Wirtschaft
Japan

Japans Exporte brechen wegen US-Zöllen ein

epa12093334 A barge sails near a container ship at a port in Tokyo, Japan, 12 May 2025. According to the preliminary balance of payments report for FY2024 released by Japan's Finance Ministry, th ...
Japan hatte Exportzölle von zehn Prozent bekommen.Bild: keystone

Japans Exporte brechen wegen US-Zöllen ein

20.08.2025, 09:1620.08.2025, 14:54

Japans Exporte sind im Juli infolge der US-Zölle deutlich gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging der Wert der Warenexporte um 2,6 Prozent zurück, die Ausfuhren in die USA sanken um 10,1 Prozent, wie das Finanzministerium in Tokio am Mittwoch mitteilte. Die Fahrzeugexporte in die USA gingen um 28,4 Prozent zurück, bei Autoteilen betrug der Rückgang 17,4 Prozent.

US-Präsident Donald Trump hatte den engen Verbündeten Japan zunächst mit einem Zollsatz von zehn Prozent sowie 27,5 Prozent auf Autos belegt und eine Erhöhung des allgemeinen Satzes auf 25 Prozent angedroht. Japans Autoindustrie mit Schwergewichten wie Toyota und Honda steht für acht Prozent der Arbeitsplätze im Land.

Im vergangenen Monat erzielte Tokio eine Vereinbarung mit Washington und akzeptierte einen Zollsatz von 15 Prozent, der auch für Autos gelten soll. Allerdings ist letzteres noch nicht umgesetzt worden. (sda/afp)

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Jacques Moretti wurde auch in der Schweiz bereits verurteilt – die Sonntagsnews
Mängel bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana, eine Verurteilung des Barbetreibers im 2016 und die Walliser Staatsanwaltschaft an der Kapazitätsgrenze: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Akten zur Strafuntersuchung zum Brand von Crans-Montana VS haben laut der «NZZ am Sonntag» grosse Mängel bei den Ermittlungen aufgezeigt. Unter anderem seien die Smartphones der Betreiber der Bar erst acht Tage nach der Katastrophe beschlagnahmt worden, wie die Zeitung gestützt auf Ermittlungsakten schrieb. Die Staatsanwaltschaft habe die Mitglieder der Walliser Behörden zudem mit Samthandschuhen angefasst, urteilte die Zeitung. Der Sicherheitschef der Gemeinde habe zwei Tage nach dem Brand persönlich Dokumente zur Bar bei der Staatsanwaltschaft abliefern dürfen – obschon er sich in einem Interessenskonflikt befinde. Die Akten bestätigen laut der Zeitung zudem, dass die Staatsanwaltschaft offenbar die Autopsie der Opfer vergessen hatte. Die Dokumente lassen laut der «NZZ am Sonntag» weiter darauf schliessen, dass die Wohnung der Barbetreiber nicht durchsucht worden ist. Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Barbetreiber nahmen demnach keine Stellung.
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