Wirtschaft
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Saläre

Rom führt Obergrenze für Managerlöhne ein 



epa04143317 Italian Prime Minister Matteo Renzi and US President Barack Obama (not pictured) deliver a press conference after their meeting in Rome, Italy, 27 March 2014. The US leader is in Rome as part of a European trip that took him to the Netherlands and Belgium. Obama met with Pope Francis and Italian President Napolitano earlier. His itinerary also includes a tour of the Colosseum and talks with US diplomats and UN officials.  EPA/GIUSEPPE LAMI

Matteo Renzi Bild: EPA

Italien führt ab kommendem Dienstag eine Höchstgrenze für die Löhne von Topmanagern in Staatsunternehmen ein. Diese dürfen nicht mehr als 311'000 Euro brutto im Jahr verdienen.

Nicht betroffen sind Manager börsennotierter Staatsunternehmen. Die Gehaltsgrenzen betreffen auch nicht die Staatsbahnen und die Post, deren Topmanager bei ihrer letzten Vertragsverlängerung bereits Gehaltskürzungen von 25 Prozent hinnehmen mussten.

Künftig sollen die Managergehälter von der Komplexität ihrer Arbeit abhängen. Dabei soll es um Faktoren wie Produktion, Investitionen und Zahl der Mitarbeiter im Unternehmen gehen. Der neue italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat in verschiedenen Interviews betont, es sei absurd, dass der CEO eines Unternehmens tausendmal so viel kassiere wie der niedrigste Arbeiter.

Anderer Meinung ist der Chef der Staatsbahnen, Mauro Moretti. Dieser sagte, er würde den Hut nehmen, sollten die Gehaltskürzungen auch ihn betreffen. Mit seinen 873'000 Euro im Jahr verdiene er drei Mal weniger als sein Kollege bei der Deutschen Bahn. (tvr/sda/apa)

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