Wirtschaft
International

Bitcoin fällt kurz unter 60'000 Dollar – Kryptowährungen unter Druck

Kryptowährungen unter Druck: Bitcoin fällt kurz unter 60'000 Dollar

24.06.2024, 21:28
Mehr «Wirtschaft»

An den Finanzmärkten stehen Kryptowährungen weiter unter Druck. Am Montag sackte der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalanlage Bitcoin auf der Plattform Bitstamp zwischenzeitlich bis auf knapp 59'700 US-Dollar ab. Das war der tiefste Stand seit Anfang Mai.

Zuletzt notierte der Bitcoin wieder etwas über der psychologisch wichtigen Marke von 60'000 Dollar. Im Tagesvergleich beliefen sich die Verluste auf fast 3000 Dollar oder 4,5 Prozent. Die nach Marktwert zweitgrösste Kryptowährung Ether gab ebenfalls weiter nach.

Ein Fachmann verwies auf Gewinnmitnahmen und die nachlassende Nachfrage nach börsengehandelten Spot-ETFs aus den USA. Diese waren erst zu Jahresanfang zugelassen worden und hatten für starken Zulauf auf Digitalanlagen gesorgt. Der Bitcoin-Kurs war im Nachgang auf ein Rekordhoch von fast 74'000 Dollar gestiegen.

Zurzeit ist unklar, wann und in welchem Umfang die US-Zentralbank Federal Reserve ihre Geldpolitik lockern könnte. Diese Unsicherheit belastet vor allem riskante Anlagen, zu denen Kryptowerte wie Bitcoin oder Ether gezählt werden.

Am Markt wurde zudem auf die Befürchtung eines rapide steigenden Angebots an Bitcoin verwiesen. So kündigte der Insolvenzverwalter der vor etwa einem Jahrzehnt gescheiterten Handelsbörse Mt. Gox an, dass ab Juli Rückzahlungen von Bitcoin und Bitcoin Cash erfolgen sollen. Dabei handelt es sich um Bestände, die nach der spektakulären Pleite wieder aufgetaucht sind. (hkl/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
26 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26
    Zölle für fast alle, aber nicht für Russland – so erklärt das die US-Regierung

    Die von US-Präsident Donald Trump verkündeten Strafzölle treffen eine Liste von 185 Handelspartnern – Russland fehlt darauf, im Gegensatz etwa zur Ukraine. Zur Erklärung führte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt der US-Nachrichtenseite «Axios» gegenüber an, dass Russland nicht berücksichtigt wurde, weil US-Sanktionen bereits «jeden bedeutenden Handel ausschliessen».

    Zur Story