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FIFA unter Druck der Sponsoren: Coca-Cola, McDonald's und Visa wollen über Konsequenzen reden

Auch die Sponsoren erhöhen ihren Druck auf die FIFA.
Auch die Sponsoren erhöhen ihren Druck auf die FIFA.Bild: EPA/KEYSTONE

FIFA unter Druck der Sponsoren: Coca-Cola, McDonald's und Visa wollen über Konsequenzen reden

24.07.2015, 17:1824.07.2015, 17:18

Nach massivem Druck der Hauptsponsoren will der Weltfussballverband FIFA mit seinen Geldgebern über Konsequenzen aus dem Korruptionsskandal sprechen. Fifa-Generalsekretär Jerome Valcke kündigte dazu am Freitag ein Treffen mit Vertretern von Coca-Cola, McDonald's und Visa im August an.

Valcke bestätigte, dass die Unternehmen schriftlich Informationen über die versprochenen Reformen verlangt hätten. «Vor zwei oder drei Tagen haben wir einen Brief von ihnen bekommen, in dem ein Treffen vorgeschlagen wurde. Also wird es kommenden Monat ein Treffen geben», sagte er in St. Petersburg.

Konsequenzen verlangt

Mehrere Hauptsponsoren hatten nach Bekanntwerden des Korruptionsskandals einschneidende Konsequenzen verlangt, beispielsweise die Einrichtung einer unabhängigen Reform-Kommission.

Die Schweizer Behörden hatten auf Ersuchen der US-Justiz Ende Mai sieben FIFA-Funktionäre wegen des Verdachts auf Annahme von Bestechungsgeldern in Höhe von mehr als 100 Millionen Dollar in Auslieferungshaft genommen.

FIFA-Präsident Joseph Blatter hatte sich trotz massiver Kritik einiger FIFA-Mitglieder aber zunächst noch wiederwählen lassen, später indes seinen Rückzug angekündigt. In der vergangenen Woche wurde ein erster Funktionär an die USA überstellt. Inzwischen ermitteln Behörden weltweit rund um die Vergabe von Fussballweltmeisterschaften. (sda/reu)

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