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WASHINGTON, DC - OCTOBER 08:  Volkswagen Group of America President and CEO Michael Horn testifies before the House Energy and Commerce Committee's Oversight and Investigations Subcommittee in the Rayburn House Office Building on Capitol Hill October 8, 2015 in Washington, DC. Horn was questioned by members of Congress about the origins and details behind Volkswagen's emissions scandal, which the company said involved the rigging of engines in 11 million diesel cars around the world to beat emissions tests.  (Photo by Chip Somodevilla/Getty Images)

Chef von VW USA: Michael Horn.
Bild: Getty Images North America

VW muss wohl Dieselfahrzeuge aus den USA zurückkaufen



Der VW-Konzern muss sich einem Medienbericht zufolge darauf einstellen, einen Teil der von dem Abgasskandal betroffenen Dieselfahrzeuge in den USA zurückzukaufen. Dies sagte die Chefin der kalifornischen Umweltbehörde, Mary Nichols, dem «Handelsblatt».

Former California Gov. Arnold Schwarzenegger, center, talks with actor Ed Begley, Jr, and Mary Nichols, chairman of the California Air Resources board, before his remarks at a symposium on California's landmark 2006 global warming law in Sacramento, Calif., Monday, Sept. 8, 2014.  Making a rare political appearance, Schwarzenegger spoke at the Global Climate Negotiations: Lessons From California conference,  put on by the USC Schwarzenegger Institute, then will unveil his official governor's portrait at the Capitol.(AP Photo/Rich Pedroncelli)

Mary Nichols (ganz rechts) neben Arnold Schwarzenegger. 
Bild: Rich Pedroncelli/AP/KEYSTONE

Das Nachrüsten älterer Fahrzeuge funktioniere oft nicht so gut wie geplant, sagte Nichols, «Deshalb denke ich, es ist ziemlich wahrscheinlich, dass VW wenigsten einen Teil der Flotte von den Besitzern zurückkaufen muss.»

Carb-Chefin fordert Umweltkonzept

Insgesamt seien drei Generationen von Fahrzeugen mit der Schummelsoftware ausgestattet. «Es scheint, als ob die jüngste Generation mit einer neuen Software zurück zu den vorgeschriebenen Emissionsstandards gebracht werden kann», sagte Nichols.

«Ganzseitige Anzeigen in der Zeitung zu schalten und den Kunden 1000 Dollar anzubieten, ist ja nett. Aber das ist noch nicht einmal ansatzweise genug, um das Ausmass des Schadens zu thematisieren.»

Mary Nichols

«Die mittlere Generation dürfte zusätzlich zur Software auch eine Hardware-Komponente erfordern. Und die ältesten Autos, die der ersten Generation, könnten nachgerüstet werden müssen.» Die Carb-Chefin fordert den deutschen Autokonzern zudem auf, ein Umweltkonzept vorzulegen, das die zusätzlichen Emissionen der Fahrzeuge kompensiert.

«Zu wenig Aufmerksamkeit»

«Was uns im Moment Sorgen macht, ist, dass der Umweltaspekt nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die wir uns wünschen würden», kritisiert Nichols. «Ganzseitige Anzeigen in der Zeitung zu schalten und den Kunden 1000 Dollar anzubieten, ist ja nett. Aber das ist noch nicht einmal ansatzweise genug, um das Ausmass des Schadens zu thematisieren.»

VW hatte im September zugegeben, dass in etwa elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Software eingesetzt wurde, die den Ausstoss von Stickoxiden im Testbetrieb als zu niedrig auswies.

Anfang November gestand das Wolfsburger Unternehmen zudem ein, dass bei vermutlich rund 800'000 seiner Autos der tatsächliche Ausstoss des klimaschädlichen Gases CO2 höher ist als angegeben.

VW: Bilder aus der guten, alten Zeit (als Abgase noch Abgase waren)

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VW: Bilder aus der guten alten Zeit (als Abgase noch Abgase waren)
quelle: united archives / nolte
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(sda/afp)

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