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Kriege und Trumps Zollpolitik: Goldpreis steigt und steigt

Kriege und Trumps Zollpolitik: Goldpreis steigt und steigt

01.04.2025, 09:0901.04.2025, 09:09

Die Rally beim Goldpreis geht ungebremst weiter. Zu gross ist die Unsicherheit durch die Zollpolitik von US-Präsident Trump.

Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg im frühen Handel an der Börse in London um knapp 0,8 Prozent bis auf fast 3148 US-Dollar (rund 2776 Franken). Am Montag war der Goldpreis erstmals über die Marke von 3100 Dollar geklettert.

Gold hat sich damit in diesem Jahr um ein Fünftel verteuert, nachdem der Preis für das Edelmetall in den drei Jahren davor bereits um fast die Hälfte gestiegen war. Neben der Unsicherheit infolge von Kriegen und Konflikten ist einer der Kurstreiber auch die US-Zollpolitik.

President Donald Trump speaks to reporters before signing an executive order in the Oval Office of the White House in Washington, Monday, March 31, 2025. (Pool via AP)
Trump
Nebst Kriegen tragen auch Trumps Zölle zum steigenden Goldpreis bei.Bild: keystone

Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump gedroht, dass von den geplanten Zöllen der Vereinigten Staaten kein Land verschont bleibe. Neben der US-Zollpolitik wird die Rekordjagd beim Gold auch mit geopolitischen Risiken erklärt.

Demnach hätten die jüngsten Bemühungen um eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg wenig Fortschritte gezeigt. Ausserdem spitzte sich die Lage im Nahen Osten wieder zu, nachdem das israelische Militär seine Bodenangriffe im Gazastreifen ausgeweitet hat. (sda/awp/dpa)

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3480 Franken pro Feinunze: Gold erreicht erneut Allzeithoch
Der Goldpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht. Die Feinunze wurde am Montag im Frühhandel mit 4383,78 Dollar (umgerechnet rund 3480 Franken) bewertet und übertraf somit den bisherigen Rekordwert von 4381,52 Dollar aus dem Oktober.
Hintergrund sind eine Reihe wirtschaftlicher Kennzahlen aus den USA, die in der vergangenen Woche veröffentlicht worden waren. So lag die Zahl der im Land neu geschaffenen Arbeitsplätze unter den Erwartungen und die Inflationsrate sank. Beides deutete darauf hin, dass die US-Zentralbank ihre Leitzinsen weiter senken dürfte.
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