darauf, wie die Entschädigung furs Homeoffice dann festgelegt wird. In LeLocle gibt es grosse Räume für wenig Geld.... und in Kastilien noch viel grössere:)
  • Ökonometriker 29.07.2020 07:53
    Highlight Highlight Muss es denn immer so schwarz oder weiss sein? Warum nicht rollierend ein, zwei Tage home office pro Woche sodass man Platz im Büro hat, aber auch z.B. ein Tag pro Woch an dem das ganze Team im Büro ist und man sich persönlich austauschen kann?
  • Blitzesammler 29.07.2020 07:42
    Highlight Highlight Alle wollen mit dem ,,Onlinemarkt,, Geld verdienen, doch die wehnigsten dürfen Online Arbeiten. Eigebtlich schade!
  • bokl 29.07.2020 07:41
    Highlight Highlight 6. Kosten für AP zu Hause
    Setzt sich HomeOffice durch, wird es bald Firmen geben, welche HO zur Pflicht machen. Wer übernimmt die Kosten für die Infrastruktur zu Hause

    7. Steuerabzüge in CH
    Bei grossflächigem, dauerndem HO werden bald die Abzüge bei den Steuern zu Thema. Wer regelmässig zu Hause arbeitet, muss mit Kürzungen bei Fahrkosten / Essenentschädigung rechnen

    8. Steuerpflicht für Grenzgänger
    Grenzgänger welche im HO arbeiten, droht Besteuerung am Wohnort.
    • HugoBalls 29.07.2020 08:32
      Highlight Highlight "droht Besteuerung am Wohnort" Ehm ja, normal halt
    • LoB 29.07.2020 08:35
      Highlight Highlight 6.
      Ich meine, wenn dies vom AG zur Pflicht wird, muss dieser zumindest einen Teil finanziell beitragen.
      Wir erhalten den Notebook vom AG als Arbeitsgerät. Bildschirm, Maus und Tastatur konnte ich mir also auch noch leisten und die Kosten davon habe ich mit wenigen wegfallendem Arbeitsweg bereits wieder reingeholt. Man spart also an anderer Stelle.

      7.
      Ja, wenn man auch keine Fahrkosten hat, kann man auch keine Abzüge machen, macht Sinn, oder? Dafür kann für Homeoffice etwas abgesetzt werden.

      Wenn man ein Haar in der Suppe finden will, dann findet man es auch. Oder man sucht halt Lösungen.
    • Ludwig XVI 29.07.2020 08:37
      Highlight Highlight zu 6.: Weder für AG noch für AN verpflichtend. Hat aber direkten Einfluss auf die 7. Prinzipiell kann aber vom AG die Infrastruktur für das HO eingefordert werden.

      7. Wenn du die Infrastruktur selber bezahlst (Miete Raum, Bildschirme, Internetabo etc.) kannst du dies zu 75% als Berufsauslagen auf den Steuern abziehen. Zahlt's der AG dann nicht. Ist wie bei den Fahrkosten.
      Abzogen wird was man braucht. Ist ja nur logisch, dass im HO die Fahrkosten sinken, dafür die Berufsauslagen steigen.

      8. Ist heute schon so. Grenzgänger werden am Wohnort (örtliche %) + Schweiz besteuert (4.5% pauschal).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sinthobob 29.07.2020 07:41
    Highlight Highlight Cool, dann ist mein Arbeitgeber in diesem Bereich sogar fortschrittlicher als Google. Wir haben freie Wahl wo wir arbeiten (ohne Enddatum). Hoffe das wird mehr und mehr zum üblichen Standard.
  • Mãozinha 29.07.2020 07:38
    Highlight Highlight Na gut, MMB befürchtet wohl zurecht das sich spätestens beim vortragen ihrer Seven Sthinking Steps die Mitarbeiter ausklinken und auf stumm schalten werden.
    So könnte sie natürlich ihre Weisheiten und Geschäftsphilosophien nie an den Mann bringen.
    Benutzer Bild
  • Rethinking 29.07.2020 07:37
    Highlight Highlight Anbei meine positiven Punkte:

    1. Weniger Pendler = Weniger Verkehr = Weniger Umweltverschmutzung, weniger Ressourcenverbrauch, weniger Lärm

    2. Weniger Bürofläche = Weniger Überbauung = Mehr Renaturisierung

    3. Die Kinder kann ich in die KiTa bringen wo ich arbeite spielt keine Rolle...

    4. Der Austausch kann wie erwähnt über die technischen Möglichkeiten stattfinden. Der soziale Austausch findet künftig stärker mit dem Nachbarn statt...

    5. Die kreativsten Ideen habe ich unter der Dusche, auf dem Velo oder im Wald. Da sind keine Arbeitskollegen dabei...
    • mon tuno 29.07.2020 16:43
      Highlight Highlight Sehs genauso. Übrigens, unter der Dusche, ich auch. Oder wenn ich den Köter lüften geh.
  • Bee89 29.07.2020 07:23
    Highlight Highlight Ich bin einfach nur froh, dass in vielen Firmen (da wo ich arbeite eingeschlossen) zumindest mal die Option Homeoffice offener diskutiert wird. Vorher hiess es einfach konsequent nein.
    Wir arbeiten momentan im Wochenrhythmus Home Office/Büro (max 50% in den Büros). Die reine Zeit im HO wird dann doch irgendwann sehr einsam auch wenn ich ziemlich produktiv bin. Also ein guter, flexibler Mix aus Büro und Home Office ist aus meiner Sicht definitiv sinnvoll.
    • Thomas G. 29.07.2020 09:29
      Highlight Highlight Gesunder mix ja. Aber das kann sich nicht an der Zeit orientieren. Man muss es nach Bedarf machen. Wer eng zusammenarbeiten muss, vor allem um kreativ schnellen Ideenaustausch zu haben, soll ins Büro bzw. in den Coworking Space. Alles andere geht Remote und ist produkiver und effizienter für alle.
      Das grösste Problem sehe ich in der mangelnden Bewegung wenn man zu Hause arbeitet.
    • Freedoom Fighter 29.07.2020 11:29
      Highlight Highlight Stimmt. Aber wir reden wir von einer kleinen Anzahl der gesamten Arbeitnehmerschaft in der Schweiz.
    • Bee89 29.07.2020 15:39
      Highlight Highlight @Thomas G: natürlich, es muss dem Bedarf und der Arbeit angepasst sein. Deshalb redet man da ja auch von flexibler Arbeitszeit :)
  • Nate Smith 29.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Homeoffice und Kinderbetreuung gleichzeitig ist schon heikel. Klar wenn die Kinder schon älter sind kann das gehen, aber im allgemeinen ist es schon so dass man entweder arbeitet oder Kinder betreut. Ich habe es bei einigen Kollegen gemerkt, dass sie schon sehr abgelenkt waren und auch ihr Pensum reduzieren mussten. Also so wie während der Schulschliessung geht es sicher nicht und säht Misstrauen der Chefs.
    • CalibriLight 29.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Homeoffice heisst nicht, dass man gleichzeitig Kinder betreuen kann.
    • nass 29.07.2020 09:51
      Highlight Highlight Man kann die Kinder ja auch ganz normal weiter in der KiTa betreuen lassen wie wenn man im Büro wäre. Wo ist das Problem?
    • Piwi 29.07.2020 13:11
      Highlight Highlight Kinder unter 10 Jahren brauchen aktive Betreuung, das macht man während der Arbeit nicht so nebenbei. Mit einem reduzierten Pensum und flexibler Handhabung der Arbeitszeiten kann man diese auf die KiGa-, Schul- oder Mittagsschläfchenzeit legen, dann liegen ein paar Stunden produktiver Arbeit durchaus drin, sogar ohne Fremdbetreeung.
      Mit Kindern über 10 liegt mehr drin. Man kann die Arbeit kurz unterbrechen wenn sie was brauchen, ansonsten sind sie schon sehr selbständig und akzeptieren gut, dass Papi/Mami jetzt grad am Arbeiten sind. Dieses Modell haben wir seit Anbeginn der Menschheit.
  • Boixos 29.07.2020 07:21
    Highlight Highlight Bei uns spuckten sie während dem Lockdown grosse Töne, dass man die Chancen von Homeoffice absolut sehe und diesen Weg weitergehen würde.

    Nun sieht auch alles anders aus. Maximal ein Tag pro Woche, einfach nur lächerlich und nach wie vor ist das Vertrauen der Arbeitgeber in die Arbeitnehmer nicht vorhanden. Zumindest da wo ich arbeite - sehr schade. Ist für mich künftig ein wichtiges Kriterium für welche Firma ich arbeiten werde.
    • Thomas G. 30.07.2020 08:18
      Highlight Highlight Dito!
  • demian 29.07.2020 07:06
    Highlight Highlight Homeoffice ist die beste Möglichkeit die Infrastruktur zu entlasten. So können Milliarden für den Ausbau der Strassen und des Schienenverkehrs eingespart werden. Ausserdem hilft es unseren CO2 Ausstoss zu reduzieren.

    Weniger Kreativität durch Homeoffice? Bei EMS und Stadler meint man damit wohl zu wenig Kontrolle über die Mitarbeiter. Bzw. mangelt es schlichtweg an Vertrauen in ihre Angestellten.
    • Devante 29.07.2020 09:47
      Highlight Highlight Also das mit der Kreativität hat schon was - die design-thinking workshops mit online tools wie mural&teams etc. sind nicht zu vergleichen wie eine gute alte kreativitäts-session am white board mit kollegen im raum.

      Ein guter mix zw. Home Office und Arbeiten im Büro wäre das beste. Ins Büro kommen wenn nötig, ansonsten gerne von zu Hause
    • Schlingel 29.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Liegt auch an den Jobs. Ein Programmierer (Google) kann mit sehr wenigen Mitteln seinen Job verrichten. Das geht gut von zuhause aus. Ein Handwerker (Stadler) hingegen braucht Maschinen, Hilfsmittel und irgend ein physisches Produkt (Zug) bei dessen Bau er hilft.
    • Thomas G. 30.07.2020 08:23
      Highlight Highlight Die Design Thinking WS sind überbewertet. Meistens sind es 1-2 Personen die die ganze Denkarbeit machen. Der Rest ist nur dabei um sich "abgeholt" zu fühlen. Viel besser ist es sowieso wenn alle mit konkreten Ideen mal hinsitzen und niedetschreiben was sie denken. Amazon macht es nur so, siehe Erfolg! Dieses Präsenz WS Gebastle ist eine teure ineffiziente "Kultur" die abgeschafft gehört.
  • Pollo Loco 29.07.2020 07:01
    Highlight Highlight Sehr schade, nun sollte man ja seit Corona seine Learnimgs daraus ziehen, welche Vorteile homeoffice hat und welche Entlastung es im Verkehr geben würde... Nunja jetzt stehen wir wieder am selben Ort. Enttäuscht bin ich von der SBB, welche nur ihre eigene Vorteile zu Lasten von vielen Menschen durchsetzten möchte.
    • Spellbinder 29.07.2020 07:40
      Highlight Highlight Also, ich bin ja immer mal wieder für ein faires SBB bashing zu haben.
      Aber wie steht das jetzt im Zusammenhang mit den im Artikel genannten maximal 50 %?

      So dürfen bei den SBB maximal 50 Prozent der Büroangestellten zurück an ihren Arbeitsplatz
    • bebby 29.07.2020 08:49
      Highlight Highlight Die SBB hat definitiv ein Problem mit den hohen Fixkosten. Falls die Passagierzahlen effektiv tiefer werden, dann werden sie die Kosten senken und die Preise erhöhen müssen. Z. B. das von der SBB unbeliebte GA könnte weiter unter Druck kommen und macht beim Teilzeitpendeln auch nicht mehr viel Sinn.

Unvergessen

Das muss wohl der dümmste Penalty der Fussball-Geschichte sein

29. Juli 2010: Der Halbfinal der U20-Frauen-WM zwischen Südkorea und Deutschland ist in der 67. Minute beim Stand von 1:4 aus Sicht Südkoreas längst entschieden. Doch dann sorgt eine Aktion von Jeong Yeonga für Aufsehen.

Nein, wir lachen nicht über Frauenfussball. Das Niveau an der Weltspitze gleicht sich immer mehr an. Karnevalteams wie beispielsweise bei den Männern Brasilien (wir erinnern uns noch immer ungläubig an das 1:7 gegen Deutschland an der WM 2014) schaffen es an einer Frauen-WM nicht mehr in die Halbfinals.

2010 bei der U20-WM in Deutschland ist dies noch etwas anders. Südkorea will dabei im Halbfinal den Gastgeber fordern. Doch dieser macht kurzen Prozess. Nach Toren von Svenja Huth, Alexandra Popp …

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