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Neuer Rückschlag für Boeing: Flugverbot für 50 737-Flugzeuge wegen Rissen



Neues Problem für den US-Flugzeugbauer Boeing: Wegen Rissen an einem Bauteil des Modells Boeing 737 NG können aus Sicherheitsgründen derzeit bis zu 50 Maschinen nicht abheben.

epaselect epa07960182 President and CEO of Boeing Dennis Muilenburg appears during the House Transportation and Infrastructure Committee hearing on 'The Boeing 737 MAX - Examining the Design, Development, and Marketing of the Aircraft' on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 30 October 2019. Boeing 737 MAX aircraft remain grounded following two crashes, Ethiopian Airlines flight 302 and Lion Air flight 610, that killed 346 people.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Neues Ungemach für Boeing-CEO Dennis Muilenburg. Bild: EPA

Ein Unternehmenssprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag, bei weniger als fünf Prozent von 1000 weltweit untersuchten Flugzeugen hätten Prüfungsergebnisse dazu geführt, dass die Maschinen vorerst nicht abheben könnten. Betroffen ist ein Bauteil zur Verbindung von Flügel und Flugzeugrumpf.

Die Mängel an der Konstruktion wurden demnach bei Inspektionen festgestellt. Die Risse müssen vor einem erneuten Start repariert werden.

Boeing hatte der US-Flugaufsicht FAA das Problem gemeldet, nachdem es bei einer Maschine in China aufgetaucht war. Untersuchungen zeigten dann, dass auch andere Flugzeuge betroffen waren. Die FAA ordnete eine Untersuchung von allen Boeing 737 NG an, die mehr als 30'000 Flüge absolviert haben.

Boeing steht derzeit bereits wegen zwei Abstürzen von Maschinen vom neuen Typ 737 MAX massiv unter Druck. Seit März gilt ein weltweites Flugverbot für alle Maschinen dieses Typs. Ermittler vermuten, dass bei den Abstürzen in Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Toten ein automatisches Stabilisierungssystem eine zentrale Rolle spielte. (sda/awp/afp)

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