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EU-Automarkt bricht ein – Neuzulassungen sinken um fast ein Viertel



FILE  - In this Wednesday, July 25, 2018 file photo, cars are parked at a Fiat Chrysler car dealer in Milan, Italy. European car sales bottomed out last month as the automotive industry faces the worst crisis in decades.  .Strict lockdown measures to contain the coronavirus shutdown most dealerships across the continent for the full month of April, amid a precipitous drop in consumer spending, causing sales to collapse by an unprecedented 76%, according to the ACEA car manufacturers

Nicht mehr so gefragt: Autos. Bild: AP

Der Automarkt in der Europäischen Union ist zu Jahresbeginn wegen der Corona-Massnahmen eingebrochen. Im Januar wurden in der EU mit 726'491 Autos 24 Prozent Pkw weniger neu zugelassen als im Vorjahresmonat, wie der europäische Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte.

In Deutschland hatte das Kraftfahrtbundesamt schon mitgeteilt, dass in der Bundesrepublik fast ein Drittel weniger Pkw neu angemeldet wurden. Zu den Lockdown-Effekten kam hinzu, dass die zeitweilige Mehrwertsteuersenkung Ende 2020 ausgelaufen war, mit der die Bundesregierung die Konjunktur wieder ankurbeln wollte.

In Spanien fiel der Rückgang um gut die Hälfte im Januar noch kräftiger aus. In Italien sanken die Neuzulassungen um 14 Prozent. Frankreich erwies sich mit einem Minus von 5,8 Prozent als recht robust. Frankreich und Schweden (mit einem Plus von 22,5 Prozent) waren den Acea-Angaben zufolge die einzigen EU-Länder, die einen prozentual zweistelligen Rückgang vermeiden konnten.

Die deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW fuhren allesamt zweistellige Rückgänge ein, am schwersten davon traf es Volkswagen. Opel aus dem französisch-italienischen Stellantis-Konzern (Peugeot, Fiat) kam auf ein Minus von 32,4 Prozent. (aeg/sda/awp/dpa)

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