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EZB erhöht umstrittenen Strafzins auf Bankeneinlagen

EZB erhöht umstrittenen Strafzins auf Bankeneinlagen

12.09.2019, 13:5112.09.2019, 13:55
ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DIE EZB DEN LEITZINS AUF NULL PROZENT HAELT, AM DONNERSTAG, 27. APRIL 2017 - epa04344153 This over-sized barbed wire is part of an installation in front of the European Ce ...
Bild: EPA

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Strafzinsen für Banken angehoben und nimmt ihre umstrittenen Anleihenkäufe wieder auf. Der sogenannte Einlagensatz sei auf minus 0,5 Prozent von minus 0,4 Prozent gesenkt worden.

Dies teilten die Euro-Wächter am Donnerstag in Frankfurt mit. Ein Minuszeichen beim Einlagenzins bedeutet, dass die Institute Strafzinsen zahlen müssen, wenn sie bei der Notenbank überschüssige Gelder parken. Der Satz ist bereits seit 2014 negativ.

Die EZB kündigte zudem an, die im Dezember 2018 beendeten Anleihenkäufe erneut aufzunehmen. Sie will ab dem 1. November monatlich Papiere für 20 Milliarden Euro erwerben.

Den Schlüsselzins zur Versorgung der Institute mit Geld beliess die EZB dagegen bei 0,0 Prozent. Bereits seit März 2016 liegt er auf diesem Rekordtief. (awp/sda/reu)

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