Wirtschaft
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bild: unsplash

Interview

«Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in der Schweiz noch mehr Wohlstand haben werden»

Neoliberalismus in der Krise, der Techno-Hype vorbei, die Klimaerwärmung nicht mehr zu leugnen: Haben wir das Beste bereits hinter uns? David Bosshart, der Leiter des Gottlieb Duttweiler Instituts, nimmt Stellung zur Digitalisierung und dem Silicon Valley und erklärt, weshalb Stagnation bereits ein Erfolg ist.



In seinem jüngsten Buch «Klare, Lichte Zukunft» schreibt der britische Intellektuelle Paul Mason: «Vor 2008 versprach der Neoliberalismus: Das Leben wird in alle Ewigkeit so sein wie heute, nur besser. Seit 2008 lautet das Versprechen: Das Leben wird immer so sein, nur schlimmer.» Mit scheint dies eine treffende Beschreibung des aktuellen Zeitgeistes zu sein. Wie sehen Sie das?
Betrachten wir die Entwicklung des Westens seit dem Zweiten Weltkrieg, dann sieht es wie folgt aus: Zuerst kamen die «goldenen 30er Jahre», in denen sich der Kapitalismus erfolgreich gegen den Kommunismus positionierte. In den Achtzigerjahren kam der Finanzkapitalismus, der später Neoliberalismus genannt wurde. Nach der Finanzkrise haben die USA sich gegenüber Europa durchgesetzt.

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David Bosshart, 61, ist Trendforscher und Geschäftsführer des GDI Gottlieb Duttweiler Institute for Economic and Social Studies. Der promovierte Philosoph ist Autor zahlreicher internationaler Publikationen und weltweit tätiger Referent. bild: www.gdi.ch

Wie würden Sie die aktuelle Phase bezeichnen?
Als digitalen oder Techno-Kapitalismus. Heute steht die Welt im Zeichen des Wettbewerbs zwischen den USA und China. Wir sind immer mehr davon abhängig, wie sich die beiden Giganten technisch aufrüsten.

Wer hat dabei die Nase vorn?
Das ist derzeit die grosse Frage. Ist es der angelsächsische Neoliberalismus oder der chinesische Staatskapitalismus?

Wie lautet Ihre Antwort?
Wir schreiben den Westen zu schnell ab. Doch wir können auch nicht leugnen, dass China mittel- und langfristig Vorteile hat: mehr naturwissenschaftlich ausgebildeter Nachwuchs und schnellere Entscheide, beispielsweise.

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bild: unsplash

Geraten kleine Länder wie die Schweiz in diesem Titanenkampf unter die Räder?
Überhaupt nicht. Die Schweiz, aber auch Finnland und Österreich, haben derzeit gute Karten.

Die Krise des Neoliberalismus ist derzeit ein permanentes Thema, sei es im Feuilleton oder in Leitartikeln der führenden Zeitungen und Zeitschriften. Die Vorstellung, dass wir uns am Ende eines Zyklus befinden, ist links und rechts weit verbreitet. Sollte es uns nicht gelingen, die Decke zu einem neuen Zyklus zu durchstossen, dann drohe uns ein Rückfall in die Barbarei, warnt etwa der Historiker Ian Morris. Zu Recht?
Der grosse Bruch findet heute vor allem bei der Bevölkerungsentwicklung statt. Eine schrumpfende Bevölkerung stellt uns vor die Frage: Wo wollen wir und wo müssen wir noch wachsen?

Für einen erfolgreichen Bruch mit der Vergangenheit braucht es eine Vision der Zukunft. Eine solche Vision ist nicht erkennbar.
Das hängt mit unserem Wohlstand zusammen. Wir leben in optimierten Systemen. Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass wir in der Schweiz noch mehr Wohlstand haben werden. Daher ist die Frage: «Wo wollen wir überhaupt noch wachsen?» so wichtig geworden. Realistisch gesehen ist heute eine Stagnation bereits ein Erfolg. In einer Welt, in der jeder machen kann, was er will, muss man eine gewisse Visionslosigkeit akzeptieren. Aber ist das schlimm?

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Die bemalten Fassaden des besetzten Wohlgroth-Areals in Zürich, das nach drei Jährigem Bestand von der Polizei mit Wasserwerfern und Helikopter-Unterstützung gewaltsam geräumt wurde. Damit ging die bisher grösste Hausbesetzung der in der Schweiz zu Ende, 1993. Bild: KEYSTONE

Heute schimpfen wir darüber, dass eine Stadt wie Zürich zu sauber, zu effizient, zu wohlhabend ist. Das sei kalt und gefühllos, wird moniert. Ist das nicht jammern auf einem absurd hohen Niveau?
Das ist ein Phänomen der digitalen Welt. Alles ist jederzeit sofort auf Knopfdruck und gratis erhältlich. Das hat dazu geführt, dass die Erwartungen schneller gewachsen sind als die Möglichkeiten, sie zu befriedigen. Das wiederum ist ein Grund dafür, dass viele Menschen unzufrieden sind, nicht, weil sie zu wenig haben, sondern weil sie im ewigen Vergleich in den sozialen Medien schlecht abschneiden.

Das Image des Silicon Valley hat sich verändert. Über Nacht Milliardär werden und dabei die Welt zu verbessern, das war einmal. Heute wird es zunehmend als dekadentes Ghetto für wohlstandsverwahrloste Techno-Freaks gesehen. Zu Recht?
Ich sehe es differenzierter. Silicon Valley bedeutet für mich nach wie vor: viel Energie, der Wille, die Welt zu verändern und auch scheinbar verrückte Projekte umzusetzen. Was hingegen passierte, ist der unheimlich schnelle Aufstieg von Google, Amazon, Apple & Co. Ein Mark Zuckerberg hätte sich nie vorstellen können, wie schnell er mit einem mehr oder weniger zufälligen Ereignis plötzlich die Welt beherrschen kann.

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Das Googleplex in Mountain View, Kalifornien. bild: shutterstock/bearbeitung watson

Heute jedoch hält sich die Innovation in Grenzen.
Es geht sicher auch darum, Marketing und Gewinne zu optimieren. Das Silicon Valley ist heute kein chaotischer Haufen mehr. Man kennt die wichtigsten Geldgeber, man weiss, wo man seine Patente anmelden muss, etc. Mit anderen Worten: Silicon Valley ist ein Club geworden. Aber das ist normal.

Doch die Visionen werden zunehmend belächelt, Ray Kurzweils Wunsch nach Unsterblichkeit, Elon Musks Vision, auf den Mars zu fliegen – wer nimmt das noch wirklich ernst?
Kurzweil ist sicher ein extremes Beispiel. Aber der Geist ist nach wie vor vorhanden. Es hat zweifellos eine Übersättigung gegeben. Viele Menschen mögen den Begriff «digital» nicht mehr hören. Das hängt auch damit zusammen, dass wir viel zu wenig Fachkräfte haben, die in der Lage wären, unsere hoch gesteckten Erwartungen zu erfüllen. Diesbezüglich sind wir in Europa derzeit im Tal der Tränen. Ich weiss jedoch nicht, ob dies auch für die Chinesen zutrifft. Generell glaube ich nicht, dass der Hype vorbei ist. Wer es schafft, seine technische Innovationen auch marktgerecht umzusetzen, dem gehört nach wie vor die Welt.

Vor zwei, drei Jahren glaubte man daran, dass das nächste Auto einen Elektromotor hat und selbst fährt. Heute gibt man sich mit einem Hybrid zufrieden, der die toten Winkel anzeigt. Die Erwartungen an die künstliche Intelligenz sind doch massiv gesunken, oder nicht?
Das hat auch damit zu tun, dass wir die nötigen Infrastrukturen nicht haben. Wir brauchen beispielsweise flächendeckend 4G und 5G. In der Schweiz fehlt zudem die Akzeptanz. Ohne eine hundertprozentige Garantie, dass nichts passieren kann, werden wir auch keine selbstfahrende Autos haben.

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Peking, China. bild: unsplash

Ein Unfall mit einem Kleinkind – und alles ist wieder in Frage gestellt.
Genau. Zudem ist es in der kleinräumigen Schweiz sehr viel aufwändiger, die nötige Infrastruktur zu schaffen. Unsere Autobahnen haben alle paar Kilometer eine Ausfahrt, in China alle paar dutzend Kilometer. Dazu kommt noch, dass diese Infrastrukturen brutal viel Energie benötigen.

Die Digitalisierung hat die Monopolisierung der Wirtschaft beschleunigt.
Ja, aber gerade in den USA hat eine Gegenbewegung eingesetzt. Im Detailhandel etwa schliessen sich die Kleinen zusammen gegen Amazon, das Lobbying der Etablierten nimmt zu. Wir müssen alles unternehmen, dass diesen Koloss zerschlagen wird, lautet die Devise.

Eine berechtigte Forderung? Soll man Kolosse wie Amazon, Apple, Google, Facebook, Microsoft und Netflix zerschlagen wie einst Standard Oil von John Rockefeller?
Darüber kann man sich streiten. Wünschenswert ist ein Internet, das es den Menschen erlaubt, souverän über ihre Daten zu verfügen. Mich erstaunt und erschreckt immer wieder, wie schnell die Menschen online bereit sind, für ein Quäntchen mehr Bequemlichkeit den Zugang zu ihren Daten zu gewähren. Dabei wissen wir alle: Wir verschenken unsere Zeit und unsere Daten. Das hat inzwischen gigantische Ausmasse erreicht. Der Facebook-Konzern beispielsweise hat mit seinen vier wichtigsten Apps 985 Millionen Stunden «watchtime». 985 Millionen Stunden täglich, wohlgemerkt. Die wissen daher alles über uns.

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bild: unsplash/bearbeitung watson

Etwas ketzerisch gefragt: Machen wir nicht zu viel Lärm um unsere Privatsphäre? Die Chinesen scheint es nicht gross zu kümmern, dass ihre Daten bekannt sind und registriert werden.
Auch bei uns ist die Privatsphäre historisch gesehen ein relativ junges Phänomen. Mein Grossvater hat noch in einem kleinen Dorf gelebt. Da hat es doch keine Privatsphäre gegeben. Jede wusste über jeden alles. Die Kinder waren zusammen mit sechs bis acht Menschen in einem Zimmer. Den kommunistischen Staaten war die Vorstellung von Privatsphäre ebenfalls weitgehend fremd.

Warum also die Aufregung um die Privatsphäre?
Weil sich der Kampf um die Daten verschärfen wird und wir immer mehr über uns wissen werden. In dieser Frage bin ich voll bei Yuval Harari. Er vertritt die These, wonach wir uns Illusionen machen, was unsere Identität betrifft. Wir schätzen unser Verhalten falsch ein. Letztlich ist unser Ich nicht so grossartig, wie wir denken. Es besteht aus relativ wenigen, bescheidenen Komponenten.

Gemäss Harari werden Algorithmen der künstlichen Intelligenz unsere Intelligenz bald übertreffen.
Wie Friedrich Nietzsche schon erkannt hat, haben wir uns ein Selbstbildnis zurecht gelegt, dass uns eine scheinbare Stärke verleiht. In einer global vernetzten Welt ist sie nicht mehr vorhanden.

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bild: unsplash/bearbeitung watson

Ist die Diskrepanz zwischen Wohlstand und Machtlosigkeit der Grund, weshalb Depressionen, Selbstmorde, Drogensucht und Fettleibigkeit auf dem Vormarsch sind?
Dank den digitalen Medien kann sich heute jeder selbst seine eigene Welt basteln. Gleichzeitig haben wir uns noch nie so viel Sorgen um die Menschheit als Ganzes gemacht. Bei Wilhelm Busch hat es noch geheissen: Wer Sorgen hat, der hat auch Likör. Heute haben Sie, wenn Sie Sorgen haben, die drei Bs: Berater, Beamte und Betreuer. Letztlich sind es Experten, die heute unser Leben beherrschen. Ohnmacht und Orientierungslosigkeit sind die Wurzeln der genannten Probleme.

Über all dem thront die Frage der Klimaerwärmung und damit die Angst, dass wir im Begriff sind, unseren Planeten und unsere Lebensgrundlage zu zerstören. Nur so lässt sich ein Phänomen wie Greta Thunberg erklären.
Wir haben an der ETH und anderen Hochschulen absolute Top-Experten zum Thema Klimaerwärmung. Ausser ein paar schönen Konferenzen ist wenig passiert. Da taucht ein Asperger-krankes Mädchen auf – und plötzlich ist sie ein weltweiter Medienstar. Ein verrücktes Phänomen. Die Klimaerwärmung wird in den nächsten zehn Jahren das dominierende Thema sein.

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Fridays for Future in Erlangen, März 2019. bild: unsplash/bearbeitung watson

Was wird uns erwarten?
An exponierten Orten wie etwa Miami oder in Australien wird Technik allein nicht ausreichen, es wird zu Wertberichtigungen kommen. Das wird schmerzhaft sein. Wenn die Finanzbranche zunehmend Druck macht, wird es Veränderungen geben. Das ist wirksamer als Demonstrationen.

Sind wir jedoch mit unserem politischen System in der Lage, wirksame Lösungen durchzusetzen?
Wir müssen sehr genau analysieren, in welchen Bereichen wir weiter wachsen wollen und wo wir bereit sind zu schrumpfen. In demokratisch-freiheitlichen Gesellschaften wird man kein weiteres Wachstum der Bevölkerung mehr hinkriegen. Nur so können wir es uns erlauben, immer länger zu leben. Gleichzeitig müssen wir neue Formen des Wachstums und des Umgangs mit Ressourcen finden.

China hat soeben beschlossen, alle Plastiksäcke zu verbieten. Diese Option hat eine demokratisch-freiheitliche Gesellschaft nicht. Aber kommen wir um solche Entscheide bald nicht mehr herum?
Als Pessimist kann man zu diesem Schluss kommen. Als Optimist glaubt man nach wie vor, dass man mit geschicktem Lobbying demokratisch abgestützte Lösungen erreichen kann. Aber in Europa gemeinsame Lösungen zu erzwingen, ist sehr, sehr schwierig.

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Goldfish Street, Hong Kong, China. bild: unsplash/bearbeitung watson

Damit wir nicht in eine kollektive Depression verfallen: Wie könnte man das Ganze in eine positive Richtung lenken? Welche Trends machen Mut?
Vergleichen wir uns doch einmal mit unseren Eltern und Grosseltern. Wir haben doch viel mehr Chancen und Möglichkeiten, als diese je hatten. Es sind gigantische Diskrepanzen. Zudem brauchen wir Vorbilder, die zeigen, dass es auch anders geht. Wenn etwa die Geschäftsleitung auf ein Elektroauto umsteigt, tun es auch die Mitarbeiter. Dasselbe gilt auch für Recycling, Foodwaste und vieles mehr. Der Mensch kann sich unglaublich gut an veränderte Bedingungen anpassen. Warum soll ich also alles schwarz malen?

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SyWe 27.01.2020 23:57
    Highlight Highlight Wir sind EINE Menschheit und haben nur EINE Erde!!!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropoz%C3%A4n

  • Joe Kilchmann (1) 27.01.2020 20:30
    Highlight Highlight ich finde das eine realistische Einschätzung der Situation heute. Was davon positiv oder negativ ist bleibt jedem selbst überlassen. Wir können uns nicht mit unseren Grosselten vergleichen wie auch nicht mit unseren Enkeln. Jeder lebt in seiner Zeit mit seinen Sorgen und Freuden
  • SyWe 27.01.2020 15:16
    Highlight Highlight GELD REGIERT DIE WELT!!!
  • Aruma 27.01.2020 11:30
    Highlight Highlight Die Klimabewegung wird auf Greta Thunberg reduziert und diese als krank abqualifiziert. Die Sardinen werden in den schweizer Medien ziemlich totgeschwiegen.
    Wer glaubt, er sei wichtig, beschäftigt sich nur mit den Grossen.
  • Liselote Meier 27.01.2020 11:03
    Highlight Highlight Hä goldene 30er Jahren für den Kapitalismus? Die 30er Jahren waren dominiert vom Börsencrash von 1929, Aufstieg des Faschismus und Krieg.

    Sollte da nicht eher 50er stehen?
  • WID 27.01.2020 07:34
    Highlight Highlight Muss die Wirtschaft wachsen, dass es besser wird? Nein, im Gegenteil.
  • Schneider Alex 27.01.2020 05:30
    Highlight Highlight "Das Wachstum wird langfristig von der Produktivitätsentwicklung bestimmt, die über die Arbeitsteilung und neue Ideen einen effizienteren Einsatz von Ressourcen ermöglicht. Vorübergehend kann man auch durch mehr Ressourcenverbrauch wachsen, was aber nicht nachhaltig ist, weil zum Beispiel die Ressource Umwelt übernutzt wird. Ein solches Wachstum ist aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht nicht optimal und deshalb nicht wünschenswert.“ (Prof. Rolf Weder in Finanz und Wirtschaft vom 13.1.2020)
  • Hä?Nö! 27.01.2020 02:31
    Highlight Highlight Europa wird nur noch hässlicher und schmutziger, zumindest in den Städten. Obdachlosigkeit, Verwahrlosung, Abfall, Alkahol, und der omnipresente Geruch von Urin in einer Flachdach Betonwüste.

    Ich sehe nichts was daran Schützenswert wäre.
    • Hansdamp_f 27.01.2020 05:59
      Highlight Highlight So, so. So ist also die Situation in "Europa". Ziemlich viel in einen Topf geworfen für diese pauschale, vereinfachende Aussage.

      Verglichen mit so ziemlich allen Weltgegenden leben Menschen in Kerneuropa in den besten aller Welten. Mit breitem Wohlstand, sauberer Luft, relativ grosser sozialer Sicherheit, Krankenversicherung, mit weitgehenden, demokratischen Rechten etc.
    • Hä?Nö! 27.01.2020 15:29
      Highlight Highlight Europa stagniert und findet es toll.
  • atomschlaf 26.01.2020 18:29
    Highlight Highlight In der Schweiz wird der Wohlstand bestimmt nicht mehr zunehmen - wir leben heute schon von den Reserven und schaffen ja auch alles ab, was die Schweiz reich und wohlhabend machte:

    - Statt Pioniergeist pflegen wir die NIMBY-Kultur
    - Statt einem schlanken Staat schaffen wir Überregulierung in allen möglichen Bereichen
    - Immer mehr Nanny-State statt Eigenverantwortung
    - Unsere zuverlässige Energieversorgung wird mit der ES2050 bald Geschichte sein
    etc.
  • Rainbow Pony 26.01.2020 18:11
    Highlight Highlight Hat überhaupt nichts mit dem Interview zu tun (das m.E. gut geführt war). Wenn ich aber nochmals diese zwei Idioten sehen muss, gibts mir bald was! Die Typen verfolgen nahezu jeden meiner Artikel 🙄!
    Benutzer Bild
    • G. 27.01.2020 00:13
      Highlight Highlight Da! Jetzt tauchen sie schon unterhalb Deines Kommentars auf!!!
    • Rainbow Pony 27.01.2020 07:47
      Highlight Highlight Haha! Und sogar nochmals in abgewandelter Form! diesmal als Frau getarnt und Schweizerin! Aus zwei Deutschen, mach eine Schweizerin! Da frag ich mich echt, wer solch einfach dämliche Werbung macht, ist ja Verzweiflung pur. Not well done Audibene.
      Benutzer Bild
  • Jörg K. 26.01.2020 18:07
    Highlight Highlight Der sogenannt Zürich - Genf Wohlstand schadet dem Rest der Schweiz. Der Franken ist zu einer Zockerwährung verkommen. Der Preis für die Absurde Frankenüberbewertung zahlt die Realschweiz ausserhalb der Beamten und Bankenwelt. Unser Wohlstand währe sonst viel höher.
    • Hansdamp_f 27.01.2020 06:03
      Highlight Highlight Das ist Quatsch. Wirtschaftsstarke Nationen haben starke Währungen.

      Ausserdem gibt es bei Wechselkursen immer zwei Seiten. Ein starker Franken macht Exporte teuer und sorgt dafür, dass unsere Unternehmen hoch innovativ sein müssen. Die Kehrseite ist, Importe und Zukäufe im Ausland sind günstig.
  • Auric 26.01.2020 17:08
    Highlight Highlight Damit wir nicht in eine kollektive Depression verfallen: Wie könnte man das Ganze in eine positive Richtung lenken?

    Watson wird eine Woche lang nur noch gute Nachrichten verbreiten und das orakeln und den alarmismus sein lassen.
  • _kokolorix 26.01.2020 15:47
    Highlight Highlight Was für ein wortreiches Gefasel um eigentlich nur zu sagen, dass wir nichts tun sollen und alles trotzdem gut kommen wird.
    Und nein, Asperger ist keine Krankheit, sondern eine genetisch und von Umwelteinflüssen begünstigte Spezialisierung des Gehirns. Das gab es schon immer und es wird es weiter geben. Bloss hatte es früher keinen Namen, Betroffene waren einfach Sonderlinge und wurden je nach Nutzen ihrer Spezialisierung geschätzt oder ausgegrenzt.
    Wenn wir die Klimafrage den Finanzinstituten überantworten, werden wir in Bälde mit Rüstungsgütern halbverhungerte Flüchtlinge töten müssen...
  • Denverclan 26.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Vielleicht sind wir heute mehr auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, weil wir mehr Zeit zu leben haben als früher. Damals, die Epoche kann man sich auslesen, ging es nur ums Überleben. Armut war weit verbreitet und der Reichtum irgendwie für wenige selbstverständlich und normal. Die Klassengesellschaft hatte klare Strukturen und die Hierarchie wurde nicht angezweifelt. Wir leben heute in einer noch nie da gewesenen Konsum- und Überflussgesellschaft und es hat viel zu viele Menschen auf dem Planeten. Das wird langfristig nicht gut gehen. Wie und wann es die Kugel lupft, eine Frage der Zeit.
    • Spooky 26.01.2020 16:02
      Highlight Highlight @Denverclan

      "Wie und wann es die Kugel lupft, ist eine Frage der Zeit."

      Das stimmt, aber da musst du noch etwa 6 Milliarden Jahre warten.
    • Firefly 26.01.2020 18:32
      Highlight Highlight Die Suche nach dem Sinn des Lebens war in allen Epochen und Gesellschaften, ob arm oder reich, immer Thema... Ritualisierung, Religion, Philosophie, Wissenschaft gibt es schon seit es die Menschen gibt.

      Ich glaube sogar, dass man früher mehr Zeit hatte, über den Sinn nach zu sinnen, denn es gab weniger Ablenkung.
  • landre 26.01.2020 13:01
    Highlight Highlight "Wenn die Finanzbranche zunehmend Druck macht, wird es Veränderungen geben. Das ist wirksamer als Demonstrationen."

    Wahrscheinlich wird dieser Aspekt entscheidend sein um jegliche haltbare Veränderungen oder Verbesserungen im 21. Jh. durchsetzen zu können. Denn es sind (fast nur) die Akteure der Finanzwirtschaft die gegenwärtig Macht und Kraft (ver-) walten und somit Umsetzung/ Durchsetzung vollziehen können.

    Dies auch in Betracht der Tatsache dass die beauftragte Politik tendenziell eine Marionette (siehe z.B. Drehtür-Effekt, usw.) der gesellschaftlich relevanten Wirtschaft ist..
    • Ökonometriker 26.01.2020 14:22
      Highlight Highlight @landre: als jemand, der im Finanzbereich arbeitet, kann ich Dir sagen: wir haben null Macht. Wir müssen so investieren, wie es der Kunde verlangt. Sonst geht der einfach zur Konkurrenz.

      Deswegen kann man als Bank nur etwas tun, wenn der Bund es vorschreibt und keine Ausweichmöglichkeit ins Ausland besteht. Ein erster Schritt wäre, den globalen CO2-Ausstoss aller in der CH gelisteten Grossunternehmen transparent auszuweisen. Dann kann zumindest der Kunde entscheiden und als Bank können wir dem Kunden glaubhaft sagen wie viel CO2 vermieden wird wenn er grüne Portfolios kauft.
    • FrancoL 26.01.2020 15:00
      Highlight Highlight @Öko, die Bank haben viel Macht viel zu viel und vor allem DIKTIEREN Sie was Sache ist (aus ihrer Warte aus). Nehmen wir nur einmal das Eigentum, die Hypotheken:
      Da sagt die Bank was etwas Wert ist und was weniger Wert ist, den Rahmen steckt sie selbst ab und lenkt so dem Baumarkt. Dies hat nicht mit den Geldgebern zu tun, sondern eher mit der Tatsache, dass die Bank meint zu wissen wie man was berechnet, auch wenn es in x Fällen keinen Sinn macht. Ich kenne x Investitionen von Bank, die null und nichts eingetragen haben, aber man hat immer wieder beteuert man wisse was man tut.
    • Ökonometriker 26.01.2020 15:22
      Highlight Highlight @FrancoL: leider ist die Bank nicht frei beim Bestimmen des Immobilienwerts. Die meisten verwenden (im Einzelfall aus Sicht eines Immobilienkenners "dämliche", da auf Durchschnitten basierende) hedonische Schätzmodelle. Die Prozesse werden stur eingehalten da von der Finma geprüft. Es gibt jährliche Audits, Abweichungen werden vom Staat bestraft.

      Aber mein Argument zielte in die Richtung der grünen Investitionen. Hier muss die Bank so investieren, wie der Kunde es sagt. Es wäre illegal, wenn man hinter dem Rücken des Kunden nur saubere Sektoren kaufen würde um die Umwelt zu schützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miau 26.01.2020 12:47
    Highlight Highlight Bei allem Respekt, der Herr Bosshart hat uns nicht wirklich was zu bieten. Was uns heutzutage fehlt, sind Leitfiguren und Vordenker. Gefühlsmenschen, die Denken können. Naturversteher, die gleichzeitig gut im Rechnen sind. Der Herr Bosshard ist nichts von dem, obwohl er einen Think Tank leitet. Er ist bloss ein Vertreter einer Generation, welche die Welt in den Sand gesetzt hat. Menschen, und ganz besonders Kinder, brauchen hingegen Idole, die mit Herz und Verstand agieren. Und darum gibt es Greta.
    • landre 26.01.2020 13:16
      Highlight Highlight Sie meinen also "Personenkult"...
      .
      (..Ist nicht eben auch dieser eines der wirklichen Übel unseres Zeitgeistes?)
  • stevemosi 26.01.2020 12:37
    Highlight Highlight Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass wir in der Schweiz noch mehr Wohlstand haben werden. Daher ist die Frage: «Wo wollen wir überhaupt noch wachsen?»
    Sorry aber wie wäre es wenn die Reichen stagnieren und die Schere zwischen Arm und Reich geschlossen wird? Hat der gute Proffesor Scheuklappen? Unser hohes BIP beruht auf den Weltweit drittmeisten Millionären die hier leben und nicht weil es jedem gut geht in diesem Land
    • Lustiger Baum 26.01.2020 15:29
      Highlight Highlight Der gute Professor hat keine Scheuklappen. Er lebt nur ein komfortables Leben mit 250k+ Jahressalär und befindet sich in einem Biotop. Zumal er jetzt in Rente geht. Ihm kann die Welt für uns Jungen am Arsch vorbeigehen - tut es wahrscheindlich auch...

      Ihn interessiert es nicht wie es denn anderen 95% der Bevölkerung geht. Gleich wie es die 1% nicht interessiert. Hauptsache die Sklaven schuften!

      Es wird sie erst interessieren wenn die Leute verrecken an Krankenkosten und Essen. Dann werden sie die Zügel in die Hand nehmen und die 1% wird einmal mehr "geköpft".
    • Hansdamp_f 27.01.2020 08:39
      Highlight Highlight Ich bin nicht reich. Und ja, es gibt immer mehr Superreiche, vielleicht zu viele. Aber dieser Klassenkampf und "Reiche sind schuld" nützt niemandem. Ich der Schweiz tragen "Reiche" einen Grossteil der Steuerlast. Unser soziale Ausgleich funktioniert.
    • Lustiger Baum 28.01.2020 05:24
      Highlight Highlight Nein Hansdampf. Die Superreichen tragen schon lange nicht mehr ihre Verantwortung. Es geht nicht um Multimillionäre mit 50Mio. Es geht um diejenigen mit mehr. Deren Reichtum durch permanente Ausbeutung wächst.

      Diese welche die Macht haben für: Outsourcing, Offshore Netzwerke oder Lobbying.

      Nein diese tragen meistens keine Verantwortung mehr und agieren aus Gier! Zurückgegeben an das Volk welches den Reichtum erst ermöglicht wird nichts mehr.

      Steuern sind leider keine Lösung. Der Staat ist ja ebenfalls korrumpiert ...
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  • wasps 26.01.2020 11:57
    Highlight Highlight Zürich ist zu effizient und zu sauber? Wenn dem so wäre, schlimme Probleme drücken uns.
  • Alteresel 26.01.2020 11:52
    Highlight Highlight Die sog. Generation Y hat die ganze Welt durchreist, aber weder Ideen noch Mut zurückgebracht. Ohne neue Ideen, ohne Mut, ohne Begeisterung, ohne den Glauben an eine gestaltbare Zukunft werden wir nicht weiter kommen. Es bringt nichts wie die Maus zitternd vor der Schlange zu verharren. In der Evolution haben vermutlich jene Mäuse überlebt, die mutig und beweglich waren. Mir fehlt das heute etwas.
    • Team Insomnia 26.01.2020 12:13
      Highlight Highlight Dann muss man sich wohl Entscheiden, so a la:

      „Bist du ein Mann, oder bist du eine Maus?!“ 😉
    • bbelser 26.01.2020 12:19
      Highlight Highlight Das ist doch kein Generations-Problem. Ideenarme, mutlose, resignierte Menschen gibt es in jeder Generation als schweigende passiv-aggressive Mehrheit. Die mit Ideen, Mut, Begeisterung, Medienkompetenz und Unterscheidungs- und Urteilsfähigkeit ALLER Generationen braucht es heute für einen Change,für einen dringend notwendigen Paradigmenwechsel in allen Bereichen unserer Gesellschaft.
    • Todesstern 26.01.2020 13:52
      Highlight Highlight Generation X hat seinen Teil dazu beigetragen. Aber Streit bring nichts. Alle an einem Strick ziehen würde mehr bringen. Davon sind wir leider jedoch weit entfernt.
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  • rodolofo 26.01.2020 11:31
    Highlight Highlight In diesem Zusammenhang empfehle ich den Artikel im aktuellen Tagi Magi:
    "Es geht letztlich um Generationengerechtigkeit"
    Der Sozialpsychologe Harald Walzer über Lamentierökos. den Sog der Konsumkultur und die Kraft von Gretas Botschaft."
    Bei der Definition von "Wohlstand" geht das kleine Land im Himalaya, Buthan, neue Wege, indem es nicht nur das monetär-materielle "Brutto-Sozial-Produkt" misst, sondern einen "Glücks-Index".
    Für mich ist es zum Beispiel ein Teil von Wohlstand, wenn ich kurzfristig "zu spät" anfangen kann mit arbeiten.
    Für mich ist dieses "zu spät" nämlich "genau richtig".
  • Spooky 26.01.2020 11:23
    Highlight Highlight Ich finde die Vorstellung beruhigend, dass alle alles über alle wissen werden. Mit dem Gleichgewicht des Schreckens sind wir ja auch gut gefahren.
    • The Destiny // Team Telegram 26.01.2020 12:13
      Highlight Highlight Sarkasmus erkennt nicht jeder.
    • bbelser 26.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Beim Gleichgewicht des atomaren Schreckens haben wir mehrfach nur Riesenschwein gehabt oder besser: ein paar mutige Untergebene mit Hirn und Courage haben den Irrsinn verhindert. Völker in Geiselhaft der Angst zu halten, ist wohl die unintelligenteste Form des Zusammenlebens.
      Zu den Datenmonopolen: nicht du, sondern Facebook und Co. werden alles über alle wissen und damit politische Entscheidungen für ihre Kunden durch Massenmanipulation erzwingen. Siehe Trump-Wahl, Brexit und andere gekaufte Entscheidungen weltweit.
  • fools garden 26.01.2020 11:21
    Highlight Highlight Unsere Ängste lassen sich in drei Kategorien teilen.
    Die Angst vor dem Tod.
    Die Angst zu verlieren, versagen.
    Die Angst was man über uns sagt.

    Es gibt immer mehr Leute, die haben von Allem
    etwas Angst, das ist warlich wenig fördernd für ein glückliches Leben.
    • fools garden 26.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Die Menscheit musste sich stets den Gegebeheiten anpassen,
      das wird wohl auch in Zukunft so sein.
      Guter Artikel danke.
    • Vaudroz Marc 26.01.2020 15:10
      Highlight Highlight Brillant analysiert!
      Kompliment. Um dem Ganzen noch etwas mehr Bühne zu geben würde ich Paul Watzlawicks Anleitung zum Unglücklich sein empfehlen. Sehr befreiend und ergänzend die sehr unterhaltsamen Texte von Dobelli genau zu studieren. Manches klingt absurd - trotzdem funktionierts! Als Beispiel Dobellis gelebte News und Medien-Abszinenz 😉

    • BerriVonHut 27.01.2020 09:47
      Highlight Highlight Angst ist immer der schlechteste Ratgeber!
  • fant 26.01.2020 11:14
    Highlight Highlight 'Mein Grossvater hat noch in einem kleinen Dorf gelebt. Da hat es doch keine Privatsphäre gegeben. Jede wusste über jeden alles.'

    So eine blöde Versimplifizierung. Das hat nichts mit der heutigen Problematik zu tun. Es ist doch ein Riesenunterschied, ob es weltweit Millionen von Dörfern gibt, in denen je ein paar 100 Leute 'alles' voneinander wissen oder ob weltweit ein paar Dutzend Unternehmen 'alles' über jeweils Milliarden von Menschen wissen. Im ersteren Fall sind alle m.o.w. gleich Täter wie Opfer. Im letzteren ist es eine unheimlich asymmetrische Machtkonzentration!
    • Bayon 26.01.2020 11:25
      Highlight Highlight Da gibts nichts mehr hinzuzufügen - sehr gut formuliert!
    • rudolf_k 27.01.2020 08:41
      Highlight Highlight Wollte denselben Satz zitieren. Unfassbarer Blödsinn. Damals gab es Verdingkinder und Pädophilie war in der Kirche der Normalfall. Und das sollen die Leute ‚alles‘ gewusst und somit toleriert haben ?
  • wolge 26.01.2020 11:09
    Highlight Highlight Die anbrechenden Veränderungen der Digitalisierung werden in naher Zukunft die Bedeutung und den Wert von Arbeit radikal verändern. Denn: Ein Grossteil der Erwerbsarbeit wird verloren gehen.

    Doch der Verlust von Arbeitsstellen muss kein dystopisches Szenario sein. Ganz im Gegenteil. Die Vision einer neuen Besteuerungsform führt letztlich nämlich zur Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen und damit zur Frage nach der Möglichkeit eines sinnvollen, selbstbestimmten Lebens...

    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/digitalisierung-technik-was-machst-du-mit-uns
    • FrancoL 26.01.2020 15:02
      Highlight Highlight Da muss aber das BGE auf einer Höhe angesetzt werden, die es verunmöglicht eine Mehrheit dafür zu finden. Setzt man es sehr tief an, wird des das Präkariat begünstigen und die Schere zwischen Arm und Reich noch mehr aufgehen lassen.
    • wolge 26.01.2020 16:12
      Highlight Highlight @ FrancoL: Fluch und Segen einer Demokratie... Es müssen viele von neuen Ideen überzeugt werden...
  • PC Principal 26.01.2020 10:49
    Highlight Highlight Die Schweiz wird im Moment vor allem durch ein unglaubliches Bünzlitum und einer Angst vor allem was neu ist gebremst. Früher war das vielleicht noch ein Vorteil, heute ist es gefährlich.
    • Töfflifahrer 26.01.2020 11:19
      Highlight Highlight Und einer immer wachsenden Bürokratie
    • infomann 26.01.2020 11:27
      Highlight Highlight Da kann ich dir nur zu hundert Prozent recht geben.
      Frage: Warum ist es soweit gekommen? Wir waren vor fünfzig Jahren ein aufgeschlossenes Volk und nichts davon ist geblieben.
    • Bayon 26.01.2020 11:30
      Highlight Highlight Die Schweizz wird nicht nur im Moment durch ein idiotisches Bünzlitum gebremst, sie wurde schon immer dadurch gebremst,
      Ob es nun gefährlich ist will ich nicht beurteilen. Tatsache ist, dass wir im Ausland schon mehr Ansehen hatten. Mittlerwile gelten wir fast überall als engstirnige, antiquitierte Rosinenpicker!
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  • Büetzer 26.01.2020 10:48
    Highlight Highlight Ich liebe das Foto under der Schlagzeile, das waren schöne zeiten .
  • Antinatalist 26.01.2020 10:48
    Highlight Highlight Eure Kinder sind das Futter für die Industrie von morgen.

    Ich könnt's nicht verantworten.
    • bbelser 26.01.2020 14:02
      Highlight Highlight Mit der Haltung flächendeckend gäbs keine Menschen, oder? Setzt nicht jede Generation ihre Kinder in eine unbekannte Zukunft, manchmal hoffnungsfroh, manchmal besorgt, manchmal gleichgültig?
    • FrancoL 26.01.2020 15:04
      Highlight Highlight Sie sind auch die die Dir im Alter den Hintern reinigen, dich hegen und pflegen, denn auch Du wirst einmal alt werden.

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